Perigon pflanzenfachbegriffe Gallerien Bilder

Bergulme Blatt grün Ulmus glabra

Schneerose Blüte weiß Helleborus niger

Deutsche Schwertlilie Blüte weiß violett Iris germanica

Frühlings-Knotenblume Blüte weiß Leucojum vernum

Drachenbaum-Agave Blatt grün Agave attenuata

Rosenampfer Blüte rot Acetosa vesicaria

Herbst Zeitlose Blüte weiß pink Colchicum autumnale

Garten-Gladiole Blüte gelb Gladiolus x hortulanus

Große Brennnessel Blüte Blatt grün Urtica dioica

Bär-Lauch Kraut Blüte weiß Allium ursinum

Beschreibung von Perigon

Als Perigonblatt oder Tepalum wird bei Blütenpflanzen ein Blatt der Blütenhülle bezeichnet, wenn die Blütenhülle nicht in Kelch und Krone gegliedert ist. Diese gleichförmige homoiochlamydeische Blütenhülle wird als Perigon bezeichnet.

Aufbau und Funktion
Perigonblätter erfüllen beide Funktionen der Blütenhülle, Schutz im Knospenstadium und Anlockung von Bestäubern.

Perigonblätter stehen in ein oder zwei Wirteln oder auch schraubig. Ein zweikreisiges Perigon ist besonders bei Monokotyledonen häufig anzutreffen. Das Perigon kann kelchähnlich sein haplochlamydeisch , wie etwa bei Juncus, Fagus oder Rumex, oder es sind alle kronblattähnlich wie bei der Tulpe. Im zweikreisigen Perigon können die Blätter im inneren und äußeren Kreis unterschiedlich in Größe und Form sein, so etwa beim Schneeglöckchen oder den Orchideengewächsen.

Historisches
Perigonium wurde von Ehrhardt in der Bedeutung von Perianth Kelch und Krone eingeführt. Link hat 1798 Perigon für die einheitliche Blütenhülle verwendet. Seitdem ist es in dieser Bedeutung in Gebrauch. Der Begriff Tepalum wurde von Augustin Pyramus de Candolle 1827 in Analogie zu den bereits gebräuchlichen Begriffen Petalum und Sepalum eingeführt. Es ist ein Kunstwort und als Anagramm aus Petalum gebildet.

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