Archiveeinträge für Pflanzen-Gattungen: Erysimum

Kanarischer Schöterich Blüte pink Erysimum scoparium

Goldlack Blüte gelb Erysimum cheiri

Goldlack Blüte gelb orange Erysimum cheiri

Goldlack Blüte orange Erysimum cheiri

Goldlack Blüte rot Erysimum cheiri

Goldlack Blüte gelb Erysimum cheiri

Beschreibung von Erysimum

Die Schöteriche Erysimum sind die einzige Gattung der Tribus Erysimeae innerhalb der Pflanzenfamilie der Kreuzblütengewächse Brassicaceae. Die etwa 150 Arten sind auf der Nordhalbkugel weitverbreitet. Wenige Arten werden als Heilpflanzen und die Sorten hauptsächlich einer Art werden als Zierpflanzen genutzt.

Beschreibung
Erscheinungsbild und Blätter
Die Erysimum-Arten wachsen als ein-, zweijährige bis ausdauernde krautige Pflanzen, selten als Halbsträucher oder Sträucher. Die oberirdischen Pflanzenteile sind mit sitzenden einfachen Haaren oder drei- bis fünf-, selten bis zu achtstrahligen Sternhaaren Trichomen angedrückt behaart. Die selbstständig aufrechten Sprossachsen sind einfach oder im unteren und/oder oberen Bereich verzweigt.
Die in grundständigen Rosetten oder wechselständig an der Sprossachse verteilt angeordneten Laubblätter sind gestielt oder sitzend. Die Blattspreiten der Grundblätter sind meist einfach. Die einfachen oder fiederlappigen Blattspreiten der Stängelblätter sind an ihrer Basis keilförmig bis spitz zulaufend oder selten geöhrt und ganzrandig oder gezähnt. Es sind keine Nebenblätter vorhanden.

Blütenstände und Blüten
Die Blüten stehen in anfangs schirmtraubigen Blütenständen, die durch Streckung der Blütenstandsachse bis zu Fruchtreife traubig werden. Es sind meist keine oder nur an der Basis der Blütenstandes Tragblätter vorhanden. Die Blüten sind gestielt.
Die zwittrigen Blüten sind radiärsymmetrisch und vierzählig. Die vier freien, aufrechten, flaumig behaarten Kelchblätter sind länglich bis linealisch und die Basis der seitlichen Kelchblätter kann sackartig sein. Die kreuzförmig zusammenstehenden vier Kronblätter sind fast so lang oder länger genagelt als die Länge der Kelchblätter. Die Flächen der Kronblätter sind fast kreisförmig, verkehrt-eiförmig, spatelförmig oder länglich mit gerundetem oder ausgerandetem oberen Ende. Die Farben der Kronblätter reichen von weiß über gelb und orangefarben bis braun oder rosa- bis purpurfarben. Von den sechs aufrechten Staubblätter sind vier lang und zwei kurz. Die Staubbeutel sind länglich oder linealisch. Es sind ein, zwei der vier freie oder verwachsene Nektardrüsen vorhanden. Der oberständige Fruchtknoten ist zweikammerig mit einer Scheidewand Septum das zwei parietale Plazenten verbindet. Der Fruchtknoten enthält 15 bis 100 Samenanlagen. Der kaum erkennbare bis kurze oder selten halb bis fast solange, oft flaumig behaarte Griffel endet in einer kopfigen, einfachen oder zweilappigen Narbe.

Früchte und Samen
Die fast an der Fruchtstandsrhachis anliegenden, aufrechten, aufsteigenden, sparrig abstehenden oder zurückgekrümmten Fruchtstiele sind gerade, schlank oder verdickt mit fast dem gleichen Durchmesser wie die Frucht. Die Schoten sind bei einer Länge von selten 5 bis, meist 8 bis 11 Zentimetern sowie 1,5 bis 2 Millimetern linealisch, zylindrisch und leicht vierkantig vierseitig, flach parallel oder senkrecht zum Septum und unsegmentiert. Die Fruchtklappen besitzen einen kaum erkennbaren bis erhabenen Mittelnerv und sind außen, selten auch innen, flaumig behaart; sie können gekielt sein. Das durchscheinende bis undurchsichtige Septum ist vollständig, häutig und ohne Nerven. Die Schoten öffnen sich bei Reife mit zwei Klappen und enthalten viele Samen in ein oder selten zwei Reihen.
Die flachen oder prallen, länglichen, eiförmigen, verkehrt-eiförmigen oder fast kugeligen Samen können einen Rand oder Flügel besitzen. Die Samenschale ist winzig netzartig und schleimig bei Feuchtigkeit. Der Embryo ist stark gekrümmt.

Chromosomensätze
Die Chromosomengrundzahlen betragen x = meist 7 oder 8, seltener 6 oder 9 bis 17.

Ökologie
Je nach Art handelt es sich um Therophyten oder Hemikryptophyten.
Die Erysimum-Arten werden von vielen Insekten-Arten besucht. Als Bestäuber wurden beobachtet: Hautflügler Hymenoptera, Zweiflügler Diptera, Käfer Coleoptera, Schmetterlinge Lepidoptera und Wanzen Heteroptera .
Die Diasporen sind die Samen …

( Textquelle: Wikipedia)

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