Espe Zitterpappel Rinde grau Blatt grün Populus tremula 

  • Espe Zitterpappel Populus tremula 01
  • Espe Zitterpappel Populus tremula 04
  • Espe Zitterpappel Populus tremula 03

(Textquelle Wikipedia)

Die Espe, Aspe oder Zitterpappel Populus tremula ist eine Pflanzenart aus der Gattung der Pappeln Populus .

Verbreitung
Die Espe ist in Westasien, Nordafrika und Europa verbreitet. Lediglich aus Portugal, Südspanien und Sizilien wurden bisher keine Funde bekannt. Sie gilt als die in Europa am weitesten verbreitete, in Mitteleuropa als häufigste auftretende Pappelart. Aufgrund ihrer Lichtbedürftigkeit trifft man die Espe häufig auf Kahlschlagflächen an.

Standort
Sie besiedelt lichte Wälder, Weg- und Waldränder, Steinhalden und Hecken. Als Pionierbaumart gehören auch Brachflächen und Kahlschläge zu ihren regelmäßigen Wuchssorten. An die Bodenqualität stellt die Espe keine hohen Ansprüche. Sie bevorzugt jedoch lockere, humusreiche, frische bis feuchte, nährstoff- und basenreiche Sand-Lehm- und Lößböden. Sie gedeiht auf kalkarmen und kalkreichen Standorten gleichermaßen gut. Als Lichtbaumart meidet sie zu schattige Wuchsplätze.

Beschreibung
Je nach Vorkommensgebiet erreicht die Espe als Baum eine Wuchshöhe von meist 20, selten auch bis 35 Metern. In unseren Breiten wächst kein Baum schneller als Pappeln. Diese Art erreicht ein Durchschnittsalter von etwa 100 Jahren, wobei ihr Wachstum bereits mit 60 Jahren abgeschlossen ist. Die Espe zeichnet sich durch einen vollholzigen, gewöhnlich geraden oder nur leicht geneigten Stamm aus. In jungen Jahren besitzt sie eine lockere und lichte Krone. Im mittleren Alter entwickelt die Krone einen eher kegelförmigen Wuchs. Die Krone älterer Exemplare ist oft mehrteilig und breit-rundlich bis unregelmäßig ausgestaltet. Die Espe legt primär eine Pfahlwurzel an und bildet später kräftige Hauptseitenwurzeln aus.
Die Rinde der jüngeren Espe ist sehr glatt und gelbbraun und mit großen, rautenförmigen Korkwarzen versehen. Die Borke älterer Bäume nimmt eine dunkelgraue Färbung an und bildet Längsrisse aus.
Die Blattknospen sind gelb bis dunkelbraun. Die Espe hat rundliche Laubblätter mit einem relativ langen Blattstiel, der seitlich abgeplattet ist. Deshalb bewegen sich die Blätter schon bei sehr geringem Wind charakteristisch daher der Name Zitterpappel oder auch die Redewendung „wie Espenlaub zittern“. Die frischen Austriebe sind kupferbraun und noch bis Ende Mai rötlich getönt; die Herbstfärbung ist rein goldgelb.
Männliche Bäume tragen die dicken und graubraunen Kätzchen in sehr großer Anzahl; sie sind Mitte März beim Stäuben gelblich, später braun. Die männlichen Kätzchen fallen nach dem Abblühen ziemlich schnell vom Baum ab. Die weiblichen Bäume tragen grüne, 4 mal 0,5 cm große Kätzchen mit rötlichen Tragblättern und grauen ...

Interessiert weitere Arten in der Gattung: Pappeln, Populus zu sehen?

Bild: Grau-Pappel Blatt grün Populus x canescens
Bild: Espe Rinde grau Populus tremula
Bild: Kanadische Pappe Populus x canadensis
Bild: Silber-Pappel Blatt grün Populus alba

Taxonomie

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