Archiveeinträge für Pflanzen-Gattungen: Kuhschellen

Gewöhnliche Küchenschelle Blüte purpur Pulsatilla vulgaris

Kuhschelle Blüte lila Pulsatilla vulgaris

Gewöhnliche Küchenschelle Blüte violett Pulsatilla vulgaris

Gewöhnliche Küchenschelle Blüte lila Pulsatilla vulgaris

Gewöhnliche Küchenschelle Blüte purpur Pulsatilla vulgaris

Beschreibung von Kuhschellen

Die Kuhschellen oder Küchenschellen Pulsatilla bilden eine Pflanzengattung in der Familie der Hahnenfußgewächse Ranunculaceae. Genetische Untersuchungen haben gezeigt, dass die Arten dieser Gattung eigentlich der Windröschengattung, bei denen sie ursprünglich durch Linné beschrieben wurden, zugerechnet werden könnten.
Ihre Arten blühen alle im Frühjahr und sie sind in Eurasien und Nordamerika beheimatet. Der botanische Gattungsname leitet sich aus dem lateinischen pulsare für läuten, schlagen ab und bezieht sich auf die glockenförmigen Blüten vieler Arten.

Beschreibung
Die Kuhschellen sind ausdauernde krautige Pflanzen. Sie bilden aufrechte Rhizome als Überdauerungsorgane. Blätter und Stängel sind meist lang, weich, silbergrau behaart. Die in grundständigen Rosetten zusammenstehenden Laubblätter sind lang gestielt und ein- bis mehrfach gefiedert oder gefingert, mit fiederspaltigen bis fiederschnittigen Fiederblättchen.
Am Blütenstandsschaft befindet sich ein Quirl aus drei in unterschiedlichem Ausmaß reduzierten und am Grund meist miteinander verwachsenen Blättern, die eine glockenförmige Hülle bilden.Die zwittrigen, radiärsymmetrischen Blüten stehen einzeln am Ende des Stängels. Die weiße, rosa, violette oder rote Blütenhülle besteht aus zwei untereinander nicht sehr verschiedenen Kreisen aus jeweils drei Blütenhüllblättern, die außen meist dicht zottig behaart sind. Die Form der Blüte ähnelt oft einem Glöckchen oder auch einer Kuhschelle. Die Verkleinerungsform Kühchen hat zur Bezeichnung Küchen-Schelle geführt. Der botanische Name stammt ebenfalls von der glockigen Blütenform lat. pulsare „schlagen“, „läuten“. Es sind viele gelb oder purpur gefärbte, freie Staubblätter vorhanden und außer bei P.kostyczewii eine Reihe Staminodien staminodialen Nektarien. Die zahlreichen, nicht miteinander verwachsenen Fruchtblätter besitzen jeweils nur eine Samenanlage. Die langen Griffel sind federförmig und vergrößern sich bis zur Fruchtreife.
In einem kugeligen Fruchtstand stehen viele, kleine, spindelförmige Nüsschen „Achänen“ zusammen, die sich jeweils aus einem freien Fruchtblatt entwickeln, an denen der Griffel, stark verlängert und zottig behaart, einen Federschweif bildet. Die Früchte der Kuhschellen sind Federschweifflieger und bohren sich mit scharfen Spitzen durch hygroskopische Bewegungen noch tief in den Boden ein.

Inhaltsstoffe
Kuhschellen enthalten wie alle Hahnenfußgewächse das giftige Protoanemonin. Die Blätter enthalten Anemonol, das beim Trocknen seine Wirkung verliert

( Textquelle: Wikipedia)

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