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Ferdinand-von-Coburg-Steinbrech Blüte hellgelb Saxifraga ferdinandi coburgi

Pfingstrose Blüte rose Paeonia suffruticosa

Strauch Päonie Blüte weiß gelblich Paeonia suffruticosa

Strauch Päonie Blüte purpurrot Paeonia suffruticosa

Strauch Päonie Blüte weiß Paeonia suffruticosa

Gemeine Pfingstrose Blüte gefüllt weiß Paeonia officinalis

Pfingstrose Blüte rot Staude Paeonia officinalis

Beschreibung von Angiosperme

Die Bedecktsamigen Pflanzen Magnoliopsida, früher Angiospermen oder Magnoliophyta , kurz Bedecktsamer, manchmal auch im engeren Sinne als „Blütenpflanzen“ bezeichnet, bilden die größte Klasse der Samenpflanzen.

Merkmale
Die Bedecktsamer zeichnen sich unter anderem durch folgende abgeleitete Merkmale Synapomorphien aus, die sie von den anderen Samenpflanzen abgrenzen: Im Phloem gehen Siebröhren und Geleitzellen aus einer gemeinsamen Mutterzelle hervor. Die Staubblätter besitzen zwei seitlich sitzende Pollensack-Paare. Die Staubbeutel haben ein hypodermales Endothecium. Die Pollenkörner haben meist keine laminierte Endexine.

Der männliche Gametophyt besteht aus drei Zellen. Die Samenanlagen sind in ein geschlossenes Fruchtblatt eingeschlossen daher der Name Bedecktsamer . Die Wände der Megasporen besitzen kein Sporopollenin. Es gibt eine doppelte Befruchtung und damit zusammenhängend ein sekundäres Endosperm.

Systematik
Die Bedecktsamer sind mit 226.000 bekannten Arten die Pflanzengruppe mit den meisten Arten. Während ihre systematische Stellung innerhalb der Samenpflanzen und ihre Herkunft nach wie vor Gegenstand wissenschaftlicher Debatten ist, hat sich ihre innere Systematik nicht zuletzt durch die Arbeit der Angiosperm Phylogeny Group APG seit den 1990er Jahren stabilisiert. Die hier vorgestellte Systematik beruht auf der im Oktober 2009 vorgestellten dritten Version der APG.Angiosperm Phylogeny Group

Neben den großen Gruppen der Monokotyledonen und Eudikotyledonen gibt es noch einige basal stehende Ordnungen. Ihre Verwandtschaft wird durch folgendes Kladogramm verdeutlicht:

Basale Ordnungen
Unter dem Begriff Basale Ordnungen werden mehrere Ordnungen zusammengefasst, die an der Basis der Bedecktsamer stehen. Sie sind keine natürliche Verwandtschaftsgruppe Monophylum , daher werden sie nicht mehr wie in der Vergangenheit als eigenes Taxon geführt, etwa als Einfurchenpollen-Zweikeimblättrige. Die basalen Ordnungen umfassen etwa 8600 Arten. Sie haben etliche gemeinsame Merkmale.

Es sind vorwiegend verholzte Pflanzen, die ätherische Öle bilden Phenylpropanoide und Terpene . Diese befinden sich in kugeligen Idioblasten. Die Blätter sind einfach und besitzen keine Nebenblätter. Die Blüten sind sehr mannigfaltig gestaltet. Die Anordnung der Blütenorgane ist schraubig oder auch oft in dreizähligen Kreisen. Der Pollen ist vorwiegend mit monosulcat. Die Fruchtblätter sind meist nicht verwachsen. Häufige Pflanzeninhaltsstoffe sind Benzylisochinolinalkaloide und Neolignane.

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