Rinde pflanzenteile Gallerien Bilder

Quitte Cydonia oblonga

Echter Ysop Hyssopus officinalis

Alpen-Seidelbast Daphne alpina

Japanischer Blauregen Wisteria floribunda

Orangenblüte weiß Citrus x sinensis

Kanarische Kiefer Stamm Rinde braun schwarz Pinus canariensis

Kanarische Kiefer Nadeln grün Pinus canariensis

Hänge-Birke Blüte Rinde Blatt Betula pendula

Stechfichte Nadeln blaugrün Picea pungens

Europäische Eibe Blüte gelblich Taxus baccata

Beschreibung von Rinde

Als Rinde lat. cortex werden bei der Sprossachse und der Wurzel von Gefäßpflanzen Tracheophyta alle Gewebe außerhalb des Zentralzylinders bezeichnet. Wenn der Ausdruck Rinde im Alltag verwendet wird, ist meist jedoch nur ein Teil der Rinde von Gehölzen gemeint, nämlich das Abschlussgewebe, das spezifischer Periderm oder Borke genannt wird.

Aufbau

Bei Pflanzen ohne sekundärem Dickenwachstum oder vor dessen Einsetzen umfasst die Rinde das Grundgewebe zwischen der Epidermis und dem Zentralzylinder der Wurzel oder dem Kambium­ring der Sprossachse. Die Rinde ist meist reich an Interzellularen und dient oft der Speicherung. Häufig befinden sich in der Rinde auch Festigungsgewebe wie Sklerenchym- und Kollenchym­stränge.

Bei Pflanzen mit sekundärem Dickenwachstum wird der vom Kambium nach außen abgegebene Bast sekundäres Phloem zur sekundären Rinde gezählt. Dieser besteht aus den Siebröhren mit Geleitzellen, Bastfasern, und Sklereiden. Ein Teil dieser Rinde bildet das Sekundäre Abschlussgewebe, das Periderm. Umgangssprachlich wird dieses Periderm als Rinde bezeichnet.

Pflanzen mit sehr starkem sekundären Dickenwachstum

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