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Beschreibung von mollis

Mollis ist eine ehemalige politische Gemeinde des Kantons Glarus in der Schweiz Seit dem Januar 2011 ist der Ort ein Bestandteil der neu gebildeten Gemeinde Glarus Nord
Geographie
Mollis liegt im Glarner Unterland und grenzt im Norden an den Linthkanal und den Walensee Östlich liegt die ehemalige Gemeinde Filzbach, südlich Ennenda, südwestlich Netstal und westlich Näfels, Oberurnen sowie Niederurnen
Mollis ist der westliche Ausgangspunkt der Kerenzerpass-Strasse, die an der Südflanke des Walensees entlang in Richtung Rheintal führt Ab Mollis trägt die Linth den Namen „Escherkanal“
Geschichte
Ab dem Jahr 15 v Chr herrschten die Römer über das Gebiet des heutigen Mollis, das zuvor von Rätern besiedelt war Zahlreiche Funde weisen auf die römische Vergangenheit hin, auch der Ortsname, der entweder von „mollis“ = weich, wegen der sumpfigen Gegend oder von „mola“ = Mühle abgeleitet wird Um 490 wurden die Römer von den Alemannen verdrängt, die hier ansässig wurden
Im Jahrhundert erhielt das Kloster Säckingen umfangreichen Grundbesitz im Glarner Land, einiges davon auf dem Gebiet der Gemeinde Mollis 1288 wurde das Dorf zum ersten Mal schriftlich erwähnt
1319 wurde eine 1280 erbaute Kapelle zur Kirche erhoben, 1395 wurde die Loslösung vom Kloster Säckingen vollzogen, ab 1444 war Mollis eine von Glarus unabhängige Pfarrei Der von 1523 bis 1525 amtierende Pfarrer Fridolin Brunner leitete die Reformation ein, die sich endgültig aber erst 1529 durchsetzen konnte Die heutige Kirche von Hans Ulrich Grubenmann stammt aus dem Jahr 1761
Im 18 Jahrhundert führten die Baumwollspinnerei und später die Handweberei zu einigem Wohlstand Während der Zeit der Helvetik 1798–1803 wurde Mollis aufgrund seiner Lage durch kriegerische Auseinandersetzungen und Einquartierungen in Mitleidenschaft gezogen Das 19 Jahrhundert bringt einen weiteren Ausbau der Textilindustrie Stoffdruckerei, 1852 den ersten Schulhausbau und 1859 den Anschluss ans Bahnnetz
Im Rahmen der Glarner Gemeindereform, die auf einem Landsgemeinde vom Mai 2006 beruht, wurde Mollis auf den  Januar 2011 mit den Gemeinden Bilten, Filzbach, Mühlehorn, Näfels, Niederurnen, Oberurnen und Obstalden zur neuen Gemeinde Glarus Nord fusioniert
Wirtschaft, Verkehr
Militärflugplatz
In der Ebene befindet sich der Militärflugplatz Mollis, welcher nur noch sporadisch militärisch belegt ist und heute weitgehend zivil genutzt wird ICAO-Code LSMF Im April 1923 landete dort bei einem ersten Flugtag Walter Mittelholzer – seine Passagierflüge waren ein Publikumsmagnet
Verkehr
Mollis teilt mit Näfels einen Bahnhof an der Regionallinie Rapperswil – Glarus – Linthal Der Dorfkern wird vom Glarner Bus Bilten-/Ziegelbrücke-Niederurnen-Näfels-Mollis-Filzbach-Obstalden-Mühlehorn bedient Konzessionärin der Buslinie ist die Schweizerische Bundesbahn, die den Transportauftrag an das Busunternehmen Emil Niederer in Filzbach vergibt Im Norden der Gemeinde liegt der Bahnhof Weesen
Die Gemeinde hat im Norden über die Anschlussstellen Niederurnen 44 und Weesen 45 der Autobahn A3 Zugang zum Fernstraßennetz Durch den Ort führt die Hauptstrasse Basel – Castasegna Graubünden
Persönlichkeiten
In Mollis geboren

  • Heinrich Loriti, genannt Glarean, 1488–1563, Humanist und Universalgelehrter
  • Dietrich Schindler 1795–1882, Schweizer Staatsmann und Kunstsammler
  • Friedrich Wilhelm Schindler 1856–1920, Österreichischer Unternehmer und Erfinder

Mit Mollis verbunden

  • Fridolin Schuler 1832–1903, Schweizer Arzt und erster staatlicher Fabrikinspektor der Schweiz, war von 1855–1877 Arzt in Mollis

Bilder
Datei:Mollis protestanta preghejo 220 jpg Reformierte KircheDatei:Mollis komunuma domo 223 jpg Gemeindehaus MollisDatei:Mollis aerodromo 205 jpg Flugplatz MollisDatei:Mollis faktrabdomo 222 jpg Gasthaus Löwen im Dorfzentrum
Weblinks

Einzelnachweise
Glarus NordOrt im Kanton GlarusEhemalige politische Gemeinde in der Schweiz
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( Textquelle: Wikipedia)

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