Archiveeinträge für Pflanzen-Gattungen: Ixora

Scharlachrote Ixora Blüte rot Ixora coccinea

Beschreibung von Ixora

Ixora ist die einzige Gattung der Tribus Ixoreae innerhalb der Pflanzenfamilie der Rötegewächse Rubiaceae. Die 500 bis 560 Arten sind hauptsächlich in tropischen Gebieten in Afrika, Madagaskar, Asien, auf pazifischen Inseln und in der Neotropis verbreitet.

Beschreibung
Erscheinungsbild und Blätter
Ixora-Arten sind immergrüne, verholzende Pflanzen, die als Sträucher oder kleine Bäume wachsen. Die unbewehrten Sprossachsen sind meist selbständig aufrecht und nur selten kletternd I.hekouensis .
Die meist gegenständig oder selten zu dritt in Wirteln angeordneten Laubblätter sind in Blattstiel und Blattspreite gegliedert. Sie besitzen keine Domatien. Die Basis der Blattstiele ist gegliedert. Die einfachen Blattspreiten sind glänzend, kahl und oft ledrig. Die haltbaren bis früh abfallenden Nebenblätter sind dreieckig mit spitzem oder begranntem oberen Ende und sie können um die Sprossachse herum kurz verwachsen sein.

Blütenstände und Blüten
Am Hauptstamm werden endständig oder manchmal an reduzierten, unbeblätterten Seitenzweigen scheinbar seitenständig zymöse oder schirmrispige Blütenstände gebildet, die wenige bis viele Blüten enthalten. Es können Blütenstandsschäfte vorhanden sein. Die Blütenstandsachsen sind oft gegliedert. Bei manchen Arten liegt Kauliflorie vor beispielsweise I.cauliflora, I.margaretae. Die Trag- und Deckblätter sind reduziert; wenn Deckblätter vorhanden sind, dann sind sie oft paarweise verwachsen. Es können Blütenstiele vorhanden sein.
Die oft duftenden, zwittrigen Blüten sind zygomorph und meist vier-, selten fünfzählig mit doppelter Blütenhülle. Die meist vier, selten fünf Kelchblätter sind verwachsen und der Kelch endet gestutzt oder mit erkennbaren Kelchzähnen. Die Kronblätter sind oft weiß bis weißlich, gelb bis orangefarben und rot bis rosafarben, oft verfärben sie sich beim Trocknen rötlich. Die meist vier, selten fünf bis zu neun Kronblätter sind stieltellerförmig verwachsen; wobei die lange, schlanke Kronröhre innen kahl oder am Schlund flaumig behaart ist. Die Kronzipfel sind in der Blütenknospe convolut überlappend und während der Anthese ausgebreitet. Es sind meist vier, selten fünf Staubblätter vorhanden; sie sind etwa gleich lang wie die Krone oder sie überragen sie. Die kurzen oder reduzierten Staubfäden sind am Schlund der Krone inseriert. Der Diskus ist dick oder verdickt. Der zweikammerige Fruchtknoten enthält in jeder Kammer nur eine hängende Samenanlage. Der fadenförmige Griffel ist im oberen Bereich spindel- bis keulenförmig und endet meist in zwei linealischen, zurückgekrümmten Narben, die die Krone etwas überragen.

Früchte und Samen
Die fast kugeligen bis ellipsoiden oder eiförmigen Steinfrüchte sind von den haltbaren Kelchblättern umhüllt und sind ledrig oder fleischig. Die bei Reife schwarzen oder roten Steinfrüchte enthalten meist je zwei Steinkerne mit je einem Samen. Die Steinkerne sind plano-konvex oder konkavo-konkav und besitzen eine ledrige oder pergamentartige Schale. Die Samen sind von mittlerer Größe, ellipsoid bis verkehrt-lanzettlich mit häutiger Samenschale und knorpeligem Endosperm.

Chromosomensätze
Die Chromosomengrundzahl beträgt x = 11, bei den untersuchten Arten liegt Diploidie vor, also 2n = 22 …

( Textquelle: Wikipedia)

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