Pflanzen Fundorte Gallerien Bilder: Brandenburg

Frühlings-Adonisröschen Adonis vernalis

Sympfzypresse Taxodium distichum

Sand-Nelke Blüte weiß Dianthus arenarius

Sumpfdotterblume Blüte gelb Caltha palustris

Schachbrettblume Blüte rot braun Fritillaria meleagris

Topinambur Blüte gelb Blatt grün Helianthus tuberosus

Herbst Zeitlose Blüte weiß pink Colchicum autumnale

Bär-Lauch Kraut Blüte weiß Allium ursinum

Wilde Karde Blatt grün Blüte rose Dipsacus fullonum

Wegerichblättriger Natternkopf Blüte lila Echium plantagineum

Beschreibung von Brandenburg

Brandenburg,, Abkürzung BB ist ein Land im Nordosten der Bundesrepublik Deutschland Die Landeshauptstadt ist Potsdam Brandenburg grenzt im Osten an Polen an die Woiwodschaften Westpommern und Lebus, im Süden an Sachsen, im Westen an Sachsen-Anhalt, im äußersten Westen an Niedersachsen ein kurzes Stück an der Elbe und im Norden an Mecklenburg-Vorpommern Außerdem umschließt Brandenburg die zentral gelegene Bundeshauptstadt Berlin vollständig, die als Stadtstaat ein eigenes Land der Bundesrepublik Deutschland darstellt Als Gründungsdatum der historischen Mark Brandenburg gilt der 11  Juni 1157, als sich der Askanier Albrecht der Bär mit der Rückeroberung der Brandenburg das Gebiet endgültig aneignete und es zum Bestandteil des Heiligen Römischen Reiches machte Von 1415 bis 1918 stand die Region unter der Herrschaft der Hohenzollern Von 1701 bis 1946 teilte die Mark Brandenburg die Geschichte des preußischen Gesamtstaates als dessen Kernland Die 1815 geschaffene preußische Provinz Brandenburg ohne die Altmark wurde nach dem Kriegsende 1945 zum Land Brandenburg ohne die Neumark östlich der Oder In der Deutsche Demokratische Republik wurde die Region in drei Bezirke geteilt 1990 wurde das Land Brandenburg als Land der Bundesrepublik Deutschland neu gegründet
Geografie
hochkant=1 45 Luftbild von Potsdam, Landeshauptstadt von Brandenburg hochkant=1 45 Blick vom Niederfinow auf Oder-Havel-Kanal, Oderbruch und Insel Neuenhagen Das Land Brandenburg ist mit einer Gesamtfläche von 29 476 km² und einer maximalen Nord-Süd-Ausdehnung von 291 km und einer Ost-West-Ausdehnung von 244 km das nach der Fläche fünftgrößte Land Deutschlands und gleichzeitig das größte der neuen Bundesländer Das Kerngebiet Brandenburgs wird auch heute noch mit dem historischen Namen Mark Brandenburg bezeichnet Südöstlich schließt sich die Niederlausitz an Teile des welligen Flämings im Südwesten gehören erst seit dem Wiener Kongress zu Brandenburg Die Länder Berlin und Brandenburg bilden gemeinsam die europäische Metropolregion Berlin/Brandenburg unter dem Namen Hauptstadtregion Berlin-Brandenburg, Hauptstadtregion Berlin-Brandenburg deren engerer Verflechtungsraum um Berlin als „Speckgürtel“ bekannt ist Dies entspricht auch der für Brandenburg typischen Ausrichtung sämtlicher Infrastruktur auf das inselförmig im Land gelegene Berlin Außerhalb der größeren Städte wie Brandenburg an der Havel im Westen oder Frankfurt im Osten ist das Land dünn besiedelt Den Süden des Landes bilden die Niederlausitz, Teile der Oberlausitz und das Elbe-Elster-Land Zum Land Brandenburg gehören weiterhin das Havelland westlich von Berlin, südlich von Berlin der Teltow und nordöstlich der Barnim An den Grenzen liegen im Norden die Oberhavel, im Nordwesten die Prignitz, im Nordosten die Uckermark, im Osten das Oderbruch und im Südwesten der Fläming
Geologie, Landschaftsentwicklung und Böden
hochkant=1 45 Fünf-Seen-Blick in der im Nordosten des Landes Brandenburg Das Land Brandenburg liegt im Norddeutschen Tiefland und wurde entscheidend durch die wiederholten Vorstöße des skandinavischen Inlandeises während des Eiszeitalters geprägt An der Erdoberfläche stehen daher fast ausschließlich eiszeitliche und nacheiszeitliche Ablagerungen an Am weitesten verbreitet sind Geschiebemergel und Schmelzwassersande Typisch für die Oberflächenformung sind die Elemente der glazialen Serie Aufgrund der Vielgestaltigkeit, der eiszeitlichen Ablagerungen in Brandenburg sind die daraus entstandenen Bodengesellschaften sehr heterogen Ihre Ertragsfähigkeit reicht von extrem nährstoffarm und unfruchtbar bis hin zu sehr fruchtbar Dennoch überwiegen flächenmäßig, vor allem im mittleren und südlichen Brandenburg, die nährstoffarmen Sandböden, die dem Land sein charakteristisches Gepräge geben
Landschaftliche Gliederung
hochkant=1 45 Die landschaftliche Gliederung Brandenburgs
Grundzüge
Die wesentlichen Großlandschaften Brandenburgs sind von Nord nach Süd der Baltische beziehungsweise Nördliche Landrücken, die Zone der Platten und Urstromtäler sowie der Südliche Landrücken Auf beiden Landrücken werden Höhen über 100 m erreicht Dem Südlichen Landrücken, der von den Harburger Bergen bis nach Polen Katzengebirge reicht, werden in Brandenburg der Fläming und seine östliche Fortsetzung, der Lausitzer Grenzwall mit dem Muskauer Faltenbogen zugerechnet Er ist im Durchschnitt höher als der Baltische Landrücken Jener erstreckt sich von Jütland bis zum Baltikum Zu ihm gehört die Mecklenburgische Seenplatte, die bis nach Brandenburg hineinragt In dieser Seenplatte entspringen die Flüsse Havel, Rhin und Dosse Im Südosten mit dem Lausitzer Urstromtal und Nordosten mit tief liegenden Teilen der Uckermark reicht Brandenburg über die erwähnten Höhenzüge hinaus Zwischen den Landrücken liegt das Gebiet der mittelbrandenburgischen Platten und Urstromtäler Ausgedehnte Niederungen wie das Rhinluch, das Havelländisches Luch und die Seenkette der mittleren Havel grenzen die inselartig daraus aufragenden Platten wie Barnim, Nauener Platte und die Ländchen voneinander ab Das Niveau der Urstromtäler und der zugehörigen Nebentäler zeigt ein geringes Gefälle von Südost nach Nordwest Es reicht von etwa 60 m an der Neiße bis unter 20 m an der Havelmündung Auch die durchschnittliche Höhe der Platten nimmt von Ost nach West von über 100 m an der Oder auf 40 bis 50 m im Westen ab Besonders tief liegt das Odertal im Nordosten fast auf Niveau des Meeresspiegels Landschaftlich fällt der Unterschied zwischen dem Altmoränen- und dem Jungmoränenland auf Während es im Süden und in der Prignitz nahezu keine natürlichen Seen gibt, ist das jung vergletscherte Gebiet seenreich Es gibt regionale Unterschiede Viele hoch gelegene Grundmoränengebiete, wie der Barnim oder das Land Lebus sind seenarm Andererseits sind Gebiete wie Teile der westlichen Uckermark, in denen es großflächiger Verschüttung und Konservierung von Toteisblöcken gab, seenreich
Einzelne Landschaften
→ Hauptartikel: Liste der Landschaften in Brandenburg{ – style=“vertical-align:top; width:33%;“
Barnim
Dahmeland
Elbe-Elster-Land
Fläming
Havelland
Havelländisches Luch
Rhinluch
die Ländchen
Nauener Platte
style=“vertical-align:top; width:33%;“
Lebus
Lausitz
Spreewald
Lausitzer Grenzwall
Niederlausitz
Oberlausitz nördliche Gebiete
Märkische Schweiz
Oderbruch
style=“vertical-align:top; width:33%;“
Prignitz
Ruppiner Land
Kyritz-Ruppiner Heide
Schorfheide
Teltow
Uckermark
Zauche
}
Klima
Klimadiagramm von PotsdamDas Land Brandenburg befindet sich im Übergangsbereich zwischen ozeanischem Klima in Westeuropa und kontinentalem Klima im Osten Informationen zum Klima aus: M Hendl: Das Klima des Norddeutschen Tieflandes In: H  Liedtke, J  Marcinek Hrsg : Physische Geographie Deutschlands 559 S, Gotha 1994, ISBN 3-623-00840-0 Aufgrund der relativ geringen Höhendifferenzen sind die klimatischen Unterschiede innerhalb des Landes eher gering, aber bei bestimmten Wetterlagen zu spüren Die Jahresdurchschnittstemperatur liegt um 9 °C Der kälteste Monat ist mit im Mittel −1 °C der Januar Wärmster Monat ist der Juli mit einer Durchschnittstemperatur von 18 °C Bei der Lufttemperatur macht sich bereits von der im Nordwesten gelegenen Prignitz zur im Südosten befindlichen Niederlausitz eine geringe Zunahme der Kontinentalität bemerkbar Vor allem in den Wintermonaten ist bei windarmen Strahlungswetterlagen die Lausitz meistens deutlich kälter als die Prignitz Mit einer durchschnittlichen Jahresniederschlagssumme von weniger als 600 mm ist Brandenburg eines der trockensten, vielleicht sogar das niederschlagsärmste Bundesland Meist liegt der durchschnittliche Jahresniederschlag bei 550 mm Lediglich die im Nordwesten näher an der Nordsee gelegene Prignitz erhält Niederschlagssummen über 600 mm im Jahr In den anderen brandenburgischen Regionen erreichen beziehungsweise übertreffen nur einige Hochgebiete die 600-mm-Marke, wie der Hohe Fläming und der Hohe Barnim Östlich der Hochgebiete macht sich ein geringer Regenschatten bemerkbar, der im extrem tief liegenden Oderbruch etwas deutlicher zu spüren ist Das Oderbruch ist mit weniger als 500 mm Jahresniederschlag eine der trockensten Regionen Deutschlands Der Niederschlag fällt landesweit vor allem in den Sommermonaten, Winter und Frühjahr sind vergleichsweise trocken Dennoch können in den Sommermonaten ausgeprägte Trockenphasen auftreten, bei denen die Waldbrandgefahr stark ansteigt Die Sonne scheint im Jahr durchschnittlich etwa 1600 Stunden Brandenburg gilt als sonnenscheinreiches Bundesland
Gewässer
Die bei Werder Brandenburg gilt als das gewässerreichste Bundesland Deutschlands Es gibt über 3000 natürlich entstandene Seen, dazu zahlreiche künstlich angelegte Teiche, Baggerseen und ähnliche Gewässer Weiterhin existieren über 33 000 km Fließgewässer, deren größter Teil künstlich angelegte Entwässerungsgräben und andere Kanäle sind Andererseits wird in Brandenburg auf Grund der Niederschlagsarmut das Grundwasser nur sehr langsam erneuert Die Verweildauer des Wassers in den Gewässern ist daher recht lang und die Selbstreinigung funktioniert nur bedingt
Flüsse
Größere Flüsse berühren Brandenburg nur an den Rändern Die Elbe Gesamtlänge 1091 km bildet im äußersten Südwesten und Nordwesten die Westgrenze des Landes, die Oder Gesamtlänge 866 km auf langer Strecke die Ostgrenze Weiter südlich ist die Lausitzer Neiße Gesamtlänge: 256 km die Ostgrenze des Landes Lediglich von der 325 km langen Havel liegt der größte Teil in Brandenburg Ihr größter Nebenfluss, die Spree 400 km, ist länger und wasserreicher als die Oberhavel 165 km So bilden Spree und Unterhavel zusammen einen 560 km langen Flusslauf Die zu Mühlberg gehörende ca 0,5 km² große Gemarkung um die Fähranlegestelle an der Mündung der Dahle westlich der Elbe einschließlich einem Teilstück der Bundesstraße 182 ist das einzige linkselbische Gebiet Brandenburgs Alle anderen Fließgewässer in Brandenburg sind kleine Flüsse und Bäche mit regionaler Bedeutung In Nordbrandenburg sind die Stepenitz, die Dosse, der Rhin, die Ucker und die Finow zu nennen Im mittleren Teil haben die Plane, die Nieplitz, die Panke, die Jüterboger Nuthe, die Notte und die Dahme eine gewisse Bedeutung Der größte Fluss in Südbrandenburg ist die Schwarze Elster
Seen
Auf Grund seiner eiszeitlichen Entstehungsgeschichte ist Brandenburg extrem reich an natürlich entstandenen Seen Es existieren mehr als 800 Gewässer mit einer Fläche von mehr als einem Hektar Der größte natürliche See Brandenburgs ist mit einer Fläche von 13,3 km² der Schwielochsee Es folgen der Scharmützelsee 12 km², der Unteruckersee 10,4 km², der Parsteiner See 10 km², der Schwielowsee 7,9 km², der Werbellinsee 7,8 km² und der Grimnitzsee 7,8 km² Mit fast 70 m tiefster See des Landes und gleichzeitig der mit der besten Wasserqualität ist der Große Stechlinsee Zu den zahlreichen natürlichen Seengebieten Brandenburgs kommt zurzeit ein künstliches hinzu: Durch die Flutung nicht mehr genutzter Tagebaurestlöcher entsteht das Lausitzer Seenland Mit 13 km² ist der Senftenberger See darin momentan das größte Gewässer 2025 wird es Europas größte künstliche Wasserlandschaft und Deutschlands viertgrößtes Seengebiet sein Der größte See wird dann der Sedlitzer See 13,3 km² sein, der damit dann, zusammen mit dem Schwielochsee, auch der größte See in Brandenburg ist Die Talsperre Spremberg bildet mit 6,7 km² den größten Stausee in Brandenburg
Bevölkerung
Einwohnerentwicklung 1955–2005Im Land Brandenburg leben 507 866 Menschen Stand vom 31 Mai 2010 Damit liegt Brandenburg im internen Vergleich der Bundesländer auf Platz zehn Mit einer Bevölkerungsdichte von 86 Einwohnern je km² ist es nach Mecklenburg-Vorpommern das am dünnsten besiedelte Bundesland – Im vom Brandenburg umschlossenen Berlin leben rund 900 000 Menschen mehr Brandenburg verfügt mit Potsdam und Cottbus über zwei Großstädte Der Anteil der nichtdeutschen Bevölkerung beträgt 2,6 % 1990: 0,7 % Amt für Statistik 2005 Insgesamt haben rund % der Bürger einen Migrationshintergrund, deutschlandweit beträgt die Zahl rund 19 % Amt für Statistik September 2006 In einigen südlichen Landkreisen und in Cottbus leben etwa 20 000 Sorben 0,8 % der Gesamtbevölkerung mit eigener Sprache und Kulturgeschichte Kulturportal Brandenburg
Bevölkerungsentwicklung
Die Gesamtzahl der Einwohner auf dem Gebiet des Landes Brandenburg war in der zweiten Hälfte des 20 Jahrhunderts relativ konstant Seit 2000 geht die Bevölkerungszahl jedoch insgesamt zurück, wobei sich teilweise starke regionale Unterschiede zeigen Amt für Statistik Berlin-Brandenburg, abgerufen am 17 Oktober 2010 Amt für Statistik Berlin-Brandenburg: Bevölkerungsstand – weitere Berichtszeiträume, 24 Januar 2010 Der Brandenburger Verflechtungsraum in der Metropolregion Berlin/Brandenburg wuchs von 1994 bis 2005 um rund 27 Prozent auf 1 Million Einwohner, während weiter abgelegene Städte und Gemeinden viele Einwohner verloren Fünfzig Jahre lang lag die Bevölkerung des heutigen Landes Brandenburg, das zwischen 1952 und 1990 im Wesentlichen den drei Bezirken Cottbus, Frankfurt Oder und Potsdam entsprach, stabil um die Marke von 2,6 Millionen Einwohnern Amt für Statistik Berlin-Brandenburg, abgerufen am 17 Oktober 2010 Zwar ging die Bevölkerung zwischen 1955 und 1964 langsam von 2,7 auf 2,6 Millionen Menschen zurück Nach einem leichten Anstieg in den späten 1960er Jahren hielten sich die Zahlen von 1971 bis 1989 dann aber konstant bei rund 2,65 Millionen Die Wende brachte einen kurzen, drastischen Verlust von 60 000 Personen im Jahre 1989 Der Bevölkerungsschwund setzte sich abgeschwächt von 1990 bis 1995 fort, insgesamt verlor das Land 100 000 Personen Der Nachwende-Rückgang wurde bis 2000 jedoch dann wieder auf den Stand von 2,6 Millionen ausgeglichen Diese für ein Bundesland der Neuen Länder untypische Entwicklung liegt daran, dass der Wegzug in die alten Bundesländer durch den Zuzug von Menschen in das in Brandenburg gelegene Berliner Umland ausgeglichen wurde Seit der Jahrtausendwende zeigt sich eine andere Entwicklung: Die Bevölkerungszahl ging seit 2000 Jahr für Jahr um zwischen 7000 und 12 000 Personen zurück Im April 2011 fiel die Zahl der Personen erstmals seit dem Zweiten Weltkrieg unter die Marke von 2,5 Millionen Menschen Amt für Statistik Berlin-Brandenburg, 15 September 2011Laut der Studie Wegweiser Kommune von Bertelsmann aus dem Jahr 2011 sinkt Brandenburgs Bevölkerung im Vergleich zum Basisjahr Relation zu 2009 bis 2030 um 5,8 % auf 2,36 Millionen Einwohner Damit ist Brandenburg das einzige ostdeutsche Bundesland, für welches ein Bevölkerungsrückgang im einstelligen Bereich prognostiziert wird Dies dürfte an der Nähe zu Berlin liegen; im Berliner Umland wird in dieser Prognose sogar aufgrund des Wachstums der Agglomeration Berlin ein Bevölkerungsanstieg vorausgesagt, in berlinferneren Gegenden dagegen ein Rückgang zwischen 10 und 20 % Datei:Bevölkerungsentwicklung Land Brandenburg pdf Bevölkerungsentwicklung in den heutigen Grenzen seit 1875Datei:Bevölkerungsprognosen Land Brandenburg pdf Prognosen der Bevölkerungsentwicklung
Sprache
Trachten Briefmarken der Deutsche Demokratische Republik In Brandenburg werden sowohl Hochdeutsch als auch Dialekte des Mark-Brandenburgischen und des Berlin-Brandenburgischen gesprochen Im Grenzgebiet zu Sachsen wird ferner Osterländisch – ein Dialekt des Thüringisch-Obersächsischen gesprochen, das nah mit dem Hochdeutschen verwandt ist In der brandenburgischen Niederlausitz spricht man Lausitzische Dialekte Jener Dialekt und die in Berlin und seinem Umland verwendete Mundart sind dem Ostmitteldeutschen zuzurechnen Im Barnim ist die Mundart Eberswalder Kanaldeutsch gebräuchlich Im östlichen Teil der Niederlausitz in der Umgebung von Cottbus wird außerdem Niedersorbisch, eine westslawische Sprache, von etwa 20 000 Menschen als Muttersprache gesprochen zweisprachiges Gebiet Sie ist vom Aussterben bedroht Der Wortschatz der Dialekte in Brandenburg ist erfasst und beschrieben im Brandenburg-Berlinischen Wörterbuch
Weltanschauungen
Mehr als drei Viertel der Einwohner Brandenburgs sind ohne Bekenntnis
Humanismus
Genaue Zahlen darüber, wie viele Brandenburger sich als Humanisten betrachten, liegen nicht vor Jedoch gibt es in Brandenburg eine starke Bewegung, die letztlich in der Einführung des Schulfaches humanistischer Lebenskundeunterricht mündete http://hvbb-online de/lebenskunde/lebenskunde html Dieses wurde nach langen gerichtlichen Auseinandersetzungen eingeführt http://hpd de/node/2947 Humanismus ergänzt hierbei das Spektrum religiöser Weltanschauungen um eine nichtreligiöse Komponente Die wenigsten Humanisten in Brandenburg sind organisiert, jedoch tritt insbesondere mit dem Humanistischen Verband Berlin-Brandenburg, Humanistischer Verband Berlin-Brandenburg – offizielle Startseite; Stand: 18  Juni 2011 aber auch den Evolutionären Humanisten Berlin-Brandenburg, Evolutionäre Humanisten Berlin-Brandenburg – offizielle Startseite; Stand: 18  Juni 2011 dem Humanistischen Regionalverband Ostbrandenburg Humanistischer Regionalverband Ostbrandenburg e V – offizielle Startseite; Stand: 18  Juni 2011 und den Jungen Humanisten Junge Humanistinnen und Humanisten in Deutschland e V – offizielle Startseite; Stand: 18  Juni 2011 eine Reihe organisierter Humanisten auf So ist es aufgrund der großen Zahl nichtreligiöser Humanisten im Land eine Besonderheit in Brandenburg, dass humanistischer Lebenskundeunterricht – gemäß § Abs und des Brandenburgischen Schulgesetzes – in allen Schulformen und -stufen erteilt werden kann Religionsunterricht – Humanistischer Lebenskundeunterricht – Seite beim Bildungsministerium; Stand: 20  Oktober 2010
Christentum
Ende 2010 waren 17,1 % der Einwohner Brandenburgs Mitglieder einer evangelischen Landeskirche, der größte Teil davon in der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-Schlesische Oberlausitz Der römisch-katholischen Kirche gehörten 3,1 % der Einwohner an Die kleine Brandenburg–Statistik 2011 Amt für Statistik Berlin-Brandenburg Da die Grenzen der Landeskirchen von denen der heutigen Bundesländer abweichen, sind einzelne Gemeinden im Westen und Südwesten Brandenburgs der Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland zugeordnet Für römisch-katholische Christen besteht das Erzbistum Berlin, für Teile der Lausitz das Bistum Görlitz sowie im südwestlichen Brandenburg das Bistum Magdeburg In einigen Teilen Brandenburgs ist auch die Selbständige Evangelisch-Lutherische Kirche mit Kirchengemeinden vertreten Diese gehörten vorher zur Evangelisch-Lutherischen Kirche und sind bis heute unter der Bezeichnung „Altlutheraner“ in der Region bekannt Die konfessionell lutherischen Kirchengemeinden gehören zum Kirchenbezirk Berlin-Brandenburg der Selbständigen Evangelisch-Lutherischen Kirche
Judentum
Durch den Zuzug jüdischer Kontingentflüchtlinge aus der ehemaligen Sowjetunion verzeichnen die jüdischen Gemeinden ein Wachstum Es gibt gegenwärtig sieben jüdische Gemeinden in Brandenburg, darunter in Potsdam und Frankfurt/Oder Sie sind im Landesverband der Jüdischen Gemeinden Brandenburg zusammengeschlossen
Islam
Im Vergleich zu anderen Bundesländern ist der Anteil der Angehörigen des Islam in Brandenburg sehr niedrig
Politik
Landtag
Landtag auf dem Brauhausberg in PotsdamSitz des brandenburgischen Landtags ist die Landeshauptstadt Potsdam Er tagt im Gebäude der ehemaligen Königlich-Preußischen Kriegsschule auf dem Brauhausberg Nach der Fertigstellung des Stadtschlosses geplant 2013 wird der Landtag dorthin umziehen Es ist so konzipiert, dass es ein Parlament der möglicherweise eines Tages fusionierten Länder Berlin und Brandenburg aufnehmen könnte Sitzverteilung im Brandenburger Landtag Luftbild des Landtages von Brandenburg in PotsdamIm Landtag Brandenburgs, der für fünf Jahre gewählt wird, sind seit der konstituierenden Sitzung am 21 Oktober 2009 fünf Parteien vertreten Die jüngste Wahl fand am 27 September 2009 – gleichzeitig mit der Bundestagswahl 2009 – statt Die Wahlbeteiligung erreichte 67,5 % Es ergab sich folgendes Ergebnis: SPD: 33,04 % – 31 Abgeordnete, Die Linke: 27,15 % – 26 Abgeordnete, CDU: 19,79 % – 19 Abgeordnete, FDP: 7,20 % – Abgeordnete; B90/Grüne: 5,64 % – Abgeordnete Die zuvor im Landtag vertretene rechtsextreme DVU erreichte 1,18 % und gehört dem Landtag nicht mehr an Stärkste Fraktion ist die SPD mit Ministerpräsident Matthias Platzeck Nach Sondierungsgesprächen entschied sich die SPD, die Koalition mit der CDU nicht mehr fortzusetzen und Verhandlungen über ein Regierungsbündnis mit der Linken aufzunehmen Am  November 2009 wurde Platzeck erneut zum Ministerpräsidenten gewählt und anschließend die Mitglieder der neuen rot-roten Landesregierung ernannt
Landesregierung
Folgende Landesminister bilden seit dem November 2009 das Kabinett Platzeck III:
Ministerium des Innern: Dietmar Woidke SPD seit Oktober 2010, zuvor Rainer Speer
Ministerium der Justiz: Volkmar Schöneburg Die Linke
Ministerium der Finanzen: Helmuth Markov Die Linke
Ministerium für Wirtschaft und Europaangelegenheiten: Ralf Christoffers Die Linke
Ministerium für Arbeit, Soziales und Familie: Günter Baaske SPD
Ministerium für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz: Anita Tack Die Linke
Ministerium für Bildung, Jugend und Sport: Martina Münch SPD seit 23 Februar 2011, zuvor bis 27 Januar 2011 Holger Rupprecht
Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur: Sabine Kunst parteilos, für SPD seit 23 Februar 2011, zuvor Martina Münch
Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft: Jörg Vogelsänger SPD seit 25 Februar 2010, zuvor Jutta Lieske
Chef der Staatskanzlei: Albrecht Gerber SPD
Ausländerbeauftragte: Karin Weiss
Ministerpräsident Platzeck SPD Die Ministerpräsidenten des Landes Brandenburg seit 1945 waren:
1945–1949: Karl Steinhoff SPD, ab 1946 SED
1949–1952: Rudolf Jahn SED
Zwischen 1952 und 1990 war das Land Brandenburg aufgelöst
Landesverfassungsgericht
Als drittes Verfassungsorgan besteht ein Verfassungsgericht des Landes Brandenburg
Verfassung
Die Brandenburgische Verfassung wurde am 14 April 1992 vom Landtag als Entwurf verabschiedet Per Volksentscheid wurde der Entwurf von der Brandenburgischen Bevölkerung am 14 Juni 1992 angenommen Sie trat daraufhin mit der Verkündung am 20 August 1992 in Kraft
Wappen und Flagge
Nach der Brandenburgischen Verfassung Artikel ist der rote märkische Adler auf weißem Feld das Wappen des Landes Brandenburg Die Landesflagge ist Rot-Weiß mit zentriertem Landeswappen Er ist zudem Bestandteil der Wappen vieler Gemeinden und Städte auf dem Gebiet der ehemaligen Mark Brandenburg Der märkische Adler zeigt sich freischwebend von vorn mit ausgebreiteten Schwingen und nach rechts blickend Er ist in der Farbe Rot gehalten, golden bewehrt und rot gezungt Die Fänge sind geöffnet und seine Schwingen sind je mit einem goldenen Kleestängel belegt Der Schild des Wappens ist weiß Der märkische Adler und das Wappen stammen aus dem 12  Jahrhundert, er tritt erstmals in dem Standbildsiegel des Askanier Ottos I, des Sohnes Albrechts des Bären, von 1170 auf Nach der Wiedervereinigung wurden dem Wappen seine früheren Beigaben Kurhut, silbernes Schwert, blauer Herzschild mit aufrecht gestelltem goldenem Zepter entfernt, die noch bis zum Ende des Zweiten Weltkriegs Teil des Wappens waren Die inoffizielle Landeshymne ist das Lied Märkische Heide, märkischer Sand „Steige hoch, du roter Adler“ Das Lied wurde 1923 von dem völkischen „Heimatdichter“ Gustav Büchsenschütz verfasst und in den 1920er und 1930er Jahren zusammen mit dem Horst-Wessel-Lied auf Schallplatten vertrieben Brandenburger Landeshymne: Brauner Adler Obwohl der Text scheinbar unpolitisch gemeint ist, wird es wegen der Nähe des Autors zum NS-Regime heute bei offiziellen Anlässen nicht mehr gesungen
Geschichte
Die Nordmark in der Zeit von 972 bis 1032 Die Mark Brandenburg unter den Askaniern um 1320 Die Provinz Brandenburg im Kaiserreich Deutschen Kaiserreich 1871–1918 Lage der Bezirke Potsdam, Frankfurt und Cottbus in der Deutsche Demokratische Republik Im Gebiet des heutigen Landes Brandenburg erfolgte – nach ursprünglicher Besiedlung durch die germanischen Semnonen – seit der Zeit der Völkerwanderung eine Landnahme durch westslawische Stämme Während der ersten Phase der deutschen Ostexpansion eroberte 929 ein ostfränkisches Heer unter König Heinrich I das Gebiet der Heveller mit der Brandenburg Sie wurden deutscher Lehensherrschaft unterworfen und tributpflichtig Zur Christianisierung der Slawen wurden die Bistümer Havelberg und Brandenburg gegründet und dem Erzbistum Magdeburg unterstellt Da die Spannungen in der Mark stetig zunahmen, bildeten die slawischen Stämme den Liutizenbund Im Großen Slawenaufstand wurde 983 das Gebiet Brandenburgs zurückerobert Für über hundert Jahre wurde die deutsche Herrschaft östlich der Elbe abgeschüttelt Aber der Expansionsdrang der großen Nachbarn Heiliges Römisches Reich und Polen sorgte für einen fast ununterbrochenen Kriegszustand Als der Hevellerfürst Pribislaw 1150 kinderlos starb, hatte er sein Land Albrecht dem Bären vermacht Damit waren aber Erbansprüche des Spreewanenfürsten Jaxos übergangen worden Dieser eroberte 1153 die Brandenburg kurzzeitig zurück, welche aber 1157 diesmal endgültig von Albrecht zurückerobert werden konnte Dieser Tag gilt im Allgemeinen als der Gründungstag der Mark Brandenburg Vor der nun in großem Maße einsetzenden deutschen und flämischen Besiedelung zogen sich die Heveller großenteils in Fischerdörfer Kietze zurück Noch bis ins 15 Jahrhundert lebten Deutsche und Wenden nebeneinander, vielerorts in getrennten Siedlungen Nach dem Aussterben des askanischen Herrschergeschlechtes in Brandenburg 1320 folgte bis 1415 eine Zeit schwacher Herrscher Wittelsbacher, Luxemburger, in der die Mark Brandenburg in chaotische Verhältnisse geriet und sich ein ausgeprägtes Raubrittertum entwickelte Ab 1411 unterstand die Region dem Fürstengeschlecht der Hohenzollern, dem durch Kaiser Sigismund 1415 auch die Kurwürde übertragen wurde Die Hohenzollern konnten das Land erfolgreich befrieden und die Zentralmacht wiederherstellen Die durch den Dreißigjährigen Krieg zerstörte und verarmte Mark Brandenburg wurde seit 1640 durch den Großen Kurfürsten Friedrich Wilhelm schrittweise wieder aufgebaut Unterbrochen wurde dieser Prozess in Brandenburg kurzzeitig durch den Einfall der Schweden von 1674 bis 1675 Der Große Kurfürst und General Georg von Derfflinger konnte jedoch entscheidende Siege bei Rathenow, Nauen und vor allem in der Schlacht von Fehrbellin erringen Von 1701 bis 1946 teilte die Mark Brandenburg die politische Geschichte des preußischen Gesamtstaats Historisch bildete Brandenburg zusammen mit Berlin, das Teil Brandenburgs war das Kernland Preußens – Brandenburg war nach 1815 die größte preußische Provinz Berlin schied erst mit dem Groß-Berlin-Gesetz von 1920 aus der damaligen Provinz Brandenburg aus In der Endphase des Zweiten Weltkrieges besetzte nach schweren Abwehrkämpfen die Rote Armee das Territorium Die Gebiete östlich der Oder-Neiße-Linie fielen an Polen siehe auch Deutsch-Polnischer Grenzvertrag 1990 Noch 1945 wurde die Provinz Brandenburg innerhalb der Sowjetischen Besatzungszone SBZ gebildet Diese bestand aus den Regierungsbezirken Potsdam und Frankfurt der ehemaligen preußischen Provinz Brandenburg, allerdings ohne die gesamte Neumark östlich der Oder Im Herbst 1946 trat erstmals der brandenburgische Landtag zusammen Im Gegensatz zu den übrigen Provinzen der SBZ konnte sich Brandenburg beim politischen Neuanfang auf keine Tradition eigener Parlamente oder Regierungen berufen, da die alte Provinz Brandenburg unmittelbar der preußischen Regierung unterstanden hatte Im Juli 1947 erfolgte nach der Auflösung von Preußen die Umbenennung in Land Brandenburg mit einer Größe von 27 612 Quadratkilometern Bereits 1949 verloren die Institutionen des Landes mit der Gründung der Deutsche Demokratische Republik weitgehend ihre Funktionen 1952 wurde das Land im Rahmen der Verwaltungsreform in der Deutsche Demokratische Republik gänzlich aufgelöst und in die drei Bezirke Cottbus, Frankfurt und Potsdam aufgeteilt Der Kreis Perleberg fiel an den Bezirk Schwerin, die Kreise Prenzlau und Templin an den Bezirk Neubrandenburg Am Oktober 1990 wurde das Land Brandenburg neu gegründet durch Zusammenlegung der Bezirke Cottbus ohne die Kreise Hoyerswerda, Jessen und Weißwasser, Frankfurt und Potsdam zuzüglich der Kreise Perleberg, Prenzlau und Templin Am 26 Oktober 1990 trat der neue Brandenburgische Landtag zu seiner ersten Sitzung zusammen Das Partnerland Brandenburgs zum Aufbau der neuen Strukturen war Nordrhein-Westfalen Von 1990 bis 2002 prägte Ministerpräsident Manfred Stolpe die politische Entwicklung Brandenburgs Im Mai 1996 entschieden sich die Brandenburger bei einer Volksabstimmung mit Mehrheit gegen eine Vereinigung der Länder Berlin und Brandenburg
Verwaltungsgliederung
200px Das Marketing-Logo des Landes Brandenburg
Landesverwaltung
Grundstrukturen
Die unmittelbare Landesverwaltung bilden in Brandenburg die Behörden, Einrichtungen und Landesbetriebe, in denen Mitarbeiter tätig sind, für die das Land Brandenburg selbst, d h „unmittelbar“ Dienstherr oder Arbeitgeber ist Demgegenüber werden zur mittelbaren Landesverwaltung alle anderen Rechtsträger gerechnet, die eine eigene Rechtspersönlichkeit besitzen Dies sind insbesondere Anstalten und Stiftungen des öffentlichen Rechts, aber auch privatrechtliche Gesellschaften Die unmittelbare Landesverwaltung untergliedert sich sodann in die Bereiche, die der Landesregierung zugeordnet sind Die Landtagsverwaltung, der Landesrechnungshof, die Beauftragte für den Datenschutz und das Recht auf Akteneinsicht sowie die Landesbeauftragte zur Aufarbeitung der Folgen der kommunistischen Diktatur LAkD sind zwar auch unmittelbare Landesverwaltung, aber dem Landtag rechtlich zugeordnet Die Organisation der unmittelbaren brandenburgischen Landesverwaltung, die der Landesregierung zugeordnet ist, regelt das Landesorganisationsgesetz LOG Gesetz über die Organisation der Landesverwaltung
Zweistufiger Verwaltungsaufbau
Die brandenburgische Landesverwaltung ist zweistufig, d h es gibt keine Mittelbehörden Organigramm der unmittelbaren brandenburgischen Landesverwaltung pdf Die erste Stufe der Landesverwaltung bilden gemäß § 8 LOG die Obersten Landesbehörden Auf der zweiten Stufe befinden sich die Landesoberbehörden, die Unteren Landesbehörden, die Einrichtungen und die Landesbetriebe Alle Behörden, Einrichtungen und Landesbetriebe der zweiten Stufe unterstehen unmittelbar der Dienst- und Fachaufsicht der Obersten Landesbehörden Gemäß § 11 Abs  2 LOG sind die Landräte und Oberbürgermeister allgemeine untere Landesbehörden Im Wege der Organleihe können ihnen staatliche Aufgaben der Landesverwaltung zur Wahrnehmung übertragen werden Aufgabenträger ist in diesem Fall nicht der Landkreis oder die kreisfreie Stadt, sondern der Landrat oder Oberbürgermeister als Organ der Landesverwaltung Die betroffenen Aufgaben gelten als nicht „kommunalisiert“
Erste Stufe: Oberste Landesbehörden
Oberste Landesbehörden sind in Brandenburg:
die Landesregierung insgesamt,
der Ministerpräsident,
das Ministerium des Innern MI,
das Ministerium der Finanzen MdF,
das Ministerium der Justiz MdJ,
das Ministerium für Arbeit, Soziales, Frauen und Familie MASF,
das Ministerium für Wirtschaft und Europaangelegenheiten MWE,
das Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft MIL,
das Ministerium für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz MUGV,
das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur MWFK,
das Ministerium für Bildung, Jugend und Sport MBJS
Auch wenn in § LOG nicht explizit regelt ist, welchen Status die Staatskanzlei als Behörde besitzt, so kann doch davon ausgegangen werden – was auch der Praxis entspricht -, dass sie eine Oberste Landesbehörde ist
Zweite Stufe
Die zweite Stufe der Landesverwaltung bilden die Landesoberbehörden, die Unteren Landesbehörden, die Einrichtungen und die Landesbetriebe
Landesoberbehörden
Landesoberbehörden sind:
das Polizeipräsidium seit dem Januar 2011
die Zentrale Ausländerbehörde,
die Landeshauptkasse,
das Landesamt zur Regelung offener Vermögensfragen,
das Landesamt für Mess- und Eichwesen Berlin-Brandenburg,
das Landesamt für Bergbau, Geologie und Rohstoffe,
das Landesamt für Soziales und Versorgung,
das Landesamt für Arbeitsschutz,
das Landesamt für Ländliche Entwicklung, Landwirtschaft und Flurneuordnung,
das Landesjugendamt,
das Landesamt für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz,
das Landesamt für Bauen und Verkehr,
das Landesamt für Denkmalpflege und Archäologisches Landesmuseum
Untere Landesbehörden
Untere Landesbehörden unterscheiden sich von Landesoberbehörden nur dadurch, dass sie nicht für das gesamte Landesgebiet zuständig sind § 11 Abs  1 Die Bezeichnungen „Landesoberbehörde“ und „Untere Landesbehörde“ suggerieren zwar ein Stufenverhältnis, dies ist aber weder rechtlich noch tatsächlich gegeben Landesoberbehörden üben grundsätzlich keine Dienst- und Fachaufsicht über Untere Landesbehörden aus, sondern stehen ihnen gleichwertig auf der zweiten Verwaltungsstufe Neben den allgemeinen unteren Landesbehörden Landräte und Oberbürgermeister gibt es die Sonstigen unteren Landesbehörden Nach Errichtung eines neuen Polizeipräsidiums für das Land Brandenburg mit Wirkung zum  Januar 2011 verfügt Brandenburg nur noch über zwei Typen von Sonstigen unteren Landesbehörden:
die Finanzämter 15 Finanzämter,
die staatlichen Schulämter Schulämter
Einrichtungen
Einrichtungen des Landes sind gemäß § 13 LOG rechtlich unselbstständige, organisatorisch abgesonderte Teile der Landesverwaltung auf der zweiten Stufe Ihre Tätigkeit ist vorrangig auf die Unterstützung der Behörden im Land ausgerichtet Seit sie auch hoheitliche Aufgaben wahrnehmen können, unterscheiden sie sich faktisch nur noch dadurch von den übrigen Landesbehörden, dass sie ohne Mitwirkung des brandenburgischen Landtags errichtet werden können Zur brandenburgischen Landesverwaltung gehören inzwischen eine Vielzahl von sehr kleinen Einrichtungen, wie der gemäß der EG-Dienstleistungsrichtlinie eingerichtete Einheitliche Ansprechpartner für das Land Brandenburg mit fünf Mitarbeitern, aber auch größere Einrichtungen wie die sechs Justizvollzugsanstalten des Landes
Landesbetriebe
Seit Ende der 1990er Jahre wurden einige Landesbehörden und Einrichtungen in Landesbetriebe gemäß § 14 LOG umgewandelt Landesbetriebe sind Einrichtungen Errichtung ohne Mitwirkung des Parlaments, die mit betriebswirtschaftlichen Instrumenten arbeiten und über einen Wirtschaftsplan verfügen Errichtet wurden:
Landesvermessung und Geobasisinformation Brandenburg LGB
Brandenburgischer Landesbetrieb für Liegenschaften und Bauen BLB
Brandenburgischer IT-Dienstleister ZIT-BB
Forst Brandenburg
Landesbetrieb Straßenwesen LS
Personal
Die Landesverwaltung, d h das Land Brandenburg ist mit Abstand der größte Arbeitgeber in Brandenburg Anfang 2010 waren über 50 300 Stellen im Landeshaushalt veranschlagt Die Zahl der Beschäftigten liegt bei über 55 000 In den Jahren bis 2019 plant die Landesregierung den Personalbestand deutlich zu reduzieren Die aktuell gültige Personalbedarfsplanung für die brandenburgische Landesverwaltung Personalbedarfsplanung 2014 für die brandenburgische Landesverwaltung pdf sieht vor, dass bis Ende 2014 der aus Landesmitteln finanzierte Stellenbestand auf 45 500 reduziert werden soll Bis Ende 2019 soll eine Zielzahl von 40 000 erreicht werden Die größte Gruppe unter den Beschäftigen bilden die Lehrer über 16 600 Stellen im Jahr 2010 Es folgen die Polizisten mit rund 8800 Stellen Die Zahl der Stellen der Polizei soll bis Ende 2019 auf 7000 reduziert werden
Gemeindeumgliederungen 1992
Nach 1990 gab es einige Gebietsänderungen gemäß dem Staatsvertrag vom  Mai 1992, der am  Juli 1992 in Kraft trat Die Gemeinden Bagemühl, Grünberg, Nechlin, Woddow, Wollschow-Menkin und die Stadt Brüssow des Kreises Pasewalk sowie die Gemeinden Fahrenholz, Güterberg, Jagow, Lemmersdorf, Lübbenow, Milow, Trebenow, Wilsickow, Wismar und Wolfshagen des Kreises Strasburg wurden in den bestehenden Gemeinde- und Gemarkungsgrenzen aus dem Land Mecklenburg-Vorpommern ausgegliedert und in das Land Brandenburg eingegliedert Zudem wurden die Gemeinden Besandten, Eldenburg, Lanz, Lenzen, Mellen und Wootz in den bestehenden Gemeinde- und Gemarkungsgrenzen aus Mecklenburg-Vorpommern ausgegliedert und in das Land Brandenburg eingegliedert Die Gemeinden Dambeck und Brunow sowie die Ortsteile Pampin und Platschow der Gemeinde Berge wurden in den bestehenden Gemeinde- und Gemarkungsgrenzen aus dem Land Brandenburg ausgegliedert und in das Land Mecklenburg-Vorpommern eingegliedert
Landkreise und kreisfreie Städte
Seit der Neubildung der Landkreise 1993 unterteilt sich Brandenburg in 14 Landkreise und vier kreisfreie Städte Eine Besonderheit ist, dass kein Landkreis nach der darin befindlichen Kreisstadt benannt ist, dies ist einzigartig in Deutschland Bei acht Landkreisen handelt es sich um sogenannte Sektoralkreise, die jeweils von der Grenze zu Berlin bis an die äußere Landesgrenze reichen und somit Anteil am wirtschaftlich gedeihenden Berliner Umland haben Die Namen der brandenburgischen Landkreise und Kreisstädte im zweisprachigen Gebiet auch auf Niedersorbisch und ihre Fahrzeugkennzeichen sind: hochkant=1 Die Landkreise und kreisfreien Städte in Brandenburg
Regionen
Die beiden NUTS-2-Regionen und fünf Planungsregionen in Brandenburg, Bruttoinlandprodukt pro Einwohner der Landkreise und kreisfreien Städte in BrandenburgBrandenburg wird seit 2007 in zwei NUTS-2-Regionen sowie weiterhin in fünf Planungsregionen Regionale Planungsgemeinschaften gegliedert, die räumlich Bundesraumordnungsregionen entsprechen und die sich aus den kreisfreien Städten und Landkreisen zusammensetzen, wie in der nachstehenden Übersicht angegeben diese Regionen sind keine Verwaltungseinheiten :{ – style=“vertical-align:top;“
Brandenburg-Nordwest-Nordost NUTS-2-Region
Prignitz-Oberhavel entspricht Raumordnungsregion 25
06 Landkreis Oberhavel
09 Landkreis Ostprignitz-Ruppin
11 Landkreis Prignitz
Uckermark-Barnim entspricht Raumordnungsregion 26
01 Landkreis Barnim
14 Landkreis Uckermark
Oderland-Spree entspricht Raumordnungsregion 27
kreisfreie Stadt Frankfurt
05 Landkreis Märkisch-Oderland
08 Landkreis Oder-Spree

Brandenburg-Südwest-Südost NUTS-2-Region
Lausitz-Spreewald entspricht Raumordnungsregion 28
kreisfreie Stadt Cottbus
02 Landkreis Dahme-Spreewald
03 Landkreis Elbe-Elster
07 Landkreis Oberspreewald-Lausitz
12 Landkreis Spree-Neiße
Havelland-Fläming entspricht Raumordnungsregion 29
kreisfreie Stadt Brandenburg an der Havel
kreisfreie Stadt Potsdam
04 Landkreis Havelland
10 Landkreis Potsdam-Mittelmark
13 Landkreis Teltow-Fläming
}
Gemeinden
Das Land Brandenburg gliedert sich in insgesamt 419 Gemeinden, darunter 112 Städte, von denen 4 Städte kreisfrei sind Stand  Januar 2012 Zu den größeren Städten und Gemeinden zählen: Einwohnerzahlen nach den Gebietsständen 2000 und 2010, in Klammern der amtliche niedersorbische Name Amtsblatt für Brandenburg, 19 Jahrgang, Nummer 19 vom 14 Mai 2008, S 1234-1236 Datei:Brandenburger Straße jpg Brandenburger Straße in PotsdamDatei:Altmarktbild JPG Der Altmarkt in CottbusDatei:Katharinen Pauli Brandenburg jpg Blick über Brandenburg an der HavelStädte und Gemeinden mit mehr als 20 000 Einwohnern 2010 sind:¹ Im Zeitraum nach 2000 fanden Eingemeindungen und Ortszusammenschlüsse statt
Länderfusion Berlin-Brandenburg
und erweiterte Metropolregion in Brandenburg 1996 fand ein Volksentscheid über einen Staatsvertrag zur Fusion von Brandenburg und Berlin statt In Brandenburg wurde die erforderliche Mindestzustimmung Quorum von 25 % der Wahlberechtigten nicht erreicht Zudem gab es eine Mehrheit von Nein-Stimmen Als Hauptargument gegen die Fusion wurden in Brandenburg die befürchtete Nichtbeachtung Brandenburger Interessen auf Grund der zahlenmäßigen Unterlegenheit genannt Die vom heutigen Ministerpräsidenten Matthias Platzeck lange befürwortete Alternative eines Nord-Ost-Landes inkl Mecklenburg-Vorpommern und der sachsen-anhaltischen Altmark und damit einer ländlichen Mehrheit wurde nie ernsthaft verfolgt Auch den Vorschlag eines Länderrates, einer Art Mini-Bundesrat, besetzt nach einem Flächenschlüssel, hat die Brandenburger Landesregierung nie in die Verhandlungen mit Berlin eingeführt Jedoch gibt es bereits jetzt eine Vielzahl von Bestrebungen, die letztlich auf eine Fusion der beiden Länder hinauslaufen, zu der sich grundsätzlich die Regierungschefs beider Länder bekannt haben Viele Landeseinrichtungen bekamen eine gemeinsame Berlin-Brandenburger Leitung So wurden der SFB und der ORB zum RBB sowie die Deutsche Rentenversicherung Berlin und die Deutsche Rentenversicherung Brandenburg zum  Mai 2006 zur Deutschen Rentenversicherung Berlin-Brandenburg fusioniert Des Weiteren wurden die Oberverwaltungsgerichte beider Länder zum Oberverwaltungsgericht Berlin-Brandenburg und die statistischen Landesämter zum Amt für Statistik Berlin-Brandenburg zusammengelegt Auch die Lehrkräftefortbildung LISUM und die sozialpädagogische Fortbildung SFBB wurden in gemeinsame Landesinstitute überführt
Wirtschaft
Brandenburgs Industrie hat ihren Schwerpunkt entlang der A 10 rund um die Stadt Berlin sowie in den gesicherten industriellen Kernen Bei Eisenhüttenstadt an der Oder, in Hennigsdorf und in Brandenburg an der Havel befinden sich Stahlwerke Außerdem gibt es in Brandenburg an der Havel ein Druckmaschinenwerk der Heidelberger Druckmaschinen AG und ein Getriebewerk der ZF Friedrichshafen Eine Triebwerk-Produktionsfabrik der Firma Rolls-Royce befindet sich in Dahlewitz im Landkreis Teltow-Fläming Weiterhin befindet sich südlich von Berlin viele Logistikfirmen sowie im Industriegebiet Ludwigsfelde ein Mercedes-Benz Autowerk, der Flugmotorenhersteller MTU Aero Engines und ein VW-Ersatzteilewerk In Schwedt/Oder im Nordosten Brandenburgs befindet sich ein industrieller Schwerpunkt mit einer Erdölraffinerie PCK Raffinerie GmbH und zwei Papierfabriken In Frankfurt befinden sich mehrere Solarfabriken, die Region will sich als Solarstadt profilieren Im Süden Brandenburgs befinden sich einige Unternehmen der metallverarbeitenden und chemischen Industrie BASF sowie mehrere Braunkohlegruben, die in Form des offenen Tagebaues genutzt werden, um die Großkraftwerke Gesamtleistung: rund 5000 MW der Vattenfall Europe AG zu versorgen A Kruschat u  a : Schwarzbuch Umweltpolitik in Brandenburg, Oekom-Verlag, München 2009, ISBN 978-3-865-81169-1 PDF Zugleich ist Brandenburg ein bedeutender Windenergiestandort Ende 2011 waren Windkraftanlagen mit einer kumulierten Leistung von 4600 MW installiert, die in der Lage waren rund 48 % des Nettostrombedarfes des Landes zu decken Jenseits der gesicherten industriellen Kerne sind die Berlin-fernen Teilräume des Landes von der Ernährungsindustrie, dem Holzgewerbe sowie der Landwirtschaft geprägt Künftig wird ein Schwerpunkt der Landesentwicklung verstärkt auf den Tourismus gelegt, da hier in den letzten Jahren hohe Wachstumsraten erzielt wurden Forschungsschwerpunkt in der Region der Wissenschaftspark Albert Einstein In der Region um die Landeshauptstadt Potsdam befindet sich ein Schwerpunkt für forschungsnahe Unternehmen aufgrund der Vielzahl der Forschungsinstitute Die Region ist laut einer Untersuchung der Boston Consulting Group, A T Kearney und BioCom der führende Biotech-Standort in Deutschland und zählt mit insgesamt 160 Unternehmen und 3200 direkt Beschäftigten zu den bedeutendsten Biotechnologiestandorten in Europa Potsdam de – Hervorragende Entwicklungspotenziale für Biotechunternehmen So ist Brandenburg Spitzenreiter beim Anbau von Gentechnik-Mais, von den 2007 gemeldeten Anbaufläche für Gen-Mais in Deutschland befinden sich 99 Prozent der Anbaufläche in den ostdeutschen Bundesländern und davon 50,2 in Brandenburg Stand: 28 September 2007 Wo wächst der Gen-Mais? – Anbau in Deutschland 2007Zur Förderung von ausgewählten zukunftsorientierten Wirtschaftsbranchen wurden 15 Regionale Wachstumskerne aus 26 Städten und Gemeinden gebildet Im Vergleich mit dem Bruttoinlandsprodukt der Europäischen Union ausgedrückt in Kaufkraftstandards erreicht Brandenburg einen Index von 81,4 EU-27:100 2004 Eurostat News Release 23/2007: Regional GDP per inhabitant in the EU 27 Der Vergleich der Bundesländer ergab 2006 gemäß einer Studie der arbeitgebernahen Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft folgende Stärken und Schwächen in Brandenburg: Zu den Stärken zählen geringe Hebesätze der Gewerbesteuer, ein hoher Anteil an Unternehmungsgründungen und eine hohe Investitionsquote der öffentlichen Haushalte Zudem war der Zuwachs der öffentlichen Schulden geringer als im Bundesschnitt und die Wissenschaftsausgaben wurden erhöht, während sie im Bundesschnitt sanken Zu den Schwächen zählen unter anderem das relativ geringe Ausbildungsplatzangebot, die Rolle der Bürokratie und die geringere Arbeitsproduktivität Studie NSM 2006 Trotz der seit 2006 einsetzenden Entspannung auf dem Arbeitsmarkt weist Brandenburg noch immer eine bundesweit überdurchschnittlich hohe Arbeitslosigkeit auf Innerhalb des Bundeslandes bestehen zum Teil erhebliche regionale Unterschiede Während der Landkreis Potsdam-Mittelmark mit einer Quote von 7,6 % und die kreisfreie Stadt Potsdam mit 7,9 % annähernd den Bundesdurchschnitt erreichen, beträgt die Arbeitslosenquote im Landkreis Uckermark 18,0 % und ist damit die höchste Quote bundesweit im September 2007 aber noch 21,1 % http://www pub arbeitsamt de/hst/services/statistik/200809/iiia4/kreise_21d xlsLaut Amt für Statistik Berlin-Brandenburg betrug das Bruttoinlandsprodukt im Jahr 2010 55,8 Mrd EUR Im Januar 2012 veröffentlichte die brandenburgische Landesregierung ihren Entwurf einer „Energiestrategie 2030“ Für die zukünftige Energieversorgung setzt das Flächenland auf den Ausbau der erneuerbaren Energien Die Regierung will einen Anteil erneuerbarer Energien am Endenergieverbrauch von mindestens 50 Prozent bis 2030 erreichen Gleichzeitig soll der Endenergieverbrauch um 23 Prozent sinken Ziel ist es, die klimaschädlichen Treibhausgasemissionen bis zu diesem Zeitpunkt um 72 Prozent gegenüber 1990 zu senken Die Brandenburger Klimaschutzziele sind somit weiterreichend als die des Bundes Umweltverbände und Teile der Opposition kritisieren, dass die Landesregierung nach wie vor an der unflexiblen Braunkohleverstromung festhält, anstatt auf Gaskraftwerke als Übergangstechnologie zu setzen Sie bezweifeln, dass die formulierten Klimaschutzziele mit dem bestehenden Konzept überhaupt erreichbar sind Energiestrategie 2030
Verkehr
links Ein Zug der RE-Linie 5 von Rostock nach Lutherstadt Wittenberg im Bahnhof Kargow; die Züge werden im Regionalverkehr von Elektrolokomotiven des Typs 243 BR 112/143 gefahren Der 10 Berliner Autobahnring Karte der Flughäfen und Landeplätze in Berlin-BrandenburgBrandenburgs Hauptverkehrswege laufen sternförmig auf Berlin zu Dies gilt sowohl für die wichtigen Eisenbahnstrecken, als auch für wichtige Straßen und Wasserstraßen
Schienenverkehr
Im Schienenverkehr sind die meisten Eisenbahnstrecken durch den Berliner Außenring verbunden, welcher sich zum größten Teil in Brandenburg befindet In den letzten Jahren wurden aufgrund der dünnen Besiedelung des Landes, den Sparmaßnahmen des Landes Brandenburg und der stetig wachsenden Zahl an PKWs eine erhebliche Zahl an Schienenstrecken und an Schieneninfrastruktur vor allem viele kleinere Bahnhöfe, Nebengleise, usw stillgelegt und meist abgebaut Aber auch an größeren Bahnhöfen wurden und werden im Rahmen von Modernisierungsmaßnahmen viele Gleise zurückgebaut und der Betrieb stark vereinfacht Auch wurden erhebliche Personaleinsparungen durch Automatisierung von Bahnübergängen durchgeführt So gibt es mittlerweile viele Streckenabschnitte von über 20 km Länge ohne Zwischenhalt wie beim RE 5, da dort nur noch langlaufende RE-Linien verkehren Auf vielen kleineren Strecken wird der SPNV mittlerweile von Privatbahnen durchgeführt, so haben sich in Brandenburg die Prignitzer Eisenbahn GmbH, die Niederbarnimer Eisenbahn und vor allem die Ostdeutsche Eisenbahn im Laufe der Zeit etabliert Im ÖPNV haben sich die Verkehrsunternehmen im östlichen Brandenburg und Berlin zum Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg VBB zusammengeschlossen, um eine einheitliche Verkehrsstruktur im öffentlichen Personennahverkehr und einheitliche Tarife in der Region zu gewährleisten Es wurden im Jahr 2004 insgesamt 141 697 000 Personen auf gebiet des VBB mit dem Öffentlichen Personennahverkehr befördert
Straßenverkehr
Im Straßenverkehr beginnen fast alle Autobahnen im Land Brandenburg auf dem „Berliner Ring“ genannten Autobahnring Bundesautobahn 10, der größtenteils durch Brandenburger Gebiet verläuft Des Weiteren verlaufen mehrere Bundes- und Europastraßen durch das Land Brandenburg Es gab 2004 86 409 Neuzulassungen für Kfz in Brandenburg Die Autobahnen im Land Brandenburg sind:
A Berliner Ring/Dreieck Werder – Magdeburg – Hannover – Dortmund – Oberhausen
A Berliner Ring/Dreieck Potsdam – Leipzig – Nürnberg – München
A 10 Berliner Ring
A 11 Berliner Ring/Dreieck Schwanebeck – Prenzlau – Grenzübergang PL – Stettin/Szczeczin
A 12 Berliner Ring/Dreieck Spreeau – Frankfurt Oder – Grenzübergang PL – Posen/Poznań – Warschau/Warszawa
A 13 Berliner Ring/Kreuz Schönefeld – Dresden
A 15 Dreieck Spreewald/A13 – Cottbus – Grenzübergang PL – Liegnitz/Legnica – Breslau/Wrocław
A 19 Dreieck Wittstock Dosse /A24 – Rostock
A 20 Kreuz Uckermark/A11 und B166 – Stralsund – Rostock – Lübeck
A 24 Berliner Ring/Dreieck Havelland – Hamburg
A 111 Berliner Ring/Kreuz Oranienburg – Berlin-Reinickendorf – Dreieck Charlottenburg/Stadtring A100
A 113 Berliner Ring/Kreuz Schönefeld – Dreieck Waltersdorf – Berlin-Adlershof – Dreieck Neukölln/Stadtring A 100
A 114 Berliner Ring/Dreieck Pankow – Berlin-Pankow
A 115 Berliner Ring/Dreieck Nuthetal – Berlin-Zehlendorf – Dreieck Funkturm/Stadtring A 100
A 117 Dreieck Waltersdorf/A113 – Berlin-Treptow
Schiffsverkehr
auf dem zum Teltowkanal gehörenden Griebnitzsee Die Binnenschifffahrt und der Wasserverkehr durch zahlreiche Kanäle sind ein bedeutender Wirtschaftsfaktor für Teile des Landes und haben überregionalen Charakter Die Wasserstraßen werden sowohl für den Warentransport als auch für Personenbeförderung im Tourismus genutzt Außerdem gibt es eine Vielzahl von Autofähren, so an der Elbe und der Havel
Flugverkehr
Der bedeutendste Flughafen des Bundeslandes ist der Flughafen Berlin-Schönefeld Dieser soll bis Juni 2012 zum Flughafen Berlin Brandenburg International BER ausgebaut werden Daneben gibt es unter anderem die Flugplätze Cottbus-Drewitz und Neuhardenberg
Kultur und Natur
Kulturgeschichte
Fontane, der „Dichter der Mark Brandenburg“ Wanderungen durch die Mark Brandenburg, Denkmal in Neuruppin Das heutige Bundesland Brandenburg war lange Zeit der historische Kern des preußischen Staates und damit ein Anziehungspunkt für Zuwanderer Durch die Toleranzpolitik in religiösen Fragen seit dem Edikt von Potsdam entwickelte sich auch ein starker kultureller Einfluss der zugewanderten Personen, insbesondere der französischen Hugenotten Aus den verschiedenen Zeitepochen blieben zahlreiche repräsentative Schlösser, Burgen, Kirchen sowie aufwendig gestaltete Parkanlagen erhalten Zu den bedeutendsten gehören Auswahl :
Schloss Sanssouci, Sommerresidenz Friedrichs des Großen, heute Teil des Welterbes der UNESCO
Schloss Boitzenburg, Stammsitz der Familie von Arnim, der Landschaftspark wurde von Peter Joseph Lenné im englischen Stil ausgestaltet
Schloss Neuhardenberg, bekannt durch die jährlichen Musikveranstaltungen
Schloss Rheinsberg, ein Wasserschloss bekannt durch die Werke von Kurt Tucholsky und Theodor Fontane
Schloss Meseberg, ein Barockschloss in Gransee und seit Januar 2007 offizielles Gästehaus der deutschen Bundesregierung
Die Arbeitsgemeinschaft „Städte mit historischen Stadtkernen“ des Landes Brandenburg wurde 1992 mit dem Ziel gegründet, die historischen Stadtkerne mit ihrer Bausubstanz vor dem weitergehenden Verfall zu bewahren und mit neuem Leben zu füllen Derzeit Stand: Januar 2007 gehören 31 Städte der Arbeitsgemeinschaft an Zu den ältesten Städten zählen unter anderem Brandenburg an der Havel 948 erstmals erwähnt, Potsdam 993, Beelitz oder Bad Belzig 997 und Jüterbog 1007 Es gibt zahlreiche Persönlichkeiten, die mit Brandenburg verbunden sind Zu ihnen zählt der Schriftsteller Theodor Fontane, der mit den Wanderungen durch die Mark Brandenburg eine bedeutende literarische Hommage an seine Heimat geschaffen hat Ebenfalls in Brandenburg geboren und dort tätig waren unter anderem Karl Friedrich Schinkel, Wilhelm von Humboldt, zahlreiche Könige wie Friedrich Wilhelm III und Heinrich von Kleist Der Architekt Konrad Wachsmann begann in Jüterbog mit dem Haus für Dr Estrich und in Caputh mit dem Haus für Albert Einstein seine Karriere
Naturschutzgebiete
Wasserschloss Fürstlich Drehna im Niederlausitzer Landrücken Der Naturschutz hat im Land Brandenburg eine hohe Priorität, im Jahre 2002 sind im Land 15 so genannte Großschutzgebiete ausgewiesen, darunter eines als Nationalpark, drei als Biosphärenreservate der UNESCO und 11 als Naturparks Insgesamt nehmen die Großschutzgebiete rund ein Drittel der Landesfläche ein
Nationalpark Unteres Odertal 106 km²
Biosphärenreservat Flusslandschaft Elbe – Brandenburg 533 km²
Biosphärenreservat Schorfheide-Chorin 1291 km²
Biosphärenreservat Spreewald 474 km²
Naturpark Barnim 750 km²
Naturpark Dahme-Heideseen 594 km²
Naturpark Hoher Fläming 827 km²
Naturpark Märkische Schweiz 204 km²
Naturpark Niederlausitzer Heidelandschaft 490 km²
Naturpark Niederlausitzer Landrücken 580 km²
Naturpark Nuthe-Nieplitz 623 km²
Naturpark Schlaubetal 225 km²
Naturpark Uckermärkische Seen 895 km²
Naturpark Westhavelland 1315 km²
Naturpark Stechlin-Ruppiner Land 1080 km²
Die Stiftung Naturlandschaften Brandenburg setzt sich für die Bewahrung der Brandenburgischen Naturlandschaften ein
UNESCO-Welterbe
Sanssouci – Teil des Weltkulturerbes Die Schlösser, Gärten und Parks der Potsdamer Kulturlandschaft, zu denen auch das Schloss Sanssouci gehört, wurden 1990 in die Liste der UNESCO-Welterbe aufgenommen Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Brandenburgs, Stand 25 März 2007 Insgesamt erstreckt sich das Welterbe auf rund 500 ha Parkanlagen mit 150 Gebäuden aus der Zeit von 1730 bis 1916 Die Berlin-Potsdamer Kulturlandschaft ist damit die größte der deutschen Welterbestätten 2011 wurden Buchenurwälder in den Karpaten und alte Buchenwälder in Deutschland in die Welterbeliste aufgenommen Neben anderen ist hierbei der Buchenwald im Grumsiner Forst im Biosphärenreservat Schorfheide-Chorin zum Teil des Weltnaturerbes erklärt worden Hier befinden sich ausgeprägt Flattergras-Buchenwälder, die als Reste der großflächigen Buchenbestände, die es früher in Mitteleuropa gegeben hat, gelten und er ist ein Rückzugsgebiet seltener Tierarten wie dem Schreiadler oder dem Schwarzstorch
Tourismus
Der Tourismus in Brandenburg wird bestimmt durch die vielseitige Landschaft, die historischen Stadtkerne, die wald- und wasserreichen Großschutzgebiete und die Sehenswürdigkeiten wie die Schlösser und Burgen Da der Tourismus in den letzten Jahren hohe Wachstumsraten hatte, wird aus dem Kulturangebot auch ein bedeutender Wirtschaftsfaktor
Kunst
Es existiert eine rege Kunstszene in Brandenburg mit festen Veranstaltungen:
Offene Ateliers jährlich Anfang Mai Gesamtkoordination durch den Kulturland Brandenburg e V
Brandenburgischer Kunstpreis Märkische Oderzeitung
Kunstloose Tage im Oderbruch
Regelmäßige Veranstaltungen
Beim in Werder, dem größten Volksfest in Brandenburg Festumzug beim in Finsterwalde Zu den größten und bekanntesten Veranstaltungen im Land Brandenburg gehört das Baumblütenfest in Werder Es zieht jedes Jahr über 500 000 Besucher an und zählt damit zu den größten Volksfesten in Deutschland Das erste Fest fand bereits im März 1879 statt und wird seitdem regelmäßig zur Zeit der Baumblüte begangen Das Fest ist bekannt für seine zahlreichen Obstweine Ebenfalls weit bekannt ist die Potsdamer Schlössernacht, die jährlich im Park Sanssouci stattfindet Die Veranstaltung wird begleitet von barocken Kostümen, klassischen Musikfestspielen und einem Feuerwerk zum Abschluss Die Nachfrage nach Eintrittskarten kann nicht immer befriedigt werden Zudem finden zahlreiche weitere regionale Veranstaltungen statt, wie das Havelfest in der Stadt Brandenburg an der Havel mit 200 000 Besuchern, das Sängerfest in Finsterwalde mit über 100 000 Besuchern alle zwei Jahre, die Kleistfesttage in Frankfurt sowie das Bassewitzfest Kyritz Seit 1998 werden unter der Dachmarke Kulturland Brandenburg verschiedene Projekte innerhalb des Bundeslandes zu einem Thema gefördert Diese waren in der Vergangenheit unter anderem Landschaft und Gärten 2004, 1000 Jahre Christentum 2005, Baukultur 2006, Fokus Wasser 2007, sowie Provinz und Metropole 2008 Seit 1995 feiert das Land regelmäßig einen Brandenburg-Tag Er fand erstmals am 30 September 1995 in Cottbus statt Es folgten:
1996 Prenzlau
1998 Brandenburg a d Havel
1999 Jüterbog
2000 Frankfurt
2001 Luckau
2002 Neuruppin
2003 Potsdam
2004 Eberswalde
2006 Forst
2008 Königs Wusterhausen
2010 Schwedt/Oder und September
2012 Lübbenau
2014 Spremberg
International German Classics / Deutsche Meisterschaften / Deutschlandpokal im Rollstuhltanz: Einmal jährlich wird in Rheinsberg ein deutschlandweites Turnier, der Deutschlandpokal im Rollstuhltanz ausgerichtet Deutschlandpokal Rollstuhltanz abgerufen am  Dezember 2011
Brandenburger Küche
Die Brandenburger Küche ist überwiegend bodenständig geprägt Da die Landwirtschaft traditionell verbreitet ist, werden bevorzugt frische, regionale Produkte verarbeitet Die Brandenburger Küche ist wegen der zahlreichen größeren und kleinen Gewässer sehr reich an Fisch, vor allem Hecht, Zander, Aal und Karpfen Auch die Kartoffel ist ein unverzichtbarer Bestandteil, seit Friedrich der Große der Kartoffel in Brandenburg per Kartoffelbefehl zum Durchbruch verholfen hat Eine Spezialität der Niederlausitz sind Plinsen, eine Form von Eierkuchen Überregional bekannt ist das Fürst-Pückler-Eis, es besteht heute meistens aus den drei Eissorten Erdbeere, Vanille und Schokolade, die in einer gemeinsamen Verpackung aufbewahrt werden Es ist nach Fürst Hermann von Pückler-Muskau benannt und stammt von einem preußischen Hofkoch, der Pückler 1839 in seinem Kochbuch ein dreischichtiges Sahneeis widmete Ebenfalls weit bekannt ist der Beelitzer Spargel aus dem größten Spargelanbaugebiet in Brandenburg und die Spreewälder Gurken Außerdem gilt noch Quark mit Leinöl als eine Spezialität der Niederlausitz, wozu man meistens Pellkartoffeln serviert Zudem gewinnen die Eberswalder Würstchen, die allerdings in Britz hergestellt werden, überregional große Anerkennung
Bildung
Viadrina in Frankfurt, 1506 gegründet Potsdam Fachhochschule Wildau
Schulen
Es gibt 977 Schulen ohne Hochschulen in Brandenburg, welche im Schuljahr 2006/07 von 313 000 Schülern besucht werden Im Jahr 2004/05 waren es 327 157 Schüler Es waren 19 000 Lehrer 2006/07 im Land eingestellt Märkische Oderzeitung, 18 August 2006, S Für alle Schulformen gilt, dass für das Arbeits- und Sozialverhalten von der zweiten bis zur zehnten Klasse Kopfnoten vergeben werden In allen Schulen des Landes Brandenburg besteht ein generelles Rauchverbot Zur Kontrolle der Unterrichtsqualität, werden regelmäßig Visitationsteams in die Schulen geschickt Für die Sekundarbereiche I und II gilt, dass die Prüfungsaufgaben für die meisten Fächer zentral gestellt werden
Grundschulen
Die Schulpflicht beginnt in Brandenburg für Kinder, die am 30 September das sechste Lebensjahr vollendet haben oder vollenden werden, jeweils am August desselben Jahres Brandenburger Schüler besuchen ebenso wie in Berlin die Grundschule von der ersten bis zur sechsten Klasse Für begabte Kinder gibt es die Möglichkeit, bereits mit der fünften Klasse ins Gymnasium überzuwechseln In den Klassenstufen und erfolgt anstelle einer Notenvergabe eine schriftliche Informationen zur Lernentwicklung, auf Beschluss der Schulkonferenz können allerdings bereits ab der  Klasse Noten vergeben werden Das Erlernen einer Fremdsprache beginnt regulär in der dritten Klasse Am Ende der sechsten Klasse wird ein Grundschulgutachten erstellt
Oberschulen
Die Oberschule ist die Nachfolgerin der Realschule sowie aller Gesamtschulen ohne gymnasiale Oberstufe Der Unterricht erfolgt im Klassenverband Am Ende der Klasse 10 ist eine zentrale Abschlussprüfung abzulegen Je nach Notendurchschnitt erhält man die Erweiterte Berufsbildungsreife Erweiterter Hauptschulabschluss, die Fachoberschulreife Realschulabschluss oder die Fachoberschulreife mit der Berechtigung zum Besuch der gymnasialen Oberstufe Letztere ermöglicht es, regulär an einem Oberstufenzentrum sowie als Quereinstieg an einem Gymnasium oder einer Gesamtschule mit gymnasialer Oberstufe das Abitur zu erlangen
Gymnasien
Nach dem Besuch der Grundschule kann man direkt ein Gymnasium besuchen In der Sekundarstufe I Jahrgangsstufen 7–10 erfolgt der Unterricht im Klassenverband mit Ausnahme einiger Fächer In der Sekundarstufe II Jahrgangsstufen 11–13, künftig nur noch bis 12 durch die Umstellung auf das Abitur nach zwölf Jahren wird der Unterricht im Kurssystem erteilt Jeder Schüler und jede Schülerin muss am Anfang der Sekundarstufe II zwei Leistungskurse festlegen In den Leistungskursen sowie in zwei weiteren Grundkursen müssen am Ende der Sekundarstufe II zentrale Abiturabschlussprüfungen geschrieben werden Für das Abitur ist ein Notendurchschnitt von mindestens 4,0 nach den Prüfungen erforderlich Sollte man dies nicht erreichen, so besteht die Möglichkeit, die 13 und künftig 12 Klasse zu wiederholen oder man absolviert ein sechsmonatiges Praktikum und erhält die Fachhochschulreife
Gesamtschulen mit gymnasialer Oberstufe
Bei der Gesamtschule mit gymnasialer Oberstufe GOST handelt es sich um eine integrierte Gesamtschule Ebenso wie am Gymnasium – nicht aber an der Oberschule – ist es nach der zehnten Klasse möglich, ohne einen Schulwechsel sein Abitur zu erlangen Ein weiterer Unterschied zur Oberschule ist, dass die Klassen in einigen Fächern geteilt werden Mit dem erlangten Abschluss der zehnten Klasse steht es jedem frei, weiter zur Schule zu gehen oder eine Berufsausbildung zu beginnen An den Gesamtschulen mit GOST wird, im Gegensatz zu den Gymnasien, kein Abitur nach zwölf Jahren eingeführt
Oberstufenzentren
Die Bildungsgänge der Fachschule, Fachoberschule, Berufsschule, Berufsfachschule werden in Brandenburg ebenso wie in Berlin ausschließlich an den Oberstufenzentren angeboten Des Weiteren können an den Oberstufenzentren mit Beruflichem Gymnasium die Allgemeine Fachhochschulreife oder Allgemeine Hochschulreife erworben werden
Förderschulen
Vor dem Besuch einer Förderschule, werden die Schüler von einem Förderausschuss geprüft Hierbei wird festgestellt, welche Förderschule die optimale für den Schüler oder die Schülerin ist Das angestrebte Ziel ist es jedoch, die Schüler so weit wie möglich in die Regelschulen einzubinden Es gibt folgende Unterteilungen von Förderschulen:
Allgemeine Förderschule
Förderschule für Sprachauffällige
für Erziehungshilfe
für Geistigbehinderte
für Hörgeschädigte
für Körperbehinderte
für Sehgeschädigte
Hochschulen
Brandenburgische Technische Universität Cottbus
Europa-Universität Viadrina Frankfurt
Universität Potsdam
Fachhochschule Potsdam
Hochschule Lausitz in Cottbus und Senftenberg
Fachhochschule Brandenburg
Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde
Technische Hochschule Wildau
Fachhochschule der Polizei des Landes Brandenburg Oranienburg
Fachhochschule für Finanzen des Landes Brandenburg Königs Wusterhausen
Hochschule für Film und Fernsehen „Konrad Wolf“ Potsdam
Theologisches Seminar Elstal, Wustermark-Elstal
Sport
FFC Turbine Potsdam Turbine Potsdam gewinnt den UEFA Women’s Cup Zu den bekanntesten Sportvereinen im Land Brandenburg zählt der FFC Turbine Potsdam in der Fußball-Bundesliga der Frauen Zu den Erfolgen zählen unter anderem die mehrfache deutsche Meisterschaft, der Sieg beim UEFA Women’s Cup und der mehrfache DFB-Pokal Sieg Der Verein FC Energie Cottbus ist der bekannteste Herrenfußballverein, er spielt wechselnd in der ersten und zweiten Bundesliga Zu den größten Erfolgen zählt das Erreichen des DFB-Pokal Finales im Jahr 1997 Im Handball ist der Frankfurter Handball Club ein bekannter Verein Er war mehrfach Deutsche Demokratische Republik -Meister, Pokalsieger und Deutscher Meister Zu den bekannteren Sportlern aus Brandenburg zählen die Boxer Henry Maske und Axel Schulz, die Schwimmerin und Olympiasiegerin Britta Steffen, die Kanurennsportlerin und erfolgreichste deutsche Olympionikin der Sportgeschichte Birgit Fischer, die Judoka Yvonne Bönisch, die Judoka und Sumokämpferin Sandra Köppen und der Kugelstoßer Udo Beyer Es befinden sich zwei Olympiastützpunkte im Land Brandenburg, einer in Potsdam, der andere in Frankfurt Oder Es gibt mehrere Eliteschulen des Sports, unter anderem in Potsdam, Frankfurt Oder und Cottbus
Feiertage
Neben den bundesweit gültigen Feiertagen Neujahr, Karfreitag, Ostern, Tag der Arbeit, Christi Himmelfahrt, Pfingsten, Tag der Deutschen Einheit und Weihnachten ist in Brandenburg der Reformationstag ein gesetzlicher Feiertag
Siehe auch

Polizei Brandenburg
Verdienstorden des Landes Brandenburg

Mehr Orte auf Pflanzen-Bild

Durch die weitere Nutzung der Seite stimmst du der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst du sich damit einverstanden.

Schließen