Kretischer Ziest Blatt grün Samenstand braun Stachys cretica 

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(Quelle Wikipedia)

Die Zieste Stachys sind eine Pflanzengattung aus der Familie der Lippenblütler Lamiaceae .

Beschreibung

Stachys-Arten sind meist aufrechte, einjährige oder ausdauernde krautige Pflanzen, selten auch Halbsträucher oder kleine Sträucher. Manchmal werden Rhizome als Überdauerungsorgane gebildet.
In dichten Scheinquirlen, die in den Achseln von hochblattartigen Laubblattpaaren stehen, sind die Blüten angeordnet. Der Blütenstand ist jedoch nicht besonders vom belaubten Stängel abgesetzt.Es handelt sich um typische Blüten der Lippenblütler. Die zwittrigen Blüten sind zygomorph und fünfzählig mit doppelten Perianth. Die fünf grünen Kelchblätter sind röhrig bis glockenförmig verwachsen. Die Farbe der Blütenkronblätter ist unterschiedlich, je nach Art rötlich, rosa, gelb oder weiß. Ober- und Unterlippe sind stets vorhanden. Die Oberlippe ist mehr oder weniger flach, jedenfalls nicht stark ausgehöhlt. Die vier Staubblätter ragen aus der Kronröhre heraus, überragen jedoch nicht die Oberlippe. Das einzige abweichende Blütenmerkmal ist, dass die Staubblätter, zumindest die beiden äußeren, spätestens gegen Ende der Blütezeit gedreht und nach außen gebogen sind.
Als Früchte werden dreikantige Klausenfrüchte gebildet.

Vorkommen
Die Gattung Stachys ist mit rund 300 Arten auf der ganzen Welt mit Ausnahme Australiens und Neuseelands verbreitet. Verbreitungszentren sind das Mittelmeergebiet mit dem Nahen Osten sowie Südafrika und Chile.

Systematik und Etymologie

Der Gattungsname Stachys wurde 1753 durch Carl von Linné in Species Plantarum erstveröffentlicht.
Früher war ein Teil der hier eingeordneten Arten in die eigene Gattung der Betonica-L. eingegliedert, heute gilt dieser Name als Synonym.
Der deutsche Name Ziest ist ein märkisches Lehnwort aus dem Sorbischen.
Die mit š anlautende Urform entstammt genauer direkt dem Oberwendischen čisćik.
Der ts-Anlaut wurde durch den im Mittelmärkischen üblichen Wandel des t š in ts bei Lehnwörtern aus dem Wendischen geformt.
Dieser Wandel findet sich auch im Niederwendischen cysć, sowie im tschechischen čistek, im polnischen czyściec und russischen Чистец.
Der Wissenschaftliche Name Stachys hingegen leitet sich aus dem Indogermanischen *stengh- oder *stngh- = stechen ab, aus dieser Wurzel entstammt auch das lateinische spica = die Ähre.
Der Name bezieht sich auf die Scheinähren, die die Gattung ausbildet.
Früher wurden die Arten, denen der unangenehme Geruch fehlt, der Betoniengattung zugeordnet, dann wählte man die sterilen Blattrosetten, das Verhältnis der Stiels der grundständigen Blätter zur Spreite, oder den Haarring in der Kronröhre als Unterscheidungsmerkmal. Heute sind beide Gattungen ...

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Bild: Iberischer Ziest Blüte weiß Stachys iberica
Bild: Heil-Ziest Staude Samenstand braun Stachys officinalis
Bild: Wald-Ziest Waldnessel Blüte rötlich gefleckt Stachys sylvatica

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