Leptospermum Pflanzen-Gattungen Gallerien Bilder

Prickly Tea-tree Blüte weiß Früchte und Rinde braun Leptospermum juniperinum

Beschreibung von Leptospermum

Leptospermum ist eine Pflanzengattung in der Familie der Myrtengewächse Myrtaceae. Der botanische Name leitet sich aus den griechischen Wörtern leptos für zart oder dünn und sperma für Samen ab.

Verbreitung
Die Arten der Gattung Leptospermum sind in Australien weitverbreitet, die größte Artenvielfalt gibt es dabei im Süden des Kontinents. Das Verbreitungsgebiet zweier Arten reicht bis Malaysia.

Beschreibung
Leptospermum sind immergrüne Sträucher oder kleine Bäume, die Wuchshöhen von bis 8 m oder selten 15 bis 20 m erreichen. Die ganzen Pflanzen enthalten ätherische Öle. Die gegenständig und spiralig am Zweig angeordneten Laubblätter sind einfach, können klein bis mittelgroß sein und haben einen glatten Blattrand. Nebenblätter sind vorhanden. Die Blüten stehen einzeln oder zu wenigen in zymösen Blütenständen zusammen. Die radiärsymmetrischen, fünfzähligen Blüten sind zwittrig oder funktional männlich. Die fünf Kronblätter sind weiß, rosa oder rot. In der Regel sind sehr viele bis 55 fertile Staubblätter vorhanden. Zwei bis zwölf Fruchtblätter sind zu einem unterständigen Fruchtknoten verwachsen mit einem Griffel und einer Narbe. Die Bestäubung erfolgt durch Insekten Entomophilie oder Vögel Ornithophilie. Sie bilden trockene Kapselfrüchte mit einigen oder vielen, geflügelten oder ungeflügelten, leichten Samen.
Leptospermum-Arten sind Kurztagpflanzen, deren kritische Tageslänge von der Temperatur abhängig ist. Unter Langtagbedingungen kommt es bei über 20 °C zu einem kräftigen Längenwachstum.

Nutzung
Einige Arten und ihre Sorten sind Zierpflanzen.
Aus einigen Arten stellten die ersten australischen Siedler einen Tee-Ersatz her.
Aus der Südsee-Myrte oder Manukastrauch Leptospermum-scoparium wird das Manukaöl gewonnen. Dieses ätherische Öl dient heute der Körperpflege. Aus den Blättern und jungen Zweigen wird es durch schonende Wasserdampfdestillation gewonnen. Es ist gelblich-klar, aromatisch duftend und hat eine entzündungshemmende Wirkung. Es macht die Haut widerstandsfähiger, fördert Wundheilung und Vernarbung, hilft bei Herpes und Pilzerkrankungen und soll verträglicher sein als das bekanntere australische Teebaumöl. Die Ureinwohner Neuseelands, die Māori, behandelten mit Pflanzenteilen Verbrennungen, Entzündungen, Insektenstiche und Verwundungen ihrer Krieger.

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