Entomophilie pflanzenfachbegriffe Gallerien Bilder

Alpen-Leinkraut Blüte lila orange Linaria alpina

Blut-Weiderich Blatt Stängel Blüte pink Lythrum salicaria

Weiße Seerose Nymphaea alba

Buchs-Lavendel Blüte lila Blatt silber grün Lavandula buchii

Spitzahorn Blüte gelb Acer platanoides

Mandelbäumchen Blüte rosa Prunus triloba

Mandelbaum Blüte weiß Prunus dulcis

Japanische Aprikose Blüte pink Prunus mume

Mandelbaum Frucht grün Prunus dulcis

Kirgisischer Mohn Blüte orange Papaver popovii

Beschreibung von Entomophilie

Entomophilie bezeichnet die Anpassung von Blumen an die Bestäubung durch Insekten. Der häufig verwendete Begriff Entomogamie sollte vermieden werden, da die Endung -gamie Befruchtung bedeutet.

Insekten stellen den Großteil der tierischen Bestäuber Zoophilie . Durch die große Vielfalt gibt es keine Merkmale, die über die allgemeinen Merkmale der Tierbestäubung hinausgehen: Anlockung durch Farbe und/oder Duft, Belohnung durch Nektar und/oder Pollen.

Bestäubung durch Insekten ist der ursprüngliche Bestäubungsmechanismus bei den Bedecktsamern. Die Evolution des Fruchtblattes wird mit dem Schutz der Samenanlagen vor den bestäubenden Käfern in Verbindung gebracht. Auch einige Gruppen der Nacktsamer werden durch Insekten bestäubt, so die Palmfarne Cycadales und die Welwitschie Welwitschia mirabilis .

Die Anpassung an einzelne Bestäubergruppen hat zu bestimmten Merkmalssyndromen geführt:

  • Cantharophilie Käfer
  • Lepidopterophilie Schmetterlinge , darunter:
    • Psychophilie Tagfalter
    • Sphingophilie Nachtschwärmer
    • Phalaenophilie Nachtfalter
  • Melittophilie Bienen und Hummeln
  • Myiophilie Zweiflügler
  • Myrmekophilie Ameisen
  • Sphecophilie Wespen

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