Archiveeinträge für Pflanzen Fundorte: Nepal

Himalaya-Maiapfel Frucht Blatt grün Podophyllum hexandrum

Westliche Azalee Blüte weiß Rhododendron occidentale

Rhododendron Blüte pink Rhododendron

Kamelie Blüte weiß Camellia japonica

Pagoden-Hartriegel Blüte weiß Cornus controversa

Wilde Malve Blüte lila Malva sylvestris

Himalaya-Storchschnabel Blüte blau lila Geranium himalayense

Wolliger Flieder Blüte weiß rosa Syringa pubescens

Wildart Blüte rosa Rhododendron schlippenbachii

Kamelie Strauch Blüte rot Camellia japonica

Beschreibung von Nepal

Nepal nepali:, ist ein Binnenstaat in Südasien. Er grenzt im Norden an die Volksrepublik China und im Osten, Süden und Westen an Indien. Die Hauptstadt Kathmandu ist der Sitz der SAARC Südasiatische Vereinigung für regionale Kooperation .

Geographie
Lage
Nepal befindet sich in Südasien und erstreckt sich vom 26. bis 30. nördlichen Breiten- und vom 80. bis 88. östlichen Längengrad und umfasst eine Fläche von 147.181 Quadratkilometer, wovon etwa 143.000 Quadratkilometer Landfläche sind, die restlichen 4.000 Quadratkilometer Binnengewässer. Nepal liegt zwischen Tibet im Norden und Indien im Süden. Nepal grenzt an die indischen Bundesstaaten Uttarakhand, Uttar Pradesh, Bihar, Westbengalen sowie an das der Indischen Union beigetretene ehemalige Königreich Sikkim von West nach Ost .

Im Norden und im Osten liegt ein großer Teil des Himalaya-Gebirges, unter anderem der Mount Everest, dessen Gipfel mit 8848 Metern den höchsten Punkt der Erde darstellt, und sieben weitere der zehn höchsten Berge der Erde. Der tiefste Punkt dagegen liegt auf 70 Meter bei Kencha Kalan im Süden Nepals. Trotzdem ist Nepal nach Tibet das durchschnittlich höchstgelegene Land der Welt, über 40 % des Landes liegen über 3000 Meter.

Himalaya
Der Himalaya ist erdgeschichtlich mit etwa 70 Millionen Jahren ein relativ junges Faltengebirge, daher ist es weniger durch Erosion abgerundet und geglättet als andere Gebirge. Mehrere Flüsse, die alle schließlich in den Ganges münden, haben tiefe Schluchten durch die Berge gegraben, die des Kali Gandaki ist mit etwa 6.000 Metern – gemessen an den sich dort gegenüberstehenden Achttausendern Dhaulagiri und Annapurna – die tiefste Schlucht der Erde.

Dieses gesamte Gebiet ist kaum besiedelt, jedoch beliebtes Reiseziel für Trekkingtouristen und Bergsteiger. Die einzigen Rohstoffe in den Bergen sind Quarz, Kyanit, Talkum, Quecksilber, Schiefer sowie kleine Mengen an Kupfer, Cobalt und Eisenerz. Allerdings wird mit bedeutenden, noch nicht entdeckten Rohstoffvorkommen gerechnet, unter anderem mit Gold, Kohle und Blei. Deren Nutzung dürfte sich jedoch durch die schlechte Zugänglichkeit noch weiter hinauszögern. Im Himalaya sind seit dem Jahre 1979 etwa 1000 Menschen bei Kletterunfällen und aufgrund der Kälte umgekommen.

Gliederung des Landes
Naturräumlich lässt sich Nepal in drei Hauptregionen gliedern, das Terai, das Mittelland und die Hochgebirgsregion. An diese Gliederung sind auch sozioökonomische, kulturelle und ethnische Gliederungen des Landes gebunden.

Das Terai
Das Terai bildet den nepalesischen Teil der Gangestiefebene. Es hat sich in den vergangenen 50 Jahren zu einem bedeutenden Wirtschafts- und Siedlungsraum entwickelt. Obwohl das Terai nur 14 % der Landesfläche ausmacht, leben dort 47 % der Einwohner. Fruchtbare, wenig erosionsgefährdete Böden und ganzjährig frostfreies Klima sowie gute Bewässerungsmöglichkeiten machen das Terai zur landwirtschaftlich wertvollsten Region.

In dieser Ebene befinden sich auch nahezu alle Industrieansiedlungen außerhalb des Kathmandutals. Durch das Terai verläuft der Mahendra-Highway als einzige Straße, die eine Ost-West-Verbindung ermöglicht. Neun Inlandsflughäfen befinden sich im Terai und bieten eine direkte Fluganbindung mit Kathmandu.

Das Mittelland
Die Siwaliks und die Mahabharat-Kette bilden den Übergang von Terai zum Mittelland, welches Höhen bis circa 3000 Meter erreicht. Das Mittelland hat ein sehr stark strukturiertes Relief. Faktoren wie Mikroklima, Böden und Geomorphologie variieren im Mittelland auf kleinem Raum, so dass auch die Bedingungen für die Besiedlung und Landwirtschaft stark variieren. Dennoch stellt das Mittelland das altbesiedelte Kernland Nepals dar. Im Mittelland leben auf 30 % der Landesfläche 45 % der Bevölkerung.

Durch die hohe Reliefenergie ist das Mittelland hochgradig verkehrsfeindlich. Lange Zeit verfügten nur das Kathmandu- und das Pokhara-Tal über eine Straßenanbindung, wobei Kathmandu erst in der 1950er und Pokhara in den 1970er Jahren Straßenanschlüsse erhielten Tribhuvan Rajmarg Nepali: त्रिभूवन राजमार्ग und Prithvi Rajmarg Nepali: पृथ्वी राजमार्ग. Der Mahendra Rajmarg Nepali: महेन्द्र राजमार्ग, die erste nationale Längsverbindung von Mechinagar bis Bhim Datta entstand schrittweise im Terai ab den 1960er Jahren und wurde erst 1996 durchgängig auf gut 1000 km fertiggestellt. Weitere Landesteile des Mittellandes wurden von dieser Straße aus über Stichstraßen erschlossen, von denen der Mechi Rajmarg Ilam, der Dharan-Dhankuta-Rajmarg, der Ratna Rajmarg Birendranagar und der Mahakali Rajmarg Amargadhi die wichtigsten sind. Zahlreiche weitere Stichstraßen folgten und die bestehenden werden stetig und mit Hochdruck nach Norden verlängert. Zurzeit entsteht eine Längsverbindung durch das Mittelland, die in zahlreichen Abschnitten, aber noch nicht durchgehend fertiggestellt ist.

Kathmandu verfügt über den einzigen internationalen Flughafen des Landes. In Pokhara befindet sich ein weiterer wichtiger Inlandsflughafen.

Die Hochgebirgsregion
In den Talflächen konzentrieren sich fast alle Siedlungen der Hochgebirgsregion. Sommersiedlungen mit Weidewirtschaft reichen bis 5000 Meter. Die extrem hohe Reliefenergie und die hohen Monsunniederschläge über 5000 Millimeter an den Südhängen tragen zur Bodenerosion bei und machen Landwirtschaft schwierig.

Die im Regenschatten liegenden Nordseiten der Hauptkette erhalten hingegen sehr wenig Niederschlag unter 200 Millimeter, so dass Landwirtschaft kaum möglich ist. Forst- und Waldwirtschaft sind wichtige Standbeine der bäuerlichen Subsistenzwirtschaft im Gebirge. Insgesamt ist die Hochgebirgsregion Nahrungsmitteldefizitgebiet. Die wichtigste externe Einnahmequelle ist der Tourismus. Es gibt bisher nur eine Stichstraße aus dem Süden, nämlich nach Jomsom und Muktinath, allerdings noch nicht ausgebaut. Die einzige Straße, die das Hochgebirge in Nepal durchquert und somit auch die einzige Landverbindung Nepals nach China ist der Arniko Rajmarg Nepali: अरनिको राजमार्ग von Kathmandu nach Tibet; sie ist jedoch seit Jahren wegen zahlreicher Erdrutsche auf tibetischer Seite schwer passierbar. Die über die Region verteilten zahlreichen Landepisten und Flugplätze stellen eine wichtige Verkehrsverbindung mit dem übrigen Landesteil dar; die wichtigsten davon sind Jomsom, Manang, Jimikot, Dolpa und Lukla.

Als Konsequenz ist das Laufen zu Fuß, wie auch im Mittelland, nach wie vor eine wichtige Fortbewegungsart. Tendenziell sind die Hochgebirgsregionen schlechter entwickelt als der Rest des Landes. Insbesondere in den westlichen Teilen der Hochgebirgsregionen ist der Human Development Index deutlich geringer als im Landesdurchschnitt. Er weicht um 15 % vom Durchschnitt ab.

Hydrologie
Nepal gehört überwiegend zu drei etwa gleich großen Einzugsgebieten, nämlich die des Karnali, des Narayani und des Koshi. Der Karnali entwässert den größten Teil des westlichen Nepal, der Narayani den mittleren Teil Nepals und der Koshi den Osten des Landes. Nicht zu diesen Einzugsgebieten gehört lediglich der Mahakali, Grenzfluss im Westen, der weitgehend die Mahakali Zone entwässert. Alle größeren Flüsse des Landes münden direkt oder indirekt in einen der drei erstgenannten Flüsse: Seti, Bheri, westlicher Rapti, Tila, Thulibheri, Humla Karnali, Mugu Karnali in den Karnali, Kali Gandaki, Seti Gandaki, Madi, Marsyangdi, Bhudi, Trishuli, Bagmati und östlicher Rapti in den Narayani sowie Indrawati, Sunkoshi, Tamakoshi, Likhu, Dudh Koshi, Arun und Tamor in den Koshi …

( Textquelle: Wikipedia)

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