Archiveeinträge für Pflanzen-Gattungen: Tulipa

Tulpe Blüte dunkelrot Tulipa

Tulpe Hybride Blüte gelb rot Tulipa

Iran-Tulpe Blüte gelb Tulipa urumiensis

Tulpe Blütenkelch rot Tulipa hybride

Tulpe Blüte gelb rot Tulipa

Tulpe Blume Blüte rot Tulipa

Tulpe Blüte gelbrot gefüllt Tulipa

Tulpen Blüte rotgelb Tulipa

Tulpe Blüte knallrot Tulipa

Tulpe Blüte lila Tulipa

Beschreibung von Tulipa

Die Tulpen Tulipa bilden eine Pflanzengattung in der Familie der Liliengewächse Liliaceae. Die etwa 150 Arten sind in Nordafrika über Europa bis Mittel- und Zentralasien verbreitet. Zahlreiche Hybriden werden als Zierpflanzen in Parks und Gärten sowie als Schnittblumen verwendet.

Namensgebung
Ihr Name geht über türkisch tülbend auf / dulband zurück und bezeichnete ursprünglich einen Turban. Die Herkunft der ersten Silbe lässt sich bis zum Sanskrit-Wort तूल / tūla, das mit „Baumwolle“ übersetzt wird, zurückführen. Wahrscheinlich erfolgte die Bedeutungsübertragung des Begriffs wegen der Farb- und Gestaltähnlichkeit der Tulpen zu den damals üblichen Turbantüchern vornehmer Osmanen.
Lemma Tulpe Im Persischen und Türkischen selbst wird die Gattung als Lale / lāle bezeichnet, ebenfalls eine Entlehnung aus dem Sanskrit vgl. hind. लाल / lāl – „rot“ .

Beschreibung
Erscheinungsbild und Laubblätter
Tulpen-Arten wachsen als ausdauernde, krautige Pflanzen und erreichen je nach Art eine Wuchshöhe von 10 bis 70 Zentimetern. Diese Geophyten bilden Zwiebeln als Überdauerungsorgane aus. Oft bilden die Zwiebeln Stolonen. Die äußere Haut der Zwiebeln ist meist innen behaart. Vom meist unverzweigten Stängel befindet sich der untere Teil im Boden.
Die meisten Laubblätter sind grundständig und werden bis 30 cm lang. Die meist zwei bis sechs, selten bis zu zwölf wechselständig angeordneten Laubblätter sind ungestielt. Die einfachen Blattspreiten sind breit-linealisch bis fast eiförmig. Der Blattrand ist glatt bis gewellt beispielsweise Tulipa undulatifolia .

Blütenstände und Blüten
Die Tulpe treibt von April bis Mai ihre 4 – 8 cm langen, glockenförmigen Blüten aus der Zwiebel. Je nach Zuchtform variiert die Blütenfarbe über weiß, gelb, orange, rosa, rot bis blau und sogar schwarz. Die Blüten stehen meist einzeln und endständig oder in wenigblütigen Blütenständen. Hochblätter fehlen meist. Die aufrechten Blüten sind zwittrig, dreizählig und glocken- bis napfförmig. Es sind zwei Kreise freier Blütenhüllblätter vorhanden, wobei die Blütenhüllblätter der beiden Kreise mehr oder weniger verschieden geformt sind. Es sind zwei Kreise mit je drei freien, fertilen Staubblättern vorhanden; sie sind entweder gleich oder die des inneren Kreises sind länger. Die Staubfäden sind manchmal behaart. Drei Fruchtblätter sind zu einem oberständigen Fruchtknoten verwachsen, mit vielen Samenanlagen. Der säulenförmige oder sehr kurze bis fehlende Griffel endet in einer dreilappigen Narbe.

Früchte und Samen
Es wird eine walzen- bis spindelförmige, dreiflügelige, ledrige, dreikammerige Kapselfrucht gebildet. Die Samen sind meist flach.

Ursprung und heutiges Verbreitungsgebiet
Das Verbreitungsgebiet der Tulpen reicht von Nordafrika über Europa bis Mittel- und Zentralasien; ein Zentrum der Artenvielfalt liegt im südöstlichen Mittelmeerraum, Türkei, Afghanistan, Turkestan Kaukasus .
Aus den Wildtulpen wurden die Gartentulpen gezüchtet. Innerhalb von 400 Jahren sind mehrere Tausend Züchtungen aus den Wildtulpen entstanden. Tulpen schätzen im Frühjahr Feuchtigkeit, im Sommer heiße, trockene Lagen auf nährstoffreichen Böden mit einem pH-Wert von 6,5 bis 7,0 so können die Zwiebeln am besten ausreifen, bedürfen kühler Nächte und kalter Winter zum Gedeihen.
Die Niederlande sind der weltweit größte Tulpenproduzent. In Deutschland werden in der Region Niederrhein, insbesondere im Kreis Neuss, Tulpen produziert …

( Textquelle: Wikipedia)

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