Wald-Wachtelweizen Blüte gelb Melampyrum sylvaticum 

  • Wald Wachtelweizen Bluete gelb Melampyrum sylvaticum 02

(Textquelle Wikipedia)

Der Wald-Wachtelweizen Melampyrum sylvaticum ist ein zur Gattung Wachtelweizen gehöriger Halbschmarotzer.

Merkmale
Der Wald-Wachtelweizen ist dem Wiesenwachtelweizen ähnlich und kann mit diesem leicht verwechselt werden, zumal der Wiesenwachtelweizen sehr formenreich ist. Die Blüten des Wald-Wachtelweizens sind aber erheblich kürzer, nur 6 bis 9 Millimeter, beim Wiesenwachtelweizen dagegen 12 bis 20 Millimeter. Auch ist die Blüte gedrungener, kurzröhrig-gekrümmt, während sie beim Wiesenwachtelweizen langgestreckt ist. Der Schlund der Blüte ist offen, beim Wiesenwachtelweizen fast geschlossen. Die Farbe der Blüten ist dunkel- bis rötlichgelb, beim Wiesenwachtelweizen weißlich bis goldgelb.
Die Kelchzähne sind dreieckig und etwa so lang wie die Blütenkronröhre, während die lanzettlichen Kelchzähne des Wiesenwachtelweizens die Länge der Blütenkronröhre nicht annähernd erreichen.

Verbreitung
Der Wald-Wachtelweizen ist vor allem in Skandinavien und Nordosteuropa verbreitet, ansonsten in den höheren Gebirgen Europas. Auch in Deutschland ist er weithin auf die Alpen und höheren Mittelgebirge beschränkt.

Vorkommen
Man findet ihn zerstreut in Fichtenwald oder Tannenwäldern an halbschattigen oder auch schattigen, frischen, basenreichen, kalkarmen und sauren Standorten, wo er an Fichtenarte oder Heidelbeerearten schmarotzt. Die Verbreitung erfolgt durch Ameisen …

(Textquelle Wikipedia)

Die Gattung Wachtelweizen Melampyrum gehört zur Familie der Sommerwurzgewächse Orobanchaceae.

Der botanische Name leitet sich vom Acker-Wachtelweizen M. arvense ab. Früher konnte es durch Verunreinigung mit Wachtelweizensamen zu Mehlvergiftungen und zur Schwarzfärbung des Brots kommen griech. melas = schwarz, pyros = Weizen.

Die Deutung des deutschen Namens bezieht sich auf die vermeintliche Vorliebe der Wachteln für die Samen der Pflanzen.

Alle Arten der Gattung sind Halbschmarotzer.

Giftigkeit
Die Pflanzen der Gattung sind durch das Glykosid Aucubin .

Interessiert weitere Arten in der Gattung: Melampyrum, Wachtelweizen zu sehen?

Bild: Hain-Wachtelweizen Blatt blau Blüte gelb Melampyrum nemorosum
Bild: Acker-Wachtelweizen Blüte rot gelb Melampyrum arvense

Taxonomie

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