Archiveeinträge für heilen: Kaffee

Arabica-Kaffee Bergkaffee Blatt grün Coffea arabica

Papaya Blatt grün Carica papaya

Beschreibung von Kaffee

Catucaí-Kaffeebaum Rohe Hell geröstete KaffeebohnenKaffee Mögliche Schwachpunkte der Studie sind die geringe Probandenzahl 18 Teilnehmer, die Darreichungsform des Koffeins in Tablettenform und die Tatsache, dass die Probanden in den Tagen vor dem Test weder Kaffee noch andere koffeinhaltige Getränke zu sich nehmen durften Da es keine Kontrollgruppe gab, die nicht von Koffein entwöhnt war, ist nicht auszuschließen, dass „gewohnheitsmäßige“ Kaffeetrinker weniger empfindlich reagiert hätten Auch ist es möglich, dass Koffein in Abhängigkeit von seiner Darreichungsform zum Beispiel in Tablettenform oder als Heißgetränk unterschiedliche Wirkungen entfaltet Kaffee kann außerdem die Aufnahme der essentiellen Mineralstoffe Calcium und Magnesium reduzieren und deren Ausscheidung erhöhen Außerdem senkt es den Magnesiumspiegel im Blut C Leitzmann et al : Ernährung in Prävention und Therapie Hippokrates Verlag in MVS Medizinverlage Stuttgart GmbH & Co KG 2005 Massey and Whiting: Caffeine, urinary calcium, calcium metabolism and bone J Nutr 123: 1611–1614 1993, PMID:8360789Weaver et al : Choices for achieving adequate dietary calcium with a vegetarian diet Am J Clin Nutr Sep;70 Suppl :543S-548S 1999, PMID 10479229
Inhaltsstoffe von Kaffee
Durchschnittliche Inhaltsstoffe von Kaffee der Sorte Arabica bezogen auf Trockenmasse:St Kaiser, I Melle, H J Becker: Zur Chemie des Kaffees, Praxis der Naturwissenschaften – Chemie, 46 Jahrg 1997, Nr 6, S 17–22, Aulis VerlagKaramelisations- und Kondensationsprodukte sind Substanzen, die beim Rösten entstehen und das Aroma, die braune Farbe und auch den Geschmack bestimmen Die meisten dieser Stoffe entstehen über Maillard-Reaktionen, das sind komplexe Reaktionen zwischen reduzierenden Zuckern und Aminosäuren aus den im Kaffee vorhandenen Proteinen Lebensmittel-Warenkunde für Einsteiger Springer, Berlin und Heidelberg 2010, S 291 Zum Kaffeearoma tragen wahrscheinlich etwa 40 flüchtige Verbindungen bei, von denen 2-Furfurylthiol, 4-Vinylguayacol, Acetaldehyd, Propanol, Alkylpyrazine, Furanone, Methylpropanol und 2-Methylbutanal/3-Methylbutanal die typischen Komponenten darstellen
Kaffeereste als Haushaltsmittel
Nach dem Aufbrühen kann kalter Kaffee wegen seines hohen organisch gebundenen Stickstoff-Gehaltes noch als Garten-Dünger verwendet werden Sein hoher Gehalt an Kalium, Phosphor und anderen Mineralstoffen ist gut für die Pflanzenentwicklung Viele Gärtner schwören auch auf Kaffeesatz als Dünger für Rosen oder Engelstrompeten, obwohl alle leicht löslichen Inhaltsstoffe in das Getränk extrahiert wurden
Kaffeesatz ist auch ein sehr gutes Handwaschmittel für stark verschmutzte und beanspruchte Hände Durch die körnige Struktur wirkt es leicht schmirgelnd und die Öle machen ein nachträgliches Einfetten überflüssig Die schmirgelnde Wirkung des Kaffeesatzes findet auch bei der Reinigung von schwer erreichbaren Stellen Anwendung, wie sie beispielsweise bei Flaschen oder Thermoskannen vorliegen
Die vielseitige Verwendbarkeit des Kaffees und des Kaffeesatzes war auch schon im 19 Jahrhundert bekannt So ist in Meyers Konversationslexikon 1888 zu lesen: der „üble Geruch“ von Farben und Lacken stammte vom Leinölfirnis, der ranzig roch
Kaffeesatz ist auch ein gutes Futter für die Haltung des Tauwurms Lumbricus terrestris und des Kompostwurms
Lesen im Kaffeesatz, insbesondere bei Mokkazubereitungen, dient im Volksspiritismus zum Wahrsagen über die Zukunft und wird „Kaffeedomantie“ genannt
Literatur
Stewart Lee Allen: Ein teuflisches Zeug Auf abenteuerlicher Reise durch die Geschichte des Kaffees Campus, Frankfurt am Main 2003, ISBN 3-593-37290-8
Daniela U Ball Hrsg : Kaffee im Spiegel europäischer Trinksitten Johann-Jacobs-Museum, Zürich 1991, ISBN 3-906554-06-6

Gérard Debry: Le café et la santé, John Libbey Eurotext, Paris 1993, ISBN 2-7420-0025-9
Oskar Eichler: Kaffee und Coffein, Aufl Springer-Verlag, Berlin, Heidelberg, New York 1976, ISBN 3-540-07281-0
Ulla Heise: Kaffee und Kaffeehaus Eine Geschichte des Kaffees Insel, Frankfurt am Main 2002, ISBN 978-3-89836-453-9
Ernesto Illy: Von der Bohne zum Espresso In: Spektrum der Wissenschaft, S 82–87, Mai 2003,
Heinrich Eduard Jacob: Sage und Siegeszug des Kaffees Die Biographie eines weltwirtschaftlichen Stoffes Rowohlt, Berlin 1934 erweiterte Neufassung: Rowohlt, Hamburg 1952; Taschenbuchausgabe: Rowohlt, Reinbek 1964 Neuauflage unter dem Titel Kaffee Die Biographie eines weltwirtschaftlichen Stoffes mit einer Fortschreibung der Kaffeewelt seit den 1950er-Jahren bis heute von Jens Soentgen München: Oekom Verlag, 2006, ISBN 978-3-86581-023-6
Martin Krieger: Kaffee Geschichte eines Genussmittels Böhlau, Köln 12 2011, ISBN 978-3-412-20786-1
Jean de La Roque: Gründliche und sichere Nachricht vom Cafee und Cafee-Baum Nach dem französischen Exemplar übersetzt Boetius, Leipzig 1717 Digitalisat
Hans Gerhard Maier: Chemische Aspekte des Kaffees, Chemie in unserer Zeit, 18 Jahrg 1984, Nr 1, S 17–23,
Cornelia Teufl, Stephan Clauss: Coffee Zabert Sandmann, München 2004, ISBN 978-3-89883-077-5
Maritsch, Fritz; Uhl, Alfred 1989 : Kaffee und Tee in: Scheerer, Sebeastian; Vogt, Irmgard; Hess, Henner: Drogen und Drogenpolitik Campus, Frankfurt/New York 1989, ISBN 3-593-33675-8, auch als PDF auf den Seiten des Ludwig-Boltzmann-Instituts für Suchtforschung
Dirk Selmar, Gerhard Bytof: Das Geheimnis eines guten Kaffees – Biochemische Grundlagen der Nacherntebehandlung Biologie in unserer Zeit 38, S 158–167 2008,
Hörbücher
Kaffee – Eine coffeinhaltige

( Textquelle: Wikipedia)

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