latein Gallerien Bilder: pepo

Gartenkürbis Blüte gelb Frucht orange Cucurbita pepo

Garten-Kürbis Blüte gelb Cucurbita pepo

Beschreibung von pepo

Pepo Swahili, „Wind“, Plural pepo oder mapepo, auch sheitani, shetani von arabisch  Schaitan ist der Oberbegriff für eine Gruppe Besessenheit auslösender Geister in der Kultur der Swahili an der ostafrikanischen Küste in Kenia und Tansania. Die überwiegend als böswillig geltenden, wandernden pepo befallen vor allem Frauen und lösen Krankheiten aus, gegen die üblicherweise ein mehrtägiges Heilungsritual durchgeführt wird. Dabei ermittelt zuerst ein Wahrsager/Heiler den Namen des Geistes. Der Geist äußert sich in seiner Sprache durch den Mund des besessenen Patienten und gibt sich dadurch zu erkennen. Nachfolgend kann er in einer auf ihn zugeschnittenen Tanzzeremonie ngoma besänftigt oder vertrieben werden. Daneben werden erbliche pepo beschrieben, die wohlwollend sind und als Schutzgeist fungieren.

Pepo, deren Zahl unbestimmt groß ist, gelten als islamisch, christlich oder ungläubig und gehören unterschiedlichen ethnischen Gruppen an. Sie bilden mit anderen Gruppen von Geistern eine komplexe Welt jenseitiger Mächte, die aus einer Vermengung von islamischen Glaubensvorstellungen mit afrikanische Ahnenkulten entstanden sind.

Wortbedeutung

Die Bezeichnungen für die Phänomene der Geisterwelt stammen ihrer Herkunft nach aus der arabischen Sprache oder aus der Bantusprache Swahili. Ein arabischer Name impliziert einen historischen Zusammenhang mit arabischen Händlern an der Küste, ein Geistwesen mit einem bantusprachigen Namen ist afrikanischer Herkunft. Mit diesem Hintergrund kann der ansonsten identische wohlwollende Geist arabisch als ruhani oder bantusprachig als pepo angesprochen werden.

Swahili pepo oder upepo wird mit „Wind“ übersetzt, die Wortkombination pepo inavuma oder pepo zinavuma bedeutet „der Wind bläst“. Mit pepo steht das Verb

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