Kolorado-Tanne Baum Kospe Abies concolor 

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(Quelle Wikipedia)

Die Kolorado-Tanne Abies concolor, auch Grau-Tanne genannt, ist eine Pflanzenart aus der Gattung der Tannen Abies in der Familie der Kieferngewächse Pinaceae .

Beschreibung
Habitus
Die Kolorado-Tanne ist ein immergrüner, relativ schnell wachsender Baum, der Wuchshöhen von über 50 Meter und einen Brusthöhen-Stammdurchmesser BHD von über 150 Zentimetern erreicht. Die höchste bekannte Kolorado-Tanne misst 58,5 Meter und hat einen Stammdurchmesser von 271 Zentimeter. Abies concolor var. concolor bleibt kleiner, für die Varietät werden Wuchshöhen von bis zu 41 Metern und ein BHD von bis zu 124 Zentimetern angegeben. Starke Alttannen werden mitunter von Bären als Winterquartier genutzt. Die Kronenform ist pyramidal und harmonisch. Kennzeichnend sind die waagerecht vom Stamm abgehenden Äste. Solitäre Bäume sind bis zum Boden beastet.

Nadeln und Zweige
Auffällig sind die etwa 5 bis 7,5 Zentimeter langen, beiderseitig blau-grünen Nadeln, die kammartig vom Ast abstehen und nach etwa acht bis zehn Jahren abfallen. Besonders auf der Zweigoberseite sind sie leicht bogig aufwärts gerichtet und nach vorne gekrümmt. Die Nadeln sind die längsten aller Tannenarten. Die Zweige sind relativ kräftig, zunächst glatt und von hellgrauer Farbe, später rau und grau bis graubraun. Die Nadeln riechen zerrieben nach Zitrone.

Borke und Holz
Die Borke ist hellgrau und wird zur Basis hin furchig und korkig. Sie kann am Stammfuß bis zu 16 Zentimeter dick werden. Während junge Bäume eine glatte Borke besitzen, bilden alte Kolorado-Tannen unregelmäßige, plattenartige Schuppen aus. Das Holz ist leicht und weich, außerdem recht grobfaserig und wenig dauerhaft. Die Holzfarbe variiert zwischen weißlich und hellbraun, wobei kein Unterschied zwischen Splint- und Kernholz besteht. Es hat eine Rohdichte von 0,40 bis 0,42 g/m³.

Wurzeln
Sämlinge bilden eine Pfahlwurzel aus, die bei Altbäumen nicht üblich ist. Die Art entwickelt auf tiefgründigen Böden ein tiefreichendes Wurzelsystem. Als Mykorrhiza-Partner sind nur Cenococcum geophilum und der Gemeine Erbsenstreuling Pisolithus arhizus bekannt.

Blüten, Zapfen und Samen
Mannbar geschlechtsreif wird diese einhäusig getrenntgeschlechtige monözische Art erst im Alter von etwa 30 bis 40 Jahren. Dann erscheinen in den Blattachseln vorjähriger Zweige die etwa 1,6 Zentimeter langen, rot oder rosafarbenen männlichen Blütenzapfen. Diese befinden sich im mittleren und unteren Kronenbereich. Die weiblichen Blütenzapfen sind im oberen Drittel zu finden. Sie stehen aufrecht, sind teils gelbgrün, teils rot und etwa 3,5 Zentimeter ...

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Bild: Balsam-Tanne Nadel grün Zapfen braun Abies balsamifera nana
Bild: Ostsibirische Tanne Baum Zapfen braun grün Abies sibirica

Taxonomie

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