Pflanzen-Gattungen Gallerien Bilder: Löwenmäuler

Großes Löwenmaul Blüte rot Antirrhinum majus

Grosses Löwenmäulchen Blüte gelb Antirrhinum majus

Großes Löwenmäulchen Blüte rot Antirrhinum majus

Löwenmäulchen Blüte rot orange Antirrhinum majus

Löwenmäulchen Blüte weiß Antirrhinum majus

Beschreibung von Löwenmäuler

Die Löwenmäuler oder Löwenmäulchen Antirrhinum sind eine Pflanzengattung, die heute auf Grund molekularbiologischer Daten in die Familie der Wegerichgewächse Plantaginaceae eingeordnet wird. Traditionell wurde sie in die Familie der Braunwurzgewächse Scrophulariaceae gestellt. Die Gattung hat ein disjunktes Verbreitungsgebiet und kommt mit 21 Arten im westlichen Mittelmeerraum und mit 15 Arten im Westen Nordamerikas vor. Mehrere Arten der Löwenmäuler sind als Zierpflanzen beliebt und das Große Löwenmäulchen A.majus ist eine wichtige Modellpflanze für die Erforschung der Blütenentwicklung.

Beschreibung und Ökologie

Vegetative Merkmale
Löwenmaul-Arten sind ausdauernde oder einjährige krautige Pflanzen. Der Wuchs variiert stark und umfasst weitgehend unverzweigte, stark verzweigte und windende Arten. Bei den meisten amerikanischen Arten sind kurze kletternde Sprossachsen ausgebildet. Alle Arten weisen ein stark entwickeltes Wurzelgeflecht als Anpassung an trockene Standorte auf. Von den gegenständig angeordneten, während die höher am Blütenstand sitzenden meist sitzend und wechselständig angeordneten Laubblätter sind die unteren gestielt. Die einfache Blattspreite ist fiedernervig.

Generative Merkmale
Die Blüten stehen einzeln oder in endständigen, traubigen Blütenständen zusammen. Die zwittrigen, zygomorphen Blüten außer bei A.ovatum, als auffällige Maskenblumen ausgebildet, die durch die gaumenartig ausgebuchtete untere Lippe verschlossen werden. Der Nektar wird von einem ringförmigen Nektarium an der Basis des Fruchtknotens abgegeben und sammelt sich in einer sackartige Ausbuchtung an der Unterseite der Unterlippe. Die drei Spitzen der Unterlippe sind ungleich groß und können ebenso wie die zwei Spitzen der Oberlippe verschieden abgewinkelt oder gebogen sein. Zur Bestäubung muss ein entsprechend kräftiges Fluginsekt die Unterlippe nach unten drücken, um an Nektar und Pollen zu gelangen.
Von den ungleichseitigen, poriziden Kapselfrüchte öffnet sich die untere, größere Kammer mit zwei apikalen Poren, während die obere meist nur eine Pore aufweist …

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