Archiveeinträge für Pflanzen Biotope: Magerrasen

Wilde Tulpe Blüte gelb Tulipa sylvestris

Gewöhnliche Nachtkerze Blüte gelb Oenothera biennis

Felsen-Fetthenne Blüte gelb Sedum rupestre

Echtes Johanniskraut Blüte gelb Hypericum perforatum

Große Kuhschelle Blüte lila gelb Pulsatilla vulgaris

Hain-Salbei Blüte pink Salvia nemorosa

Wildes Stiefmütterchen Blüte lila Viola tricolor

Mexikanisches Berufkraut Blüte weiß Erigeron karvinskianus

Pfirsichblättrige Glockenblume Blüte lila Campanula persicifolia

Eingriffeliger Weißdorn Blüte weiß Crataegus monogyna

Beschreibung von Magerrasen

Als Magerrasen werden unterschiedliche Typen von extensiv genutztem Grünland an besonders nährstoffarmen, „mageren“ Standorten zusammengefasst. Die Artenzusammensetzung ist bei diesem Biotoptyp geprägt von Kraut- und Halbstrauchpflanzen. Als Trockenrasen bezeichnet man einen Typ von Magerrasen, bei dem die Trockenheit als Verursacher der Ertragsarmut besonders im Vordergrund steht. Heute sind die meisten Magerrasen in ihrem Bestand bedroht. Als Rückzugsgebiete sehr vieler gefährdeter Arten werden die verbleibenden Gebiete oft besonders geschützt.

Allgemein als Magergrünland, bei Mahd als Magerwiesen, bei Beweidung als Magerweiden, werden meist Übergangsbestände zwischen „echten“ Magerrasen und Intensivgrünland bezeichnet. Sie können genauso arten- und blütenreich sein wie die eigentlichen Magerrasen, wobei sich deren Artenbestand mischt. Sie sind oft durch schwache Düngung aus Magerrasen hervorgegangen. Nach pflanzensoziologischer Nomenklatur würde man sprachlich nicht besonders elegant von „mageren Fettwiesen“ sprechen.

Würde man einen idealtypischen, beweideteten Hang in einer karstigen Gegend wie der Schwäbischen Alb im 19. Jahrhundert betrachten, so fände man an den trockensten und sonnenexponiertesten Stellen Trockenrasen vor, mit zunehmender Feuchtigkeit Halbtrockenrasen, dann Magerweiden und schließlich am Talgrund Fettweiden. Trockenrasen und Halbtrockenrasen sind dabei wissenschaftliche Untergliederungen des Magerrasens, die landwirtschaftlich nicht vorgenommen wurden.

Landwirtschaftlich wurden die Magerrasen im Unterschied zu den mageren und fetten Weiden nur extensiv mit Schafen und Ziegen beweidet. In der potenziellen Waldvegetation Mitteleuropas führt erst eine dauerhafte Beweidung durch mindestens 30 bis 50 Großvieheinheiten auf 100 ha Fläche zur nachhaltigen Entstehung einer waldfreien Weide: das entspricht 30 bis 50 ausgewachsenen Rindern oder rund 300 bis 500 Schafen

( Textquelle: Wikipedia)

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