Gewöhnliche Rosskastanie Blüte weiß Aesculus hippocastanum

  • Gewoehnliche Rosskastanie Rinde grau Aesculus hippocastanum 01
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Die Gewöhnliche Rosskastanie Aesculus hippocastanum, auch Gemeine Rosskastanie oder Weiße Rosskastanie genannt, ist eine auf dem Balkan heimische, in Mitteleuropa verbreitet angepflanzte Art der Gattung Rosskastanien Aesculus .
In Deutschland wurde die Gewöhnliche Rosskastanie zum Baum des Jahres 2005 gewählt. Ein wichtiger Grund für diese Entscheidung war die Gefährdung der Baumart durch die Rosskastanienminiermotte. Durch eine erhöhte Aufmerksamkeit für dieses Problem erhofft man sich schnellere Forschungserfolge für die Rettung der Bäume …

Beschreibung
Die Gewöhnliche Rosskastanie ist ein sommergrüner Baum, der Wuchshöhen von bis zu 30 m erreicht. Sie kann ein Alter von bis zu 300 Jahren erreichen. Der Baum ist in der Jugend raschwüchsig und bildet einen kurzen, vollholzigen Stamm mit runder und breiter Krone aus. Alte Bäume erreichen Stammdicken bis zu einem Meter. Der Stamm ist immer nach rechts drehwüchsig und von einem gelblichweißen, kernlosen Holz. Sie kann einen Nasskern ausbilden. Wie alle Rosskastanien ist die Gewöhnliche Rosskastanie ein Flachwurzler, mit weitstreichendem, starkem Wurzelwerk. Die Triebe sind dick und bräunlichgrau mit auffallender, fünf- bis neunspuriger Blattnarbe.
Die Borke ist bei jungen Bäumen hellbraun bis braun und glatt, später wird sie manchmal etwas rötlich, und ältere Bäume haben eine graubraune, gefelderte Borke, deren grobrissige Platten sich aufbiegen und in Schuppen abblättern. Die fingerförmig zusammengesetzten Laubblätter sind sehr groß, oberseits sattgrün, kahl, schwach glänzend und unterseits hellgrün mit filzigen Adern. Der Blattstiel ist bis zu 20 cm lang und rinnig. Die einzelnen Fiederblätter, 5–7 an der Zahl, sind länglich verkehrt- eiförmig, 10 bis 20 cm lang und etwa 10 cm breit, vorn zugespitzt und mit doppelt gesägtem Blattrand. Die Knospen sitzen gegenständig, mit einer auffallenden großen und dicken Endknospe, die eikegelig-spitz, mehrschuppig, glänzend und klebrig ist. Die Knospen erscheinen im Herbst.
Die Blütezeit reicht je nach Witterung von April/Mai bis in den Juni. Die Blüten sitzen zu vielen in aufrecht stehenden Rispen zusammen, die im Volksmund auch „Kerzen“ genannt werden. Die weißen, fünfzähligen Blüten haben, solange sie befruchtungsfähig sind, einen gelben Fleck. Nur in dieser Phase wird der zuckerreiche bis zu 70 % Nektar produziert.
Wenn die Blüten bestäubt wurden, färbt sich der Fleck rot. Das zeigt den Bestäubern, dass in den Blüten mit rotem Fleck nichts mehr an Nektar und Blütenstaub zu holen ist. Je Staubblatt gibt es eine der höchsten bekannten Pollenzahlen: 26 000. Je Blütenstand sind es bis zu 42 Millionen.
Der Baum wird mit 10–15 Jahren mannbar. ...

Ort der Bild-Aufnahme

10.49185854.385756 Strandstraße 20
24257 Hohenfelde

Germany
54° 23′ 8.7207360041759″ N 10° 29′ 30.687108013937″ E

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Bild: Gewöhnliche Rosskastanie Aesculus hippocastanum
Bild: Rosskastanie Rinde grau braun Aesculus hippocastanum
Bild: Ross Kastanie Knospe Aesculus hippocastanum
Bild: Kastanie gemeine Ross Aesculus hippocastanum
Bild: Kastanie Frucht braun Aesculus hippocastanum
Bild: Strauch-Rosskastanie Blüte weiß Aesculus parviflora

Taxonomie

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