Pflanzen-Typen Gallerien Bilder: Nadelbaum

Kanarische Kiefer Zapfen braun Pinus canariensis

Kanarische Kiefer Stamm Rinde braun schwarz Pinus canariensis

Kanarische Kiefer Nadeln grün Pinus canariensis

Kanarische Kiefer Blüte braun Pinus canariensis

Stechfichte Nadeln blaugrün Picea pungens

Europäische Eibe Blüte gelblich Taxus baccata

Urwelt-Mammutbaum Nadel grün Metasequoia glyptostroboides

Wollemie Baum Nadel grün Wollemia nobilis

Borsten-Fichte Nadel blaugrün Rinde braun Picea asperata

Borsten-Fichte Zapfen grün Picea asperata

Beschreibung von Nadelbaum

Die Koniferen oder Nadelhölzer Coniferales, häufig auch Pinales, auch Kiefernartige genannt, sind die größte heute noch lebende Gruppe der Nacktsamigen Pflanzen. Ihre Samenanlagen sind nicht durch Fruchtblätter geschützt. Die Sporophylle stehen häufig in Zapfen, woher auch der Name Koniferen rührt, der übersetzt „Zapfenträger“ bedeutet von lateinisch conus „Kegel, Zapfen“ und ferre „tragen“ .

Vorkommen

Nadelholzgewächse gibt es fast überall auf der Welt. Schwerpunkt sind jedoch die temperaten Gebiete der Nordhemisphäre. Den Schwerpunkt in der Südhemisphäre haben die Araukariengewächse und die Podocarpaceae, sie stellen auch etliche Vertreter in den Tropen. Zypressengewächse sind dagegen sowohl auf der südlichen als auch auf der nördlichen Welthalbkugel zu finden. In ihren nördlichen Habitaten sind die Nadelholzgewächse oft die dominierenden Pflanzen, zum Beispiel in der Taiga, dem borealen Nadelwaldgürtel.

Nadelholzgewächse sind häufig Pionierpflanzen, die auf Böden wachsen, die Samenpflanzen anderer Ordnungen nur unzureichende Wachstumsbedingungen bieten. Auf guten Böden werden Nadelholzgewächse dagegen häufig von diesen verdrängt. So fehlen Nadelholzgewächse in den tropischen Wäldern Zentralafrikas und Amazoniens. In hochgelegenen tropischen Regenwäldern, wie man sie etwa in Südostasien findet, kommen Nadelholzgewächse dagegen vor.

Eine besonders hohe Artenzahl an Nadelholzgewächsen findet man in Kalifornien, Mexiko, China mit den Regionen Sichuan und Yunnan, im Osthimalaya, Japan und auf Taiwan. Eine an Nadelholzgewächsen besonders reiche Insel ist Neukaledonien. Auf Inseln vulkanischen Ursprungs wie etwa Hawaii fehlen dagegen Nadelholzgewächse, da der Samen der meisten Nadelholzgewächse über Wind und über Zoochorie verbreitet wird und daher nur nahe an Küsten liegende Inseln vulkanischen Ursprungs natürlich besiedelt werden

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