Papiermaulbeerbaum Frucht orange Broussonetia papyrifera 

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Der Papiermaulbeerbaum Broussonetia papyrifera,
ist eine Pflanzenart aus der Familie der Maulbeergewächse Moraceae. Der Gattungsname Broussonetia geht auf den französischen Arzt,Botaniker und Zoologen Pierre Marie Auguste Broussonet 1761–1807 zurück, der das Linnésche System in Frankreich einführte.Helmut Genaust.

Verbreitung
Das natürliche Verbreitungsgebiet liegt in China, Myanmar, Thailand, Kambodscha, Korea, Laos, Sikkim, Vietnam und Malaysia. Auf vielen Pazifischen Inseln, in Japan und Taiwan ist er schon sehr lange eingebürgert. Mittlerweile ist der Papiermaulbeerbaum auch in Südeuropa sowie im Südwesten und im Südosten der USA dort als Schattenbaum gepflanzt eingebürgert. In Ghana und Uganda gilt die Pflanze als invasive Art
In Mitteleuropa wird der Papiermaulbeerbaum als Ziergehölz angepflanzt.

Beschreibung
Der Papiermaulbeerbaum wächst als laubabwerfender Baum und erreicht Wuchshöhen von 10 bis 20 Meter. Er enthält Milchsaft. Die Borke ist dunkel-grau. Die Rinde der Zweige ist braun und behaart. Die wechselständig und spiralig angeordneten Laubblätter sind gestielt. Der Blattstiel weist eine Länge von 2,3 bis 8 cm auf. Die einfache, breit bis schmal eiförmige oder bei jungen Pflanzen drei- bis fünflappige Blattspreite weist eine Länge von 6 bis 18 cm und eine Breite von 5 bis 9 cm auf, und sie endet spitz. Die Blattunterseite ist stärker behaart als die Blattoberseite. Die Basis der Spreite ist asymmetrisch und herzförmig. Der Blattrand ist gesägt. Die zwei nicht miteinander verwachsenen, eiförmigen Nebenblätter weisen eine Länge von 1,5 bis 2 cm und eine Breite von 0,8 bis 1 cm auf.
Die Blütezeit reicht von April bis Mai. Der Papiermaulbeerbaum ist zweihäusig, getrenntgeschlechtig diözisch, es gibt also rein männliche und rein weibliche Bäume. Die auf einem 2 bis 4 cm langen Stiel sitzenden, männlichen Blütenstände sind ährig und 3 bis 8 cm lang mit lanzettlichen, behaarten Tragblättern. Die männlichen Blüten besitzen vier behaarte Kelchblätter und vier Staubblätter mit kugeligen Staubbeuteln. Die weiblichen Blütenstände sind kugelig und weisen einen Durchmesser von etwa 2 cm auf mit keulenförmigen Tragblättern. Die weiblichen Blüten besitzen einen röhrenförmigen Kelch, der mit dem Griffel verwachsen ist, einen eiförmigen Fruchtknoten und eine behaarte Narbe.
Zwischen Juni und Juli reifen die fleischigen, zuletzt orange-roten Fruchtverbände, die einen Durchmesser von 1,5 bis 3 cm aufweisen. Die vom Kelch umgebenen Steinfrüchte besitzen ein muschelartig aussehendes Exocarp …

Taxonomie

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Heilende Wirkung:

Pflanzenfachbegriffe:

Sonderthemen:

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