Archiveeinträge für heilen: Nieswurz

Helleborus Hybride Blüte hellgrün Helleborus × hybridus

Purpur-Nieswurz Blatt Blüte dunkelrot Helleborus purpurascens

Christrose Blüte weiß Helleborus niger

Orientalische-Nieswurz Blüte weiß Helleborus orientalis

Frühlingschristrose weiße Blüte Helleborus orientalis

Schwarze Nieswurz Blüte weiß Helleborus niger

Hecken-Nieswurz Blüte rötlich Helleborus dumetorum

Morgenländische Nieswurz Blüte weißlich Helleborus orientalis

Stinkende Nieswurz Blüte grünlich Helleborus foetidus

Frühlingschristrose Blüte weiß Helleborus orientalis

Beschreibung von Nieswurz

Die Pflanzengattung Nieswurz Helleborus, auch Christrosen, Schneerosen oder Lenzrosen genannt, gehört zur Familie der Hahnenfußgewächse Ranunculaceae. Die 15 bis 25 Arten sind von Europa über Kleinasien bis Zentralasien und China verbreitet.

Nieswurzen als Gift- und Heilpflanze
Nieswurz-Arten enthalten einige pharmakologisch wichtige und nutzbringende Inhaltsstoffe: Saponin und die Glykoside Helleborein und Hellebrin sind in der ganzen Pflanze zu finden. Helleborein hat Digitaliswirkung. Der Geruch der Inhaltsstoffe führt zu einem starken Niesreiz.

Die Giftwirkung war schon im Altertum bekannt. So wird berichtet, dass Solon im Jahre 600 v. Chr. einen Bach mit zerkleinerten Helleborus-Rhizomen (vermutlich Helleborus odorus) vergiftete und damit die Bewohner von Krisa, die aus dem Bach tranken, durch Durchfall kampfunfähig machte. Frontinus berichtet in seinen Stratagema von der Vergiftung der Einwohner von Krissa mit elleboro durch Kleisthenes von Sikyon.[6]

Nieswurzen wurden auch in der Vergangenheit als Heilpflanze verwendet, wie man aus den Erwähnungen bei Hippokrates, Hildegard von Bingen, Paracelsus, Hieronymus Bock, Pietro Andrea Mattioli und Christoph Wilhelm Hufeland schließen kann. Nach Demokrit half die Nieswurz gegen Torheit, die bei seinen Mitbürgern, den Abderiten weit verbreitet war.[7] Als Heilpflanze wurde die Christrose seit dem 16. Jahrhundert in Gärten gezogen. Der dunkelbraune Wurzelstock wurde pulverisiert als Herzmittel und harntreibendes Medikament eingesetzt. Die Kräuterbücher des 16. und 17. Jahrhunderts wiesen auch auf die Giftigkeit der Pflanze hin und warnten vor Überdosierung. In Der Klosterjäger von Ludwig Ganghofer warnt der Titelheld einen Frater, dem er die Nieswurz bringen soll: „Zwei Tröpflein machen rot, zehn Tropfen machen tot.“ Die Verwendung als Niespulver verbietet die Bedarfsgegenständeverordnung.

( Textquelle: Wikipedia)

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