Archiveeinträge für Pflanzen-Gattungen: Königskerzen

Woll-Königskerze Blüte gelb Verbascum alpinum

Pracht-Königskerze Blatt grün Blüte gelb Verbascum speciosum

Kleinblütige Königskerze Blüte gelb Verbascum thapsus

Großblütige Königskerze Blattrosette grün Verbascum densiflorum

Aphentulis Königskerze Staude Blatt grün Verbascum aphentulium

Schwarze Königskerze Blütenstand gelb rötlich Verbascum nigrum

Mehlige Königskerze Blütenstand gelb Verbascum lychnitis

Mehlige Königskerze Grundrosette grün Verbascum lychnitis

Kleinblütige Königskerze Blüte gelb Verbascum thapsus

Großblütige Königskerze Blüte gelb Verbascum densiflorum

Beschreibung von Königskerzen

Die Königskerzen lat. Verbascum sind eine Pflanzengattung, die zur Familie der Braunwurzgewächse Scrophulariaceae gehört. Viele Arten werden als Heilpflanzen verwendet. Die mit etwa 300 Arten artenreiche Gattung kommt weitverbreitet in Eurasien vor. Wie viele andere Heilpflanzen verwendet man für die Königskerzen-Arten zahlreiche Trivialnamen, beispielsweise Winterblom, Unholdskerze, Himmelsbrand, Wollkraut, Wollblume, Wetterkerze, Kunkel, Donner- und Blitzkerze.

Beschreibung
Verbascum-Arten wachsen als ein-, zwei-, mehrjährige oder ausdauernde krautige Pflanzen. Die einfachen Laubblätter stehen in grundständigen Rosetten zusammen und wechselständig am Stängel verteilt.
In engständigen, ährigen, rispigen oder traubigen Blütenständen stehen viele Blüten zusammen. Die zwittrigen Blüten sind leicht zygomorph und fünfzählig mit doppelter Blütenhülle. Es sind fünf Kelchblätter vorhanden. Die Farben der Kronblätter sind meist gelb, selten weiß oder purpurfarben. Die fünf Kronblätter sind nur an ihrer Basis verwachsen und die ausgebreiteten Kronlappen sind ungleich. Es ist nur ein Kreis mit vier oder fünf Staubblättern vorhanden. Die Staubfäden sind meist wollig behaart und die Staubbeutel sind unterschiedlich geformt. Zwei Fruchtblätter sind zu einem oberständigen, zweikammerigen Fruchtknoten verwachsen.
Die septizidale Kapselfrucht enthält viele Samen. Die konisch-zylindrischen Samen sind sechs- bis achtrippig.

Verwendung
Das Wissen um die Königskerze ist schon sehr alt, bereits Hippokrates erwähnt Verbascum für Wundbehandlungen.
Die in der Pflanze enthaltenen Saponine sollen für Fische giftig sein, und laut Aristoteles betäubt der in ein Gewässer gestreute Samen die Fische und erleichtert so den Fischfang.
Hildegard von Bingen erwähnt die Königskerze unter wullena als Heilmittel für ein „traurig Herz“. Die Stängel wurden früher in Harz oder Pech getaucht und als langbrennende Fackel genutzt. In der Phytotherapie werden die auch Wollblumen genannten Blüten der auch als Wollkraut bezeichneten Königskerze Flor. verbasci als schleimlösendes Mittel – als Einzeldroge oder in Kräuterteemischungen – bei Erkältungen verwandt.

Symbolik
Königskerzen gelten als Symbol für ein langes Leben.

( Textquelle: Wikipedia)

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