Archiveeinträge für Pflanzen-Gattungen: Rhinanthus

Zottiger Klappertopf Blüte gelb Rhinanthus alectorolophus

Zottiger Klappertopf Blüte gelb Rhinanthus alectorolophus

Beschreibung von Rhinanthus

Die Klappertöpfe Rhinanthus bilden eine Pflanzgattung innerhalb der Sommerwurzgewächse Orobanchaceae und umfassen eine Reihe von Arten, die als Halbschmarotzer leben. Das Verbreitungsgebiet der Gattung ist Nordamerika, und Eurasien, also die Holarktis.

Namensherkunft der Trivialnamen
Ihren deutschen Namen verdanken die Klappertöpfe den reifen Früchten, in denen die Samen laut vernehmlich klappern, wenn sie bewegt werden. Klappertöpfe zapfen mit speziellen Wurzeln Haustorien die Wurzelsysteme anderer Pflanzen an. Die von Landwirten aufgrund ihres geringen Futterwertes als „Unkraut“ gewerteten Pflanzenarten werden im Volksmund auch Milchdieb oder Milchschelm genannt, da die Pflanzen in Nachbarschaft der Halbschmarotzer weniger gut gedeihen.

Beschreibung
Klappertopf-Arten sind halbparasitische hemiparasitisch, einjährige krautige Pflanzen. Die Laubblätter sind gegenständig.
Es werden endständige traubige Blütenstände gebildet. Der Blütenstand enthält Tragblätter. Die Blüten sind zygomorph und vierzählig mit doppelter Blütenhülle. Von den vier Kelchblättern sind die oberen zwei auf etwa der halben Länge und die anderen fast vollständig verwachsen. Die vier Kronblätter sind zu einer zweilippigen Blütenkrone verwachsen. Die Unterlippe ist dreilappig. Es sind nur vier Staubblätter vorhanden. Die fachspaltigen lokuliziden Kapselfrüchte enthalten in jedem Fruchtfach einige Samen. Die Samen sind breit geflügelt.

Klappertopf-Arten als Halbschmarotzer
Es handelt sich um Halbschmarotzer Hemiparasiten.
Ähnlich wie die Arten Augentrostgattungen haben auch die Klappertopfarten ein nur verkümmertes Wurzelsystem. Sie bilden dagegen kleine Saugwarzen an den Wurzeln benachbarter Pflanzen und dringen in deren Leitungsbahnen ein. Klappertopfarten schädigen ihre Wirtspflanzen, da sie ihnen vor allem größere Mengen Wasser entnehmen …

( Textquelle: Wikipedia)

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