Gewöhnlicher Beinwell Blüte rötlich Symphytum officinale 

  • Gewoehnlicher Beinwell Bluete roetlich Symphytum officinale 06

(Quelle Wikipedia)

Der Echte Beinwell (Symphytum officinale), auch Gemeiner Beinwell, Arznei-Beinwell, Beinwurz, Bienenkraut, Hasenlaub, Milchwurz, Schadheilwurzel, Schmalwurz, Schwarzwurz, Wallwurz, Komfrei oder Wundallheil genannt, ist eine Pflanzenart, die zur Gattung Beinwell (Symphytum) in der Familie der Raublattgewächse (Boraginaceae) gehört. Sie wird als Heilpflanze verwendet und angebaut.

Beschreibung
Erscheinungsbild, „Wurzelstock“ und Laubblätter
Der Echte Beinwell wächst als sommergrüne, ausdauernde krautige Pflanze und erreicht Wuchshöhen von meist 30 bis 60 Zentimeter, selten bis zu 1 Meter. Oft stehen mehrere Pflanzen zusammen. Der „Wurzelstock“ besteht aus gedrungen, purpur-braunen Hauptwurzeln, die eine Länge von bis zu 50 Zentimeter erreichen. Stängel und Blätter sind steif, borstig behaart oder bei Symphytum officinale subsp. uliginosum fast kahl. Der aufrechte bis aufsteigende, verzweigte Stängel besitzt lange, ziemlich gerade abstehende, weiße borstige Haare (Trichome).

Die wechselstängig am Stängel angeordneten Laubblätter sind groß. Der Blattgrund läuft je nach Unterart mehr oder weniger deutlich mit 2 bis 3 mm breiten Flügeln am Stängel herab. Die untersten 30 bis 60 Zentimeter langen und 10 bis 20 Zentimeter breiten Laubblätter sind lang gestielt und besitzen eine zungenförmig-lanzettliche bis eiförmige Blattspreite mit spitzzulaufenden oberen Ende. Die mittleren und oberen Laubblätter sind sitzend und besitzen eine kleinere Blattspreite, die mit einer Länge von bis zu 25 Zentimeter ei- bis lanzettförmig ist.

Blütenstand, Blüte und Frucht
Die Blütezeit reicht je nach Standort von Mai bis September oder Oktober. Viele Blüten stehen in beblätterten, reichblütigen Doppelwickel zusammen. Die 2 bis 6 Millimeter langen Blütenstiele sind nickend.

Die zwittrigen Blüten sind radiärsymmetrisch und fünfzählig mit doppelter Blütenhülle. Die fünf etwa bis zu 7 Millimeter langen Kelchblätter sind bis zu einem Viertel ihre Länge verwachsen und die Kelchzipfel sind lanzettlich mit zugespitztem oberen Ende. Die meist hell-purpurfarbenen, schmutzig rotvioletten, violetten, aber auch gelblich-weißen, meist 1,4 bis 1,5 (1 bis 2) Zentimeter langen Kronblätter sind verwachsen und enden in dreieckigen Kronlappen mit zurückgebogenen Spitzen. Die Krone besitzt mit einer Länge von etwa 4 mm relativ lange Schlundschuppen. Es ist nur ein Kreis mit fünf Staubblättern vorhanden; sie sind mit der Kronröhre verwachsen und überragen die Krone nicht. Die 3 Millimeter langen Staubfäden sind im unteren Bereich fast so breit wie die etwa 3,5 Millimeter langen Staubbeutel. Der Fruchtknoten der meisten Blüten ist steril.

Selten werden Klausenfrüchte gebildet, diese zerfallen in glatte, glänzende, schwarze Teilfrüchte (Klausen), ...

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Bild:  Knoten-Beinwell Blüte gelb Symphytum tuberosum
Bild:  Futter-Beinwell Blüte lila Symphytum x uplandicum
Bild:  Rauer Beinwell Blüte lila Symphytum asperum
Bild:  Knoten-Beinwell Blüte gelb Symphytum tuberosum
Bild:  Rauher Beinwell Blüte lila Symphytum asperum
Bild:  Kaukasus Beinwell Blüte weiß Symphythum grandiflorum

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