Pflanzen-Gattungen Gallerien Bilder: Meconopsis

Kambrischer Scheinmohn Blüte gelb Meconopsis cambrica

Beschreibung von Meconopsis

Scheinmohn Meconopsis ist eine Pflanzengattung in der Familie der Mohngewächse Papaveraceae. Die blau blühenden Arten und Sorten werden auch Blauer Mohn genannt. Die etwa 54 Arten weisen eine Verbreitung in der Sino-Himalaja-Region auf; davon weicht nur eine westeuropäische Art ab.

Beschreibung
Vegetative Merkmale
Scheinmohn-Arten wachsen als ein- bis mehrjährige, monokarpische oder ausdauernde krautige Pflanzen. Die Pflanzenteile führen einen gelben Milchsaft. Bei monokarpischen Arten sind dicke oder verdickte Pfahlwurzeln mit Faserwurzeln vorhanden oder sie besitzen nur Faserwurzeln. Die ausdauernden Arten bilden Rhizome. Wenn ein erkennbarer Stängel vorhanden ist, dann kann er verzweigt und beblättert sein und ist er flaumig oder borstig behaart oder kahl.
Die wechselständig und spiralig am Stängel verteilten und/oder in einer basalen Rosette angeordneten Laubblätter sind gestielt bis ungestielt. Manchmal sind die Laubblätter stängelumfassend. Die Blattspreite kann fiederschnittig bis -teilig oder einfach sein. Die Blattränder sind glatt oder gesägt. Die Blattflächen sind borstig behaart oder kahl. Nebenblätter fehlen.

Blütenstände und Blüten
Die Blüten stehen einzeln oder in traubigen, rispigen oder pseudodoldigen Blütenständen. Die oberste Blüte öffnet sich als Erste. Oft hängen die Blütenknospen.
Die relativ großen, zwittrigen Blüten sind radiärsymmetrisch und schüssel- oder tellerförmig mit einer doppelten Blütenhülle. Die zwei selten drei oder vier in der obersten Blüte freien, oft borstig behaarten Kelchblätter fallen beim Öffnen der Blüte ab. Die Farbe der vier bis zehn selten mehr Kronblätter variiert je nach Art von oft blau bis purpurfarben, manchmal rosafarben bis rot oder gelb, selten weiß. Die vielen freien, fertilen Staubblätter werden zentripetal gebildet. Die Staubfäden sind meist lineal. Die Staubbeutel sind oft länglich. Drei oder mehr Fruchtblätter sind zu einem oberständigen, einkammerigen Fruchtknoten verwachsen, der fast kugelig, eiförmig, verkehrt-eiförmig oder schmal-zylindrisch ist. Es sind viele Samenanlagen vorhanden. Auf dem Fruchtknoten befinden sich ebenso viele freie Griffel wie Fruchtblätter, die Griffel sind kurz bis kaum erkennbar und enden in kopfigen bis keulenförmigen Narben.
Die Bestäubung erfolgt durch Insekten Entomophilie.

Früchte und Samen
Die flaumig bis borstig behaarten, stacheligen oder kahlen Kapselfrüchte sind fast kugelig, eiförmig, verkehrt-eiförmig, elliptisch oder zylindrisch und enthalten viele Samen. Die Kapselfrüchte besitzen drei bis zwölf -18 Fruchtfächer, deren Segmente leicht gelappt sind oder sie öffnen sich von der Spitze in Richtung Basis auf einem Drittel ihrer Länge oder mehr. Die eiförmigen, nierenförmigen, sichelförmig-länglichen oder länglichen Samen sind glatt oder longitudinal konkav.

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