Archiveeinträge für Pflanzen-Gattungen: Lysichiton

Amerikanischer Stinktierkohl Blüte gelb Lysichiton americanus

Beschreibung von Lysichiton

Die Scheinkalla Lysichiton, auch Riesenaronstab, Stinkkohl oder Stinktierkohl genannt, ist eine Pflanzengattung mit nur zwei Arten innerhalb der Familie Aronstabgewächse Araceae .

Beschreibung
Vegetative Merkmale
Lysichiton-Arten wachsen als sommergrüne, ausdauernde krautige Pflanzen. Die asiatische Art ist etwas kleiner als die amerikanische. Sie bilden als Überdauerungsorgane vertikale Rhizome aus. Die weißen Wurzeln sind kontraktil.

Die grundständigen, aufrechten, großen Laubblätter sind in Blattstiel und Blattspreite gegliedert. Die Blattstiele sind dick und kurz. Die einfache Blattspreite ist elliptisch bis länglich-eiförmig oder verkehrt-lanzettlich, endet spitz bis stumpf und besitzt eine keilförmig bis fast gestutzte Basis. Die Hauptnerven sind fiedrig angeordnet. Die Laubblätter entfalten sich erst während oder nach der Blütezeit.

Generative Merkmale
Die Blütezeit liegt hauptsächlich im zeitigen Frühjahr. Der für Aronstabgewächse typische Blütenstand besitzt keinen Blütenstandsschaft. Blütenstände der Stinktierkohl-Arten besitzen einen schlechten, indoloiden Geruch daher die Trivialnamen. Der Blütenstand besteht aus der Spatha einzelnes Hochblatt und der Spadix Kolben. Die kahnförmige, leuchtend gelbe Lysichiton-americanus oder weiße Lysichiton-camtschatcensis Spatha umhüllt den Kolben anfangs vollkommen, der obere Bereich öffnet sich während der Blütezeit weit, nur der untere Bereich um den Kolbenstiel bleibt vollkommen geschlossen; sie welkt kurz nach dem Verblühen der Einzelblüten. Der fast zylindrische Kolben ist anfangs kürzer als die Spatha, da aber sein Stiel bis zur Samenreife wächst steht der Kolben nach einer Weile über die Spatha hinaus. Ein Kolben enthält zahlreiche kleine Blüten. Die zwittrigen Blüten sind vierzählig. Es sind vier gelblich-grüne Blütenhüllblätter vorhanden. Es sind vier fertile Staubblätter vorhanden. Der ein- oder meist zweikammerige Fruchtknoten enthält je Kammer ein bis zwei Samenanlagen.

Die Beeren enthalten jeweils ein bis vier Samen. Die grünen Beeren sind in einen weißen Pulpus, der aus dem Spadix gebildet wird, eingebettet.

Die Chromosomengrundzahl beträgt x = 14.

( Textquelle: Wikipedia)

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