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Flaschenpflanze Blüte pink Jatropha podagrica

Beschreibung von Jatropha

Jatropha ist eine Pflanzengattung in der Familie der Wolfsmilchgewächse Euphorbiaceae. Jatropha-Arten sind immergrüne oder laubabwerfende Bäume, Sträucher oder mehrjährige krautige Pflanzen mit oft dicken und knolligen Wurzeln.

Beschreibung
Ein Drittel bis die Hälfte der etwa 175 Arten ist stamm- oder wurzelsukkulent, ein großer Anteil weiterer Arten ist zumindest xerophytisch. Bei baumförmigen Arten sind die Stämme oft weichholzig und an der Basis angeschwollen. Krautige Arten sind dagegen häufig Geophyten mit nur kurzlebigen Zweigen. Bei fast allen Arten sind Zweige oder Blätter behaart, doch sind die Haare nie brennend. Sie enthalten einen Milchsaft, der bei vielen Arten rötlich ist.
Die wechselständigen und spiralig oder zweizeilig angeordneten Laubblätter sind gestielt, einfach und gewöhnlich gelappt. Die Blattränder sind glatt. Die fast immer vorhandenen Nebenblätter sind meist geteilt, bei sukkulenten Arten häufig drüsenhaarig, manchmal auch dornig.
Jatropha-Arten sind meist einhäusig monözische, selten zweihäusig diözische, getrenntgeschlechtige Pflanzen.Die end- oder achselständigen Blütenstände sind gabelig verzweigt und weisen eine besondere Anordnung der Blüten auf: In der Mitte eines Blütenstandes steht endständig eine weibliche Blüte teils auch einige wenige weibliche Blüten, die von den auf den Verzweigungen stehenden männlichen Blüten umringt wird. Alle Blüten sind mit je fünf Kron- und Kelchblättern ausgestattet. Die Nektardrüsen am Grunde der Blüten können frei stehen oder zu einer ringförmigen Scheibe verschmolzen sein. Männliche Blüten tragen sechs bis zehn Staubblätter in zwei Kreisen. In den weiblichen Blüten sind meist zwei bis drei bis fünf Fruchtblätter zu einem oberständigen Fruchtknoten verwachsen gewöhnlich mit drei freien Griffeln mit je einer zweilappigen Narbe. Die Bestäubung erfolgt meist durch Insekten Entomophilie .
Es entwickeln sich dreilappige Kapselfrüchte, die bei Reife aufplatzen und die Samen mehrere Meter weit schleudern. Die ölhaltigen Samen sind etwa eiförmig und tragen ein Caruncula genanntes Anhängsel.
Ihr von den griechischen Worten für Arzt Iatros und Ernährung Trophe abgeleiteter botanischer Name weist auf die medizinische Nutzung der Samen einiger Arten sowie auf die essbaren Wurzelknollen des früher zu dieser Gattung gestellten Maniokart M.esculenta hin.

Verbreitung
Jatropha-Arten sind weltweit in tropischen und subtropischen Gebieten beheimatet. Verbreitungsschwerpunkte bilden Asien, Amerika und Afrika. Auf Madagaskar ist nur eine einzige Art endemisch.

Verwechslungsmöglichkeiten
Pflanzen mit Brennhaaren, ähnlich denen der heimischen Brennnesselart und nur einfacher Blütenhülle ohne Kelchblätter, die früher zu Jatropha gezählt wurden, gehören zur Cnidoscolusgattung.

Verwendung

Eine relevante Nutzung liegt nur bei der Purgiernussart J.curcas vor. Aufgrund ihrer Genügsamkeit kann diese sogar in trockenen Savannengebieten angebaut werden. Trotz der geringen Bedürfnisse produziert die Pflanze Öl. Der Anbau ist demnach besonders lohnend, nicht nur für die Subsistenzwirtschaft Ölproduktion für den Eigenbedarf, sondern auch für den Weiterverkauf auf dem internationalen Markt.
Derzeit liegt die weltweite Anbaufläche bei weniger als 1 Million Hektar, etwa 80 % dieser Fläche entfallen dabei auf die asiatischen Länder, insbesondere Indien, China und Indonesien. Aber auch in Südamerika und Afrika erfährt der kommerzielle Jatropha-Anbau einen Boom. Neuen Studien zufolge besteht weltweit ein Anbaupotenzial von zirka 30 Millionen Hektar …

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