Wildkraut Pflanzen-Themen Gallerien Bilder

Armenischer Ehrenpreis Blüte blau Veronica armena

Mähnengerste Ähre silber grau Hordeum jubatum

Wegerichblättriger Natternkopf Blüte blau lila Echium plantagineum

Echtes Johanniskraut Blüte gelb Hypericum perforatum

Nickende Distel Blüte stachelig lila Carduus nutans

Kalifornischer Mohn Blüte orange Eschscholzia californica

Zottiger Klappertopf Blüte gelb Rhinanthus alectorolophus

Gamander-Ehrenpreis Blüte hellblau Veronica chamaedrys

Süßer Pittosporum Blatt grün Frucht gelblich Pittosporum undulatum

Acker-Schachtelhalm Stängel grün Equisetum arvense

Beschreibung von Wildkraut

Der Begriff Wildkräuter bezeichnet krautige Wildpflanzen im Gegensatz zu den züchterisch beeinflussten Kulturpflanzen, vor allem in der direkten Umgebung des Menschen, in Gärten, Ackerland und Saumbiotopen. Der Begriff wird vor allem, ähnlich wie der weniger verbreitete Ausdruck „Beikraut“, als Synonym für den Ausdruck Unkraut verwendet, um den sehr negativ besetzten Beiklang von „Un“kraut zu vermeiden. Wildkraut wird also vor allem dann verwendet, wenn in positiv besetztem Zusammenhang von „Unkräutern“ die Rede ist, vor allem im Rahmen des Naturschutzes, wo sich insbesondere der Ausdruck Ackerwildkraut durchgesetzt hat, und bei der Nutzung von wild wachsenden Kräutern als Nahrungspflanzen des Menschen. Neben „Wildkraut“, das im Zusammenhang mit Ernährung mit anderen als Kräuter bezeichneten Pflanzen Küchenkraut, Heilkraut assoziiert wird, ist auch der Ausdruck Wildgemüse gängig. Wild gesammelte Früchte und Beeren oder Pilze sind damit aber nie gemeint.

Wildkräuter in der Ernährung

Unter dem Begriff Wildkräuter werden in der Küche und in Rezeptsammlungen die Pflanzen zusammengefasst, die zum Verzehr geeignet und nicht züchterisch bearbeitet sind, sondern im jeweiligen Land heimisch sind, also auf Wiesen und Äckern oder in Flussauen und Wäldern gedeihen. Auch wenn solche Pflanzen gefördert oder gärtnerisch angebaut werden, ist es noch üblich, von Wildkräutern zu reden, solange sie nicht züchterisch verändert sind. Beispielsweise können die Blüten des Gänseblümchens oder die Blätter des Gewöhnlichen Löwenzahns für Salate verwendet werden, Bärlauch ist als Würzbeigabe geeignet, Brennnesseln können wie Spinat verarbeitet werden.

Die Nutzung von Wildkräutern ist seit vorgeschichtlichen Zeiten üblich gewesen, meist aber schlecht historisch dokumentiert, da sie nur selten in Urkunden erwähnt worden ist. Die traditionelle Nutzung erfolgte im Rahmen der Subsistenzwirtschaft,

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