Wilde Karde Blatt grün Blüte rose Dipsacus fullonum 

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(Textquelle Wikipedia)

Die Wilde Karde Dipsacus fullonum L., Synonym: Dipsacus sylvestris Huds. ist eine Pflanzenart, die zur Unterfamilie der Kardengewächse Dipsacoideae gehört. Der Name Dipsacus kommt aus dem griechischen dipsa für Durst: Nach Regen sammelt sich in den Trichtern der Stängelblätter das Wasser, das Vögeln oder Wanderern zum Durststillen dienen kann.

Beschreibung
Die Wilde Karde ist eine zweijährige krautige Pflanze, die Wuchshöhen von bis zu 1,50 Meter erreicht. Die Stängel sind stachelig. Die Grundblätter sind kurzgestielt und in einer Rosette angeordnet. Die kreuzgegenständigen Stängelblätter sind in der Basis paarweise zusammengewachsen und am Rand gekerbt.
Die Blütezeit reicht von Juli bis August. Die bei einer Länge von bis cm eiförmig-länglichen, walzenförmigen, köpfchenförmigen Blütenstände sind von stacheligen, unterschiedlich langen, bogig aufsteigenden Hüllblättern umgeben. Die Tragblätter sind länger als die Blüte. Die Blüten sind zwittrig. Die vier violetten Kronblätter sind röhrenförmig verwachsen.
Die vom Kelch gekrönten Früchte sind häutige, einsamige Nüsse Achänen.

Ökologie
Die Wilde Karde ist eine zweijährige Halbrosettenpflanze. Man nennt sie auch eine Zisternenpflanze, weil die gegenständigen, unten verwachsenen Blätter ein Wassersammelbecken Phytotelm bilden. Deren Funktion wird als Aufkriechschutz gegen Ameisen interpretiert. Möglicherweise stellt aber auch Insektenfang und Ansiedlung von Kleinlebewesen eine zusätzliche Stickstoffversorgung dar.
Blütenökologisch handelt es sich um „Körbchenblumen“. Die Entfaltung der Blüten geht ausnahmsweise von der Mitte des Blütenstandes aus und schreitet sowohl nach oben wie nach unten fort. Die Blüten sind vormännlich mit einer cm langen engen Röhre und herausragenden Narben und Staubbeuteln. Die Blüten werden sehr reichlich von Insekten besucht. Der Nektar ist aber nur für langrüsselige Hummeln und für Schmetterlinge erreichbar. Auch Selbstbestäubung ist erfolgreich.
Es handelt sich um einen typischer Tierstreuer, denn Tiere bleiben an allen stacheligen Pflanzenteilen, besonders aber an den Fruchtständen hängen. Die Früchte werden von den elastischen Spreublättern, sowie durch den Rückschlag der ganzen Pflanze meterweit fortgeschleudert. Auch Windausbreitung und Bearbeitungsverbreitung beispielsweise durch Stieglitze findet statt. Fruchtreife ist von September bis Oktober.

Inhaltsstoffe und Volksheilkunde
Die Wilde Karde enthält das Glykosid Scabiosid, Terpene, Kaffeesäureverbindungen, organische Säuren, Glucoside und Saponine.
Im Mittelalter wurden Zubereitungen aus der Wurzel der Karde äußerlich bei Schrunden und Warzen verwendet. Madaus, Dr. Gerhard: Lehrbuch der Biologischen Heilmittel. Hildesheim 1979, Band II, S. 1225 In der Volksheilkunde wird die Wurzel ...

Ort der Bild-Aufnahme

13.00382255.604981
55° 36′ 17.9316″ N 13° 0′ 13.7592″ E

Interessiert weitere Arten in der Gattung: Dipsacus, Karde zu sehen?

Bild: Wilde Karde Blüte rose Dipsacus sylvestris

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