Periderm pflanzenfachbegriffe Gallerien Bilder

Grau-Pappel Blatt grün Populus x canescens

Gemeiner Goldregen Blüte gelb Laburnum anagyroides

Stachelbeere Frucht grün rot Ribes uva crispa

Gemeiner Goldregen Gewöhnlicher Goldregen Blüte gelb Laburnum anagyroides

Hänge Birke Blüte gelb Betula pendula

Hänge-Birke Rinde Schnee weiß Betula pendula

Kanadische Pappe Populus x canadensis

Sandbirke Rinde Stamm weiß Betula pendula

Espe Rinde grau Populus tremula

Espe Zitterpappel Rinde grau Blatt grün Populus tremula

Beschreibung von Periderm

Das Periderm ist das sekundäre Abschlussgewebe bei Sprossachse und das tertiäre Abschlussgewebe in der Wurzel.
Der Gewebekomplex ist von außen nach innen aufgebaut aus:

  • Kork Phellem, totes, mehrschichtiges Gewebe
  • Korkkambium Phellogen, einschichtiges Meristem
  • Phelloderm, ein teilweise mehrschichtiges, parenchymatisches, oft photosynthetisch aktives Gewebe

Wände der Korkzelle sind abwechselnd mit Suberin und Cutin imprägniert.

Funktion und Entstehung
Durch das sekundäre Dickenwachstum wird die Epidermis oft zerrissen. Daher muss ein zweites Schutzgewebe sekundäres Abschlussgewebe darunter gebildet werden. Diese Funktion übernimmt das Periderm.

Im Korkkambium Phellogen werden nach außen Korkzellen Phellem und nach innen in geringer Menge parenchymatische Zellen Phelloderm gebildet.

Die nach außen abgeschobenen Korkzellen sterben ab, da sie kein Wasser mehr durch die Markstrahlen bekommen. Sie färben sich braun, da sie Rindenfarbstoffe ablagern, die als Fäulnisschutz dienen.

Bei manchen Bäumen bleibt das erste Korkgewebe dauerhaft erhalten, sie bilden keine Borke. Man nennt sie auch Peridermbäume oder Rindenbäume. Die bekanntesten heimischen Vertreter sind die Rotbuche, Hainbuche, Gemeine Hasel, Vogelbeere, sowie die Johannisbeeren- und Goldregen-Arten

Bei der Bildung der Borke spielen Peridermien ebenfalls eine wichtige Rolle.

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