Gelbes Windröschen Blüte gelb Anemone ranunculoides 

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Stauden Info für Anemone  Anemone ranunculoides 

Blütezeit Session Blütezeit: V Mai

Wuchshöhe Pflanzenhöhe Wuchshöhe: 20 cm

Standort Licht: nicht sonnig halbschattig schattig

Blattfarbe & -form Blätter: Die Farbe der Blätter ist dunkelgrün
Das Blatt ist 3-zählig geformt.

Standort Standort: Gehölze Gehölzrand

Bodenqualität Bodenfeuchte: feucht
Der Boden sollte lehmig Laubhumus sein
Der pH Wert sollte hoch sein.

Nutzung Eignung als: Naturgarten Bodendecker

Eigenschaften Verwendbarkeit Die Staude ist giftig.

(Quelle Wikipedia)

Das Gelbe Windröschen Anemone ranunculoides ist eine Pflanzenart aus der Familie der Hahnenfußgewächse Ranunculaceae. Das Artepitheton kommt vom lateinischen Wort ranunculus=Hahnenfuß und bezieht sich auf die hahnenfußähnlichen Blüten. Das gelbe Windröschen kommt vor allem in basenreichen Laubwäldern vor. Es ist allgemein seltener zu finden als das nahe verwandte Busch-wind-röschen, wächst dann aber gesellig.

Beschreibung
Die mehrjährige krautige Pflanze bildet einen 10 bis 30 Zentimeter hohen, aufrechten Blütenstängel. Zur Blütezeit zwischen März/April und Mai fehlen grundständige Blätter. Jedoch sitzen am Stängel in einem Quirl Wirtel drei kurz- oder ungestielte, jeweils dreiteilig eingeschnittene, gezähnte Hochblätter. Während das Buschwindröschen nur eine Blüte selten zwei pro Pflanze entwickelt, werden beim Gelben Windröschen ein bis drei meist zwei Blüten pro Pflanze gebildet. Die Blüte hat fünf gelbe Perigonblätter und zahlreiche Staubblätter.
Durch das Angebot von Lock- und Futterstoffen in einem nährstoffreichen Anhängsel der Früchte, dem Elaiosom, werden Ameisen angelockt, die die Samen verschleppen und dadurch verbreiten. Diese Form der Verbreitung heißt Myrmecochorie.
Chromosomenzahl: 2n=32

Giftigkeit
Das Gelbe Windröschen ist in allen Teilen .
Hauptwirkstoffe sind Protoanemonin, das anscheinend beim Trocknen unwirksam wird, Anemonol und andere unbekannte Giftstoffe.
Vergiftungserscheinungen sind: Übelkeit, Durchfall, Blutungsneigung und Nierenschädigung. Die Tödliche Dosis liegt bei 30 Pflanzen.

Vorkommen
Diese Pflanzenart ist ein typischer Frühjahrsgeophyt, der die Krautschicht in Wäldern bildet, während die Bäume im Frühling noch kein Laub tragen. Insbesondere werden sickerfrische bis feuchte, nährstoff-, basen- und kalkreiche, tiefgründige, lehmige Mullöden in Buchen-Mischwäldern, Eichenhainbuchenwäldern, Auen- und Schluchtwäldern, regional auch in Erleneschenwäldern sowie selten in Wiesen besiedelt. Das Gelbe Windröschen gilt als ökologisch anspruchsvoller hinsichtlich der Standortgegebenheiten als das Buschwindröschen, mit dem es syntop vorkommen kann.
300px left Gelbe Windröschen auf einer Wiese im Tal der Bühler Das Verbreitungsgebiet umfasst größere Teile im eher kontinentalen Europa, das Gelbe Windröschen fehlt auf den Britischen Inseln und entlang der Atlantikküste. Östlich ist es bis zum Kaspischen und Schwarzen Meer sowie im Kaukasus zu finden. Nahe verwandte Arten besiedeln Asien. Es wächst von der Ebene bis in mittlere Gebirgslagen in Österreich bis 1350 m NN. Innerhalb Deutschlands ist eine großräumige Verbreitungslücke im nordwestdeutschen Tiefland vorhanden, während die kalkhaltigere, frühsommerwärmere Jungmoränenlandschaft Nordostdeutschlands sowie entsprechende Mittelgebirgsregionen in der Mitte und im Süden etwas stetiger ...

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Bild: Balkan-Windröschen Blüte lila Anemone blanda
Bild: Balkan Windröschen Blüte blau Anemone blanda
Bild: Balkan Windröschen Blüte weiß Anemone blanda
Bild: Balkan-Windröschen Blüte blau Anemone blanda
Bild: Balkan-Windröschen Blüte hellblau Anemone blanda
Bild: Balkan-Windröschen Blüte weiß Anemone blanda

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