Archiveeinträge für Pflanzen-Gattungen: Beifuß

Gemeiner Beifuss Blatt grün Artemisia vulgaris

Ludwigs Beifuss Blatt weißlich Artemisia ludoviciana

Feld Beifuß Zweige grün Artemisia campestris

Feld-Beifuß Staude Blatt grün Stängel rötlich Artemisia campestris

Österreichischer Beifuss Blatt silber Artemisia austriaca

Beschreibung von Beifuß

Die Artemisia ist eine Pflanzengattung in der Familie der Korbblütler Asteraceae. Zu dieser großen Gattung zählen etwa 250 bis 500 Arten, die hauptsächlich in den gemäßigten Zonen vorkommen. Fast alle Arten haben ihre Heimat auf der Nordhalbkugel in Nordamerika und Eurasien. Nur wenige Arten findet man in Südamerika und Afrika.

Wortherkunft
Artemisia wurde bereits bei Dioskurides und Plinius erwähnt, die damit Artemisia vulgaris und ähnliche Arten beschrieben. Angeblich stammt der Name der Gattung vom Namen der griechischen Göttin Artemis Ilithyia, der Geburtshelferin, wegen der Wirksamkeit bei Frauenkrankheiten, oder von der Königin Artemisia, Gattin des Mausolos von Halikarnassos, die die Heilkräfte bekannt gemacht haben soll.

Beschreibung
Artemisia-Arten sind ein- bis zweijährige oder meist ausdauernde krautige Pflanzen, Halbsträucher und seltener Sträucher. Sie erreichen je nach Art Wuchshöhen von bis 350 Zentimeter. Die Pflanzen sind meistens kahl und mehr oder weniger aromatisch. Die wechselständigen, gestielten oder ungestielten Laubblätter sind einfach bis mehrfach fiederteilig.
In traubigen oder rispigen Blütenständen sind meistens zahlreich, kleine, oft nickende körbchenförmige Teilblütenstände angeordnet. Die Hülle ist glockig, zylindrisch, eiförmig bis kugelig und besteht aus zahlreichen, dachziegelartig angeordneten, angedrückten und am Rand meist trockenhäutigen Hüllblättern. Der Körbchenboden ist flach, kahl oder mehr oder weniger behaart und ohne Spreublätter. Die Blüten sind alle röhrig, entweder homogam, zwittrig oder heterogam. Die in der Mitte stehenden Blüten sind zwittrig und die randständigen weiblich. Die Antheren haben meistens lanzettliche Anhängsel an der Spitze. Die Schenkel der Griffel ragen bei den weiblichen Randblüten oft weit heraus.
Die Achänen sind zylindrisch oder zusammengedrückt und haben keine starken Rippen, oft mehr oder weniger verschleimend. Ein Pappus fehlt meist.

Nutzung
Schon in der Antike waren Artemisia-Arten als Heil- und Gewürzpflanzen bekannt.
Fast alle Arten der Gattung enthalten viel Bitterstoffe und ätherische Öle. Sie werden vor allem wegen ihres dekorativen, oft duftenden und bisweilen insektenabwehrenden Laubs kultiviert.
Der Einjährige Beifuß wird in der Traditionellen Chinesischen Medizin als Malaria-Mittel genutzt. Auf Extrakten aus dem einjährigen Beifuß beruht die aktuell von der WHO empfohlene Therapie gegen Malaria.

( Textquelle: Wikipedia)

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