Archiveeinträge für heilen: Lupine

Vielblättrige Lupine Blüte lila Lupinus polyphyllus

Vielblättrige Lupine Blüte violett Lupinus polyphyllus

Vielblättrige Lupine Blatt grün Blüte lila Lupinus polyphyllus

Lupine Blatt grün Lupinus polyphyllus

Lupine Blüte hellrot Lupinus polyphyllus

Lupine Blüte rot Lupinus polyphyllus

Lupine Blüte rot blau Lupinus polyphyllus

Lupinie Blüte blau Lupinus polyphyllus

Beschreibung von Lupine

Lupinen in verschiedenen Farbvarianten Die Lupinen Lupinus, selten Wolfsbohne oder Feigbohne genannt ahd luvina, zu lateinisch lupus = Wolf, sind eine Pflanzengattung in der Unterfamilie der Schmetterlingsblütler Faboideae innerhalb der Familie der Hülsenfrüchtler Fabaceae oder Leguminosae Zur gleichen Familie gehören beispielsweise Erbse, Kichererbse und Erdnuss In Mitteleuropa trifft man am häufigsten die Vielblättrige Lupine Lupinus polyphyllus an
Nutzung
Als Gründüngung
Lupinen reichern den Boden mit Stickstoff an, was in der Landwirtschaft zur Gründüngung erwünscht sein kann Die Stickstoffbindung erfolgt mittels Knöllchenbakterien an den bis zu 1,5 Meter langen Wurzeln Die kräftigen Wurzeln können auch verdichteten Boden durchdringen und so die Durchwurzelbarkeit des Bodens für Folgekulturen verbessern Klaus-Ulrich Heyland Herausgeber : Spezieller Pflanzenbau Auflage, Ulmer, Stuttgart 1952/1996, ISBN 3-8001-1080-6, S 130 Die Symbionten binden den Stickstoff aus der Luft und lösen zudem einen Teil des Phosphats im Boden Der erhebliche Gründüngungseffekt der Lupine kann jedoch abseits des gezielten landwirtschaftlichen Anbaues an neu besiedelten Orten häufig zu nachhaltigen und damit problematischen Vegetationsveränderungen führen
Nahrungs- und Futtermittel
Lupinensamen enthalten hochwertiges Eiweiß, das sowohl als Ersatz für importiertes Soja im Viehfutter nicht für Pferde als auch in der menschlichen Ernährung nur ungiftige Zuchtsorten eingesetzt wird Die Nutzung der Lupine wurde durch die Züchtung von Sorten mit wesentlich geringeren Anteilen an Bitterstoffen und Giftstoffen sogenannten Süßlupinen ab Anfang der 1930er Jahre erheblich erleichtert Klaus-Ulrich Heyland Herausgeber : Spezieller Pflanzenbau Auflage, Ulmer, Stuttgart 1952/1996, ISBN 3-8001-1080-6, S 130 Süßlupinen sind durch die Bitterstoffarmut aber anfälliger für Krankheiten und Schädlinge Für den Anbau sind die Weiße Lupine Lupinus albus, die Blaue oder Schmalblättrige Lupine Lupinus angustifolius, die Gelbe Lupine Lupinus luteus und in Südamerika die Anden-Lupine tarwi, L mutabilis interessant Durch das Aufkommen von Pflanzenkrankheiten wie Anthraknose waren die Anbauflächen zunächst stark rückläufig, was sich erst mit der Einführung der resistenten Blauen Süßlupine 1997 geändert hat LupinensamenLupinensamen können in unterschiedlicher Form verwendet werden So sind die eingelegten Samen it Lupini, pt Tremoços im Mittelmeerraum ein beliebter Bier-Snack in Gaststätten Sie werden aber auch zu Lopino, einem Tofu-ähnlichen Produkt, Lupinenmehl sowie zu Lupinenmilch weiterverarbeitet und sind so Bestandteil vegetarischer Ernährungsformen Außerdem kann aus den gerösteten Früchten ein kaffeeähnliches Getränk gewonnen werden z B : Altreier Kaffee Getrocknete Lupinen-Samen sind unter der Bezeichnung Tirmis im Handel erhältlich
Toxizität
Die Samen vieler, besonders wilder Lupinenarten enthalten giftige Bitterstoffe, wie das Lupinin, deren Gehalt angeblich durch Einlegen in Salzwasser verringert werden kann Für Allergiker mit einer Überempfindlichkeit gegen Hülsenfrüchtler kann die zunehmende Nutzung von Lupinen-Protein in der Nahrungsmittelindustrie problematisch sein, da Lupinen bzw Lupinenprodukte zu den 14 häufigsten Verursachern von Nahrungsmittelallergien zählen Von großem Vorteil für Allergiker ist daher die am 26 November 2007 in Kraft getretene EU – Richtlinie 2007/68/EG über die Etikettierung verpackter Lebensmittel, die vorschreibt, dass Lupinenprodukte als Zutat auf dem Etikett von Lebensmitteln aufgeführt werden müssen Eine Sensibilisierung gegen Lupinenbestandteile – es handelt sich vor allem um bestimmte Proteine Conglutine – kann isoliert auftreten oder als Kreuzallergie bei vorheriger Sensibilisierung gegen andere Hülsenfrüchte, insbesondere Erdnüsse So zeigten bei einer Studie mit 366 Teilnehmern rund 17 % der Patienten mit einer primären Erdnussallergie auch eine Kreuzreaktion mit Lupinen Lupinenmehl Betroffen von einer Kreuzallergie gegen Lupinen können darüber hinaus Menschen mit einer Allergie gegen eine oder mehrere der folgenden Allergenquellen sein: Bohnen, Linsen, Sojabohne, Klee, Luzerne, Lakritze, Johannisbrot, Gummi arabicum, Tamarinde, Traganth
Systematik
Die Gattung Lupinen Lupinus wird in zwei Untergattungen gegliedert Zur

( Textquelle: Wikipedia)

Mehr Heilpflanzen auf Pflanzen-Bild