Archiveeinträge für Pflanzen-Gattungen: Ficus

Echte Feige Baum Blatt grün Ficus carica

Beschreibung von Ficus

Die Feigen Ficus sind die einzige Gattung der Tribus Ficeae aus der Familie der Maulbeergewächse Moraceae Der wohl bekannteste Vertreter ist die Echte Feige Ficus carica, da ihre Früchte als Feigen bekannt sind Die große Gattung besteht aus 750 bis 1000 Arten immergrüner und laubabwerfender Bäume, Sträucher oder Kletterpflanzen, die weltweit in den tropischen und subtropischen Regionen beheimatet sind In Gebieten, die nie Frost haben, werden einige Arten wegen ihrer dekorativen Blätter oder als Schattenspender in Parks und Gärten angepflanzt Einige Arten und ihre Sorten sind beliebte Zimmerpflanzen
Name
Der Gattungsname Ficus leitet sich vom lateinischen Wort für die Echte Feige, ficus, ab, das auch dem altgriechischen sykea verwandt ist Aus dem Lateinischen wurde auch das deutsche Wort übernommen Helmut Genaust: Etymologisches Wörterbuch der botanischen Pflanzennamen Auflage, Birkhäuser, Basel 1996, S 248 Nachdruck ISBN 3-937872-16-7
Beschreibung
Alle Arten sind verholzende Pflanzen: immergrüne und laubabwerfende Bäume, Sträucher und Kletterpflanzen In den Pflanzen befindet sich weißer Milchsaft Die meist wechselständigen Laubblätter sind meistens einfach Es ist ein Nebenblatt zu erkennen, das aus zwei verwachsenen Nebenblättern entsteht Selten sind die zwei Nebenblätter nicht verwachsen Das Nebenblatt schützt die Blattknospen und fällt dann beim Entfalten des Laubblattes ab Die Blüten sind eingeschlechtig Es gibt einhäusig monözisch und zweihäusig diözisch getrenntgeschlechtige Arten Jeweils viele Blüten sind in einem Blütenstand, einem krugförmigen ausgehöhlten Achsengewebe, eingesenkt Nur eine kleine Öffnung im Blütenstand bleibt als Verbindung ins Freie In einem Blütenstand gibt es drei Blütentypen: männliche und weibliche fertile Blüten und sterile Gallblüten sie sind auch weiblich Die männlichen Blüten besitzen zwei bis sechs Kelchblätter und meist ein bis drei selten mehr Staubblätter Die fertilen weiblichen Blüten besitzen keinen bis sechs Kelchblätter und einen freien Fruchtknoten mit einem oder zwei ungleichen Griffeln
Ökologie
Befruchtung
Alle Feigenarten werden von kleinen Insekten, genauer gesagt Taillenwespen aus der Familie Agaonidae, die zu den Erzwespen Chalcidoidea aus den Hautflüglern Hymenoptera gehören, befruchtet Viele Feigen-Arten können nur von einer ganz bestimmten Wespen-Art bestäubt werden Diese Erzwespen dringen durch eine Öffnung in den Blütenstand ein Sie bestäuben manche Feigenblüten und legen ihre Eier in weiteren ab Die Larven schlüpfen und ernähren sich von Bestandteilen des Fruchtstandes, bis sie sich zum Imago entwickeln Danach schlüpfen die flugfähigen fertigen Erzwespen aus der Öffnung des Fruchtstandes und suchen sich einen Geschlechtspartner und der Zyklus beginnt von neuem Aufbau des Blütenstandes und Bestäubungsmechanismus

( Textquelle: Wikipedia)

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