Pflanzen-Inhaltsstoffe Gallerien Bilder: Flavonoide

Frühlings-Adonisröschen Adonis vernalis

Europäischer Stechginster Blüte gelb Ulex europaeus

Kupfer-Felsenbirne Blüte weiß Amelanchier lamarckii

Kalifornischer Mohn Blüte orange Eschscholzia californica

Gewöhnliche Braunelle Blüte lila Prunella vulgaris

Himalaya-Maiapfel Frucht Blatt grün Podophyllum hexandrum

Grau-Pappel Blatt grün Populus x canescens

Schwarze Apfelbeere Strauch Frucht dunkelblau Aronia melanocarpa

Handförmiger Rhabarber Blüte rot Rheum palmatum

Schwarze Apfelbeere Blüte weiß Aronia melanocarpa

Beschreibung von Flavonoide

Die Flavonoide sind eine Gruppe sekundärer Pflanzenstoffe, zu denen ein Großteil der Blütenfarbstoffe gehört. Sie leiten sich chemisch vom Grundgerüst des Flavan 2-Phenylchroman ab und bestehen aus zwei aromatischen Ringen, die durch einen Tetrahydropyran-Ring verbunden sind. In der Natur gibt es rund 8000 Verbindungen, deren Vielfalt durch verschiedene Oxidationsstufen im sauerstoffhaltigen Ring, unterschiedliche Substitutionen an den aromatischen Ringen und das Anhängen von Zuckern Glykosid-Bildung entsteht. Die Biosynthese verläuft über den Shikimisäureweg.

Flavonoide sind universell in Pflanzen vorhanden, somit auch in der menschlichen Nahrung. Ihnen werden besonders antioxidative Eigenschaften zugeschrieben. Etliche flavonoidhaltige Pflanzen werden medizinisch genutzt.

Die Flavonoide wurden in den 1930er-Jahren durch den Nobelpreisträger Albert von Szent-Györgyi Nagyrápolt entdeckt und zunächst als Vitamin P bezeichnet. Das „P“ im Vitamin P steht für „Permeabilitätsfaktor“.

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