Archiveeinträge für pflanzenteile: Halm

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Carex Gras Blütendolde hellgelb Carex morrowii

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Beschreibung von Halm

Halm bezeichnet:

  • den Stängel der Süßgräser Poaceae, siehe Süßgräser#Halme und Blätter

Halme und Blätter
Die Stängel der Süßgräser werden als Halme bezeichnet Diese sind meist hohl und rund Nur wenige Grasarten besitzen markige Stängel Sie sind durch feste, mit Gewebe gefüllte Knoten Nodien gegliedert Die Abschnitte zwischen den Knoten werden als Internodien bezeichnet Unmittelbar oberhalb der Knoten liegen die Wachstumszonen, die Halme wachsen also mit eingelagerten Meristemen An diesen Stellen setzen die faserigen Verstärkungselemente, welche den Halmen zusätzliche Stabilität und Zugfestigkeit verleihen, aus Die Halme bleiben auf diese Weise beweglich und biegsam Sie sind so in der Lage sich nach Wind und Regeneinwirkung wieder aufzurichten Sie können entweder senkrecht hochwachsen, von einem gebogenen Grund aufsteigen oder gänzlich am Boden niederliegend wachsen Grashalme variieren in Größe, Festigkeit und Zahl der Knoten Sie sind meist im Querschnitt zylindrisch, selten etwas zusammengedrückt wie beim Zusammengedrückten Rispengras Poa compressa Bei einigen Süßgrasarten sind die untersten Internodien mehr oder weniger angeschwollen und verdickt Die Halme etlicher Gräser sind unverzweigt, bei einigen Arten bilden sich von den Knospen in den Blattachseln ausgehende Seitenzweige Die Beblätterung der Halme ist bei Süßgräsern immer wechselständig und fast ausnahmslos zweizeilig distich – im Gegensatz zur dreizeiligen Beblätterung der Sauergräser Cyperaceae

Die Blätter der Süßgräser bestehen immer aus zwei verschiedenen Abschnitten: der Blattscheide und der Blattspreite Die Blattscheide entspricht dem Blattgrund, setzt am Knoten an und umschließt das Internodium bis fast zum nächsten Halmknoten Die Scheiden sind bei der Mehrzahl der Gräser an einer Seite offen Bei wenigen Grasarten sind die Ränder verwachsen und damit die Blattscheiden röhrig geschlossen, wenngleich sie früh im oberen Bereich aufreißen Während die basalen Blattscheiden die Wachstumspunkte der jungen Triebe schützen, erfüllen diejenigen an den Halmen diese Schutzfunktion für die dortigen Wachstumszonen oberhalb der Knoten und sorgen außerdem für zusätzliche Stabilität Der obere Teil der Blattscheiden kann bauchig aufgeblasen sein Die Vorderseite des Blattscheidenendes kann in mehr oder weniger spitze, meist stängelumfassende „Öhrchen“ ausgezogen sein oder Büschel von Haaren tragen Die Blattscheide geht am oberen Ende in die vom Halm abstehende Blattspreite über Diese ist flach, gerollt oder gefaltet; stets länglich und mehr oder weniger spitz zulaufend Sie zeigt die kennzeichnende Parallelnervatur einkeimblättriger Pflanzen Jeder Blattnerv entspricht einem Leitbündel, der dem Stofftransport und der Aussteifung der Blattfläche dient

Am plötzlichen Übergang von der Blattscheide zur Blattspreite sitzt bei den meisten Arten ein häutiges Anhängsel, das Blatthäutchen Ligula Es erscheint meistens als farbloser, durchscheinender Fortsatz der Oberhaut auf der Innenseite der Blattscheide und stellt eine Verlängerung der inneren Epidermis der Blattscheide dar Es schützt vor Verletzungen durch Reibung des sich beim Wind hin und her bewegenden Halmgliedes sowie vor dem Eindringen von Schmutz und Parasiten in den Raum zwischen Halm und Scheide Wegen seiner Gestaltungsvielfalt ist das Blatthäutchen für die Artbestimmung hilfreich Es ist behaart oder unbehaart, kragenförmig, zugespitzt, langgezogen, sehr kurz oder sehr lang Teilweise ist das Blatthäutchen durch eine Reihe von Haaren ersetzt, selten fehlt es ganz

( Textquelle: Wikipedia)

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